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NEUKÖLLN UNLIMITED

NEUKÖLLN UNLIMITED

Regie Agostino Imondi
Dietmar Ratsch
Kinostart 08.04.2010

Kritiken • NEUKÖLLN UNLIMITED

06. April 2010 | NEUKÖLLN UNLIMITED • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Frédéric Jaeger schaut auf die Protagonisten. "Die Wahl der Jugendlichen ist auch deshalb für den Film so entscheidend, weil sie durch ihre Jobs und Hobbys für eindrückliche Filmszenen sorgen – etwa von einem Breakdance-Battle – und sehr anschaulich von sich selbst erzählen können. NEUKÖLLN UNLIMITED weiß das selbstdarstellerische Talent der Ausnahmefamilie für eine allgemeingültige Erzählung zu nutzen, ein Plädoyer für einen menschlichen Umgang mit Asylbewerbern, für die Integration von Migranten und nicht zuletzt für das Bleiberecht derjenigen, die schon längst nur noch auf dem Papier Ausländer sind."

08. April 2010 | NEUKÖLLN UNLIMITED • Kritik • Der Spiegel

NEUKÖLLN UNLIMITED dürfte laut Hannah Pilarczyk für Verblüffung unter Multikulti-Skeptikern sorgen. "So sympathisch die Protagonisten sind und so beeindruckend ihre verschiedenen Talente von Gesang bis Breakdance ausfallen: Ein wenig überrascht die Begeisterung, die NEUKÖLLN UNLIMITED bislang hervorgerufen hat, dann doch. Ist ein klischeefreier Blick auf Einwanderer und ihre Lebensumstände wirklich eine Sensation? Anscheinend ja. Und warum das so ist, führt NEUKÖLLN UNLIMITED selber vor."

08. April 2010 | NEUKÖLLN UNLIMITED • Kritik • Die Tageszeitung

Jan Kedves ist den drei Geschwistern begegnet. "Was man sieht, ist eben nicht immer das, was man zu erkennen glaubt: eine der Lektionen in Differenzierung, wie man sie dieser Tage am besten in Neukölln lernt."

08. April 2010 | NEUKÖLLN UNLIMITED • Kritik • Der Tagesspiegel

Das Filmteam hat ein lebhaftes, optisch ambitioniertes Porträt des wohl berüchtigsten Berliner Kiezes geschaffen, lobt Nadine Lange. "Die Libanonepisode visualisieren sie mit Zeichnungen in Waltz with Bashir (Waltz with Bashir Trailer)-Ästhetik. Vor allem aber ist NEUKÖLLN UNLIMITED ein kluger Beitrag zur oft hitzig geführten Debatte über Migrantenkinder. Hoffentlich trägt er dazu bei, dass Schicksale von Familien wie den Akkouchs zukünftig stärker nach menschlichen als nach bürokratischen Aspekten beurteilt werden."

08. April 2010 | NEUKÖLLN UNLIMITED • Kritik • Frankfurter Rundschau

Ulrike Rechel sah "eine Dokumentation, die vom bewegten, bisweilen dramatischen Leben der Akkouchs erzählt. Es geht darin viel ums Tanzen und um Jugendkultur, aber es ist nicht nur ein heiterer Film. Denn es geht auch um eine Familie, die mit Haut und Haaren in Berlin verwurzelt ist, die mit ihrem Fleiß und Ehrgeiz und ihrem Stolz auf Neukölln deutscher ist als mancher Deutsche. Und doch sind die Akkouchs auch nach 20 Jahren offiziell nur ein geduldeter Fremdkörper. Insofern entlarvt NEUKÖLLN UNLIMITED das Gerede von mangelnder Integration, anpassungsunwilligen Ausländern und nutzlosen "Kopftuchtürken" als das, was es oft ist - wirklichkeitsfremd."

20. Februar 2010 | NEUKÖLLN UNLIMITED • Kritik • Begründung der Jury der Generation 14Plus

"Der Sieger 2010 ist ein mitreißender Film, der jeden einzelnen seiner Zuschauer auf eine magische Weise in seinen Bann zieht. Es ist ein Film zum Lachen, Weinen, Jubeln und Protestieren. Es ist ein Kunstwerk, das das Medium Film absolut zu nutzen weiß. Dieser Film ist eine einzige wunderbare Choreografie, die uns die Worte raubt und uns doch nicht schweigen lässt. Wir danken den Regisseuren für dieses großartige Meisterwerk über das unvorstellbare Leben einer Familie."

13. Februar 2010 | NEUKÖLLN UNLIMITED • Kritik • Der Tagesspiegel

"Der Zuschauer fühlt sich den ganzen Film hindurch gepackt vom Schicksal der Akkouch-Familie, deren Geschichte durch Animationselemente und die passende Musik noch authentischer wirkt. Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte nicht von einem allwissenden Sprecher erzählt wird, sondern von den Jugendlichen selber. NEUKÖLLN UNLIMITED ist eine wunderbare Dokumentation übers Erwachsenwerden, die ein wichtiges Thema anspricht: die Einwanderungspolitik Deutschlands."

12. Februar 2010 | NEUKÖLLN UNLIMITED • Kritik • jungewelt.de

Für Elsa Köster zeigt sich in der Dokumentation, dass die Grenze nicht zwischen den Völkern verlaufen, sondern zwischen Individuen. "Im Verlauf der Doku beginnt die Erfolgsgeschichte hart arbeitender Integrationswilliger in der BRD endlich zu bröckeln. Trotz aller Anstrengungen bleibt die Familie nur geduldet. Wer das alles schon von Anfang an weiß und ungeduldig auf diese Enthüllung bundesdeutscher Realität wartet, bekommt sie noch, publikumsverträglich peu à peu. Am schönsten wird’s in einem Streitgespräch zwischen Berlins Innensenator Ehrhart Körting und Hassan in einem Neuköllner Jugendclub. »Man muß überprüfen, ob das Bleiben einer eingereisten Familie im öffentlichen Interesse des Landes Berlin ist«, profitorientiert dieser mal wieder rum. Und endlich bricht Hassan aus: »Herr Körting, meiner Meinung nach schüren Sie einen Haß bei mir«. Das ist Integration."

12. Februar 2010 | NEUKÖLLN UNLIMITED • Kritik • Weltexpress

"Ungeachtet der misslungenen Aufmachung der Dokumentation überzeugen die Jugendlichen mit ihrer Persönlichkeit und der Intelligenz, mit welcher sie soziale und persönliche Aspekte der Themen Integration, Einwanderer und soziale Konflikte ansprechen. "Wenn man groß ist, muss man erst einmal selber verstehen, dass man kein Ausländer ist, sondern ein Deutscher.", sagt Hassan: "Dann wird die Integration ganz einfach, weil du sagst.: Das ist mein Land.""

01. Februar 2010 | NEUKÖLLN UNLIMITED • Kritik • Neukölln Unlimited

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