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LA PIVELLINA

LA PIVELLINA

Regie Tizza Covi
Rainer Frimmel
Kinostart 27.05.2010
Genre Drama

Kritiken • LA PIVELLINA

15. Mai 2010 | LA PIVELLINA • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Robert Zimmermann ist fasziniert von der Beiläufigkeit. "Auf jegliche musikalische Ausschmückung der Tonspur wird verzichtet.
Schließlich verweigert Tizza Covi ihrem Drehbuch die übliche filmische Handlungsdramaturgie und setzt sich so vollständig von manch unerträglichem Voyeurformat des sozialpathologischen Reality-Fernsehens ab, in welchem Laienspiel in Kinodramaturgien gepresst wird. LA PIVELLINA (LA PIVELLINA Trailer) erzählt keine Geschichte, sondern bleibt vor allem intrinsische Zustandsbeschreibung dessen, was sich mit rein dokumentarischen Mitteln oder auch rein fiktionaler Narration nur schwer erreichen lässt: eine realistisch anmutende und emotional wirkungsvolle Momentaufnahme."

27. Mai 2010 | LA PIVELLINA • Kritik • Berliner Zeitung

Ralf Schenk sah ein Märchen vom Rande der Stadt. "Das Schlaflied für Asia, der Ausflug mit der Kleinen ans Meer, das Gespräch mit Tairo über die eigene Kindheit: Das sind Momente, die der Film auf eine schöne, poetische Art zelebriert. Natürlich bangt der Zuschauer mit, ob Asia bei ihrer Ersatzmutter bleiben wird. Hat diese Gemeinschaft eine Perspektive? Hat dieses Leben jenseits starrer Regeln, dieser Traum von Freiheit eine Zukunft? Der Film LA PIVELLINA (LA PIVELLINA Trailer), in dem im Grunde nichts und doch so unheimlich viel passiert, versagt sich ein definitives Schlusswort. Die Hoffnung stirbt zuletzt, auch wenn sie klein geworden ist."

27. Mai 2010 | LA PIVELLINA • Kritik • Die Tageszeitung

Ganz nebenbei entwirft LA PIVELLINA (LA PIVELLINA Trailer) laut Anke Leweke "eine schöne Utopie. Worte wie Solidarität, Verantwortung, Umverteilung, Großzügigkeit werden hier nicht beschworen, sie werden gelebt. In kleinen Gesten. Etwa wenn Patti für die Kleine ein viel zu teueres Strickkleid kauft. Oder wenn der vierzehnjährige Tairo das hungrige Kind in eine Pizzeria ausführt. So wird LA PIVELLINA (LA PIVELLINA Trailer) zu einem Film über Kindheit oder darüber, was Kindheit sein kann. Über einen Augenblick der Unbeschwertheit und Geborgenheit. Es ist ein Film, man muss es so sagen, der ans Herz geht."

27. Mai 2010 | LA PIVELLINA • Kritik • Der Tagesspiegel

"Bei aller Ärmlichkeit der Verhältnisse aber ist LA PIVELLINA (LA PIVELLINA Trailer) kein Kino der sozialen Anklage. Der 2009 bei der Quinzaine in Cannes uraufgeführte und seitdem mit Preisen überhäufte Film erzählt mit nie ausgestellter Kunstfertigkeit eine anrührende Geschichte, ohne billige Sentimentalitäts- oder Spannungseffekte. Also ist auch das Ende nicht ganz happy. Vielleicht gerade deswegen: Schöner kann Kino kaum sein."

27. Mai 2010 | LA PIVELLINA • Kritik • Frankfurter Rundschau

Michael Kohler lobt das Fegefeuer der Improvisation. "Das klappt auch deswegen so gut, weil die Darsteller als Zirkusleute gewohnt sind, eine Rolle zu übernehmen, ohne sich deswegen gleich wie Schauspieler zu gebärden. Sie sind allesamt Naturtalente in der paradoxen Kunst, sich selbst zu spielen, und wenn dann noch die unberechenbare Hauptperson dazukommt, geht jede Drehbuchseite durchs Fegefeuer der Improvisation. Lernen kann man das nicht, aber auch nicht ohne weiteres wiederholen."

27. Mai 2010 | LA PIVELLINA • Kritik • texte zum film

"Tizza Covi und Rainer Frimmel zeigen eine größere Empathie für ihre Figuren als die Dardenne-Brüder. Ihr Film zeugt von Wärme und Zuneigung zwischen den Protagonisten, so dass selbst unter den einfachsten Verhältnissen, in denen diese leben, ein Hauch Hoffnung entsteht. Trotz der kargen Inszenierung entfaltet der ganze Film eine besondere Wahrhaftigkeit, nicht nur wegen der sich selbst spielenden Laiendarsteller, sondern auch wegen des allen Klischees trotzenden verregneten römischen Winters."

02. Mai 2010 | LA PIVELLINA • Kritik • programmkino.de

Kalle Somnitz hätte etwas mehr erwartet. "Optisch hat der Film nicht viel zu bieten, karge Schauplätze, einfache Menschen und eine dokumentierende Kamera, die dieses schlichte Milieu einfängt, werden egalisiert von der kleinen Pivellina, der der Film viel Zeit widmet und die mit ihrem kindlichen Naturell auch dem Zuschauer schnell ans Herz wächst."

01. Mai 2010 | LA PIVELLINA • Kritik • La Pivellina

Überblick zum Film auf moviepilot.de

10. April 2010 | LA PIVELLINA • Kritik • 451.ch

Für Walter Gasperi strahlt "dieser in seiner Einfachheit nicht zu unterschätzende Film trotz des ärmlichen Milieus, das genau erfasst wird, viel Wärme aus, weil in kleinen Szenen die steigende Vertrautheit und zunehmende leise Zuneigung, die Fürsorge und das Mitgefühl zwischen den Protagonisten spürbar wird."

20. März 2010 | LA PIVELLINA • Kritik • outnow.ch

"LA PIVELLINA (LA PIVELLINA Trailer) ist eine starke und rührende Geschichte über die ausgesetzte kleine Asia und eine am Rande der Gesellschaft lebende Wohngemeinschaft, die sich ihrer annimmt. Die Authentizität der Laiendarsteller beeindruckt und der bildstarke Film geht einem so schnell nicht aus dem Kopf. Es erstaunt nicht, dass der Film an vielen grossen Filmfestspielen gezeigt wurde und auch einige Preise erhielt wie den "Quinzaine des réalisateurs" am Filmfestival in Cannes. Ein leiser Film mit viel Situationskomik und Wärme."

10. Februar 2010 | LA PIVELLINA • Kritik • berlinale.de

Datenblatt des Films.

18. November 2009 | LA PIVELLINA • Kritik • Die Presse

Die Filmemacher halten laut Markus Keuschnigg nichts davon, "einen Trennstrich zwischen dem Dokumentarischen und dem Fiktiven zu ziehen: Ausnahmslos alle Darsteller sind Laien. Und die machen im Film genau dasselbe wie im Leben, also leben sie im Film. Die Regisseure suchen nach einer verlorengegangen Authentizität im Kino: nach Blicken, Gesten und Körperhaltungen, nach kleinen Nachsätzen und Geräuschen, die so nie nachzuspielen sind, die sich nur aus dem Moment ergeben können."

13. November 2009 | LA PIVELLINA • Kritik • Der Standard

Laut Isabella Reicher entwickelt LA PIVELLINA (LA PIVELLINA Trailer) "aus einer zügigen Eröffnung eine beiläufige, aber trotzdem nachdrückliche Reflexion von Handlungsbedarf und Handlungsspielräumen: Kann man das Mädchen jetzt so einfach mit nach Hause nehmen? Müsste man nicht die Polizei verständigen? Wie viel wiegt das Wohl des Kindes gegenüber dem eigenen, das man hier potenziell gefährdet?"

01. November 2009 | LA PIVELLINA • Kritik • ray-magazin

Roman Scheiber führt ein Interview mit Tizza Covi und Rainer Frimmel.

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