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BERLIN - STETTIN

BERLIN - STETTIN

Regie Volker Koepp
Kinostart 28.01.2010

Kritiken • BERLIN - STETTIN

28. Januar 2010 | BERLIN - STETTIN • Kritik • Berliner Zeitung

Jan Bachmann "erwartet diese Bilder geradezu, sieht sich nicht satt an ihnen. Und die Kommentarlosigkeit, mit der sie ins Auge springen, entspricht dem Naturschönen, das vielleicht für den Menschen, aber ohne den Menschen da ist, das keiner Rechtfertigung bedarf, aber Manches rechtfertigt: das Aushalten, Überleben, Dableiben. Diese Schönheit steht vielleicht sogar für eine übergeschichtliche Versöhnung all jener Menschen, deren Existenz hier in vielen Jahrhunderten zerzaust oder geschändet wurde."

28. Januar 2010 | BERLIN - STETTIN • Kritik • Die Tageszeitung

Stefan Reinecke sah ein Roadmovie von Süd nach Nord, von Deutschland nach Polen. "Auch BERLIN - STETTIN (BERLIN - STETTIN Trailer) durchziehen wieder Thomas Plenerts traumverlorene Landschaftsbilder, schneebedeckte Winterfelder, wild ziehende Wolkenpanoramen, menschenleere Einsamkeitsbilder. Diese Landschaften sind mehr als optische Aufheller. Manchmal wirken sie wie Gegenpole der Grausamkeiten der Geschichte, die sich hier vom Dreißigjährigen Krieg bis zum Zweiten Weltkrieg ereignet haben. Manchmal wie kontaminiert von der Gewaltgeschichte."

28. Januar 2010 | BERLIN - STETTIN • Kritik • Der Tagesspiegel

"Wie es Volker Koepp und seine Cutterin Beatrice Babin schaffen, ganz ohne Gewalt den Bogen von eiszeitlichen Endmoränen über Kriegsende und Planwirtschaft zu aktuellem Neonazismus zu schließen, ist bewundernswert und dürfte viel Geduld und Kraft im Schneideraum gekostet haben. Und vor Larmoyanz oder überbordenden Eitelkeiten muss auch bei Volker Koepps bislang autobiografischstem Film niemand Angst haben, weil der Regisseur die eigenen Erfahrungen auch hier wieder nur als Brücke zu denen anderer nutzt."

20. Januar 2010 | BERLIN - STETTIN • Kritik • film-dienst

Margarete Wach lobt Volker Koepp. Der Respekt und die Zuneigung, die er den Protagonisten entgegenbringt, sorgt dafür, "dass sie ihm mit einer entwaffnenden Offenheit begegnen, und auch für die Zuschauer eine Art unausgesprochene Komplizenschaft erfahrbar wird. Das Ergebnis sind ebenso unsentimentale wie berührende Filme. All dies findet sich auch in Volker Koepps jüngstem Werk, das abermals Menschen ins Zentrum rückt, um Persönliches und Privates in einen größeren historischen Zusammenhang einzubetten. Diesmal aber macht Volker Koepp der als Gesprächspartner im Off bislang zwar stets präsent war, jedoch völlig unprätentiös agierte, nicht vor sich selbst halt."

02. Dezember 2009 | BERLIN - STETTIN • Kritik • programmkino.de

David Siems wünschte sich, "dass sich Regisseur Volker Koepp doch im Vorfeld gefragt hätte, wie er sein Thema einem breiteren Publikum hätte zugänglich machen können. Zwar sorgt Schauspielerin Fritzi Haberlandt, die als Zugezogene im Dörfchen Zehdenick stellvertretend für die Stadtflucht der Ü-30-Generation steht, für wenige humorvolle Momente, wenn sie von Sehnsucht nach dem Lande spricht, doch weitgehend bleibt BERLIN - STETTIN (BERLIN - STETTIN Trailer) eine sehr spezielle Dokumentation über einen vergessenen Landstrich, die vor allem eines erfordert: Geduld."

01. Dezember 2009 | BERLIN - STETTIN • Kritik • filmz.de

Linksammlung zum Film.

05. November 2009 | BERLIN - STETTIN • Kritik • Berliner Zeitung

Ralf Schenk hat den Film auf dem Dokfilmfestival in Leipzig gesehen.
"Wie immer reflektiert Volker Koepp Zeitgeschichte anhand von Landschaften und Menschen. Diesmal sind es unter anderem Protagonisten seiner früheren Filme, die er noch einmal besucht und tastend neu befragt."

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