Inhalt • AGORA - DIE SÄULEN DES HIMMELS
Alexandria, im Jahr 391 nach Christus. An der neuplatonischen Schule lehrt die ebenso schöne wie kluge Philosophentocher Hypatia (Rachel Weisz) Mathematik und Astrologie. Bei ihren Schülern ist die selbstbewusste Wissenschaftlerin sehr beliebt, ihre männlichen Kollegen aber beobachten sie mit Argwohn. Nicht nur weil sie eine Frau ist, sondern auch weil sie äußerst moderne Thesen vertritt. Mit wachsender Leidenschaft widmet sich Hypatia den elementaren Fragen des Sonnensystems - und das lange vor Kopernikus und Gallieo!
Crew • AGORA - DIE SÄULEN DES HIMMELS
Regie: Alejandro Amenábar
Darsteller: Rachel Weisz, Max Minghella, Oscar Isaac, Michael Lonsdale
Verleih/Copyright: Tobis, Berlin
Kritik • AGORA - DIE SÄULEN DES HIMMELS • 08. März 2010 • critic.de
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Josef Lommer ist enttäuscht. Im Film "entsteht eine kontinuierliche Langatmigkeit in der Inszenierung der späteren Jahre. Die religiöse Problematik wird krampfhaft in die Länge gezogen, bis Hypatia schließlich von ihren Peinigern abgeführt wird. Dazwischen ereignet sich ein schrittweises Abhandeln ihrer Theorien, das sich in verkopften Dialogen mit ihrem Mentor erschöpft. Irgendwo in dieser Abfolge liegen so unspektakulär wie marginal der Tod des Vaters und eines der religiösen Gegner. Erst wenn am Ende die Ellipse in das Bild eindringt, vermag der Film noch ein letztes Mal von seiner schwachen Dramaturgie zu zehren."