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AUF DER ANDEREN SEITE DES BETTES

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Regie Pascale Pouzadoux
Kinostart 28.01.2010

Kritiken • AUF DER ANDEREN SEITE DES BETTES

19. Januar 2010 | AUF DER ANDEREN SEITE DES BETTES • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Rochus Wolff ist enttäuscht. Es enstseht "nicht einmal annähernd ein überzeugendes Bild familiärer Reproduktionsarbeit, wie das die Soziologen nennen. Das wird nur dadurch ein Problem für AUF DER ANDEREN SEITE DES BETTES (AUF DER ANDEREN SEITE DES BETTES Trailer) – die Komödie ist schließlich nicht dem Realismus verpflichtet –, weil es Konflikte und Entwicklungen, die die Protagonisten durchlaufen, nahezu vollständig unglaubwürdig macht. Statt hier genauer hinzusehen, entscheidet sich Pascale Pouzadoux dafür, die Auseinandersetzungen des Ehepaares zuletzt in einem Eifersuchtsdrama eskalieren und sich auflösen zu lassen – über ihre eigentlichen Schwierigkeiten reden sie nicht."

29. Januar 2010 | AUF DER ANDEREN SEITE DES BETTES • Kritik • Die Zeit

Stephan Knieps hat mehr erwartet, auch wegen den zwei Stars aus Frankreich. "Warum es so müßig und gleichzeitig doch erforderlich ist, die beiden Hauptdarsteller ohne ihre Erfolgsfilme zu benennen, wird dem Zuschauer nach Ende des Films klar: Es drängt sich der Verdacht auf, dass man davon ausging, allein durch das bisher einmalige Zusammenspiel der beiden französischen Stars glänzen zu können – und sich darauf dann ausruht. Denn viel mehr – so hart das klingen mag – hat der Film leider nicht zu bieten."

28. Januar 2010 | AUF DER ANDEREN SEITE DES BETTES • Kritik • Berliner Zeitung

Gerhard Midding lobt die Regisseurin. Sie "setzt das eheliche Experiment mit atemraubendem Tempo in Szene: als emphatisch abgehaktes Register unvermeidlicher Verwicklungen. Sie tut dies allerdings so flott, dass sich die Geschichte eigentlich schon nach knapp einer Stunde auserzählt hat. Denn die anfängliche Schadenfreude über die beidseitige Überforderung weicht rasch einer Komik des Gelingens ... Pascale Pouzadoux kann eine solche Erzählgeschwindigkeit freilich nur vorlegen, weil sie ihre Figuren als Archetypen zeichnet und den Geschlechtertausch als Kaskade der Klischees absolviert."

28. Januar 2010 | AUF DER ANDEREN SEITE DES BETTES • Kritik • Der Tagesspiegel

Christina Tilmann sah eine höchst vergnügliche Analyse von Geschlechterstereotypen. "So ganz kommt der Film aus seinen Klischees zwar nicht heraus ... Doch die wirklichen Fragen sind andere: Wie viel Härte, wie viel Rücksichtslosigkeit gehört zum Erfolg? ... Dass Frauen Auto fahren und Männer zuhören lernen, ist eben auch keine Lösung. Man würde beiden wünschen, dass sie sich in der Mitte finden."

26. Januar 2010 | AUF DER ANDEREN SEITE DES BETTES • Kritik • br-online.de

Hier werden laut Margret Koehler gesellschaftliche Konventionen aufs Korn genommen. "Sehr voraussehbar geht alles seinen Gang. Am Ende heißt es: Alles auf Anfang. Der Blick auf die diffizile Beziehung zwischen Mann und Frau und die Fallstricke der Emanzipation verwehrt sich mit Lust der Realität des Alltags. Stattdessen jongliert der Film mit herkömmlichen Klischees und festigt sie sogar, löst das Unbehagen darüber durch Überspitzung und mit dem Mittel der Parodie aber schnell wieder auf. Fazit: Manchmal reicht es nicht, nur von der einen Seite des Bettes auf die andere zu wechseln. Als Anfang ist das nicht viel."

21. Januar 2010 | AUF DER ANDEREN SEITE DES BETTES • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns ist enttäuscht: "Regisseurin Pascale Pouzadoux begnügt sich damit, ihre beiden Hauptdarsteller durch bisweilen amüsante, bisweilen klamaukige Situationen zu schicken. Womit sie auf Nummer sicher geht, hat sie mit Sophie Marceau und Dany Boon doch zwei ausgesprochen sympathische Darsteller zur Hand hat, denen zuzusehen nie langweilig wird. Dementsprechend groß war der Publikumserfolg in Frankreich, der sich auch in Deutschland – wenngleich auf niedrigerem Niveau – einstellen dürfte. Zu Schade nur, dass das Potential des Konzeptes dann doch etwas verschenkt wirkt und man sich nicht getraut hat, einen etwas bissigeren Film zu drehen."

21. Januar 2010 | AUF DER ANDEREN SEITE DES BETTES • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel glaubt an den Erfolg des Films. "In Frankreich hatte der Film einen Riesenerfolg. Das liegt wohl am Thema, daran, dass das Gezeigte die Vision vieler Hausfrauen wäre, daran, dass in dem formal glatt ablaufenden Streifen auch nette Ideen versteckt sind und schließlich daran, dass die Hauptrollen von zwei beliebten und fähigen Schauspielern übernommen wurden."

20. Januar 2010 | AUF DER ANDEREN SEITE DES BETTES • Kritik • film-dienst

Das Grundmuster dieser Romanverfilmung scheint Jens Hinrichsen um mindestens 10 Jahre verspätet, weil die abweichenden Rollenbilder, die Ariane und Hugo im Verlauf der Geschichte für sich entdecken, gar nicht mehr so neu und ungewöhnlich sind. Ähnlich wie Hugo, der bei seinen Hausbesuchen mit Modeschmuck gewinnsteigernd die Kundinnen bezirzt, weil er seine weibliche Seite begriffen hat, wurde schon Dustin Hoffman als TOOTSIE mittels hoher Absätze zum einfühlsameren Mann. Ganz zu schweigen von Howard Hawks’ Western und Komödien, die schon ab den 1930er-Jahren das Mann-Frau-Schema durcheinander wirbelten. Ohne neue Genderfragen aufzuwerfen, ist die französische Produktion dennoch ein schönes Unterhaltungsstück, die überdies mit guter Kameraarbeit sowie einer traumhaft-farbenprächtiger Ausstattung (von Philippe Chiffre) punktet."

02. Dezember 2009 | AUF DER ANDEREN SEITE DES BETTES • Kritik • 451filmportal

Geri Krebs findet die Ausgangslage reizvoll. "Irgendwo zwischen leichter romantischer Komödie und französischer Sitcom in der Tradition eines Louis de Funès pendelnd, ist Pascale Pouzadoux Adaptation des gleichnamigen Romans von Alix Girod de l’Ain (2004) sicher nicht der ultimative filmische Beitrag zur Gender-Debatte. Doch ein leichter sommerlich-heiterer Kinospass, wie er in unserem westlichen Nachbarland ja nicht gerade Seltenheitswert hat, ist AUF DER ANDEREN SEITE DES BETTES (AUF DER ANDEREN SEITE DES BETTES Trailer) allemal."

02. Dezember 2009 | AUF DER ANDEREN SEITE DES BETTES • Kritik • cineast.ch

AUF DER ANDEREN SEITE DES BETTES (AUF DER ANDEREN SEITE DES BETTES Trailer) ist "ein reiner und völlig uninspirierter Mainstream-Film, bei dem es vor allem um "cheap laughs" geht – etwa dann, wenn der labile Handwerker Gonçalvo von den Marsiacs instrumentalisiert wird. Die rassistische Darstellung von Gonçalvo ist besonders erschreckend, wenn man bedenkt, dass Dany Boon selbst Sohn eines Algeriers ist. Und: der einzige Schwarze, der im Film vorkommt, wird verkauft (sic!) – als Teils eines von Ariane Marsiac für die Firma ihres Manns entwickelten neuen Produkts! No comment."

02. Dezember 2009 | AUF DER ANDEREN SEITE DES BETTES • Kritik • outnow.ch

"AUF DER ANDEREN SEITE DES BETTES (AUF DER ANDEREN SEITE DES BETTES Trailer) ist eine leichte Komödie mit zwei liebenswerten und sympathischen Hauptdarstellern. Wer sich für eine neue Art von Paartherapie interessiert, sitzt hier im richtigen Film. Und wer lockere und harmlose Unterhaltung sucht, ebenfalls. Aber bloss nicht erwarten, nach dem Film die Frauen, beziehungsweise die Männer, zu verstehen...;-)"

02. Dezember 2009 | AUF DER ANDEREN SEITE DES BETTES • Kritik • students.ch

Wie immer bei solchen Männer vs. Frauen-Filmen werden sehr viele Klischees verwendet, stellt Simone Meili fest. "Das kann lustig sein, aber auch mühsam. Etwas schade ist, dass gerade wenn der Film beginnt Spass zu machen, bald wieder etwas furchtbar Peinliches passiert. So wechselt das Szenario in Windeseile von ultrakomisch zu ultradämlich. Besonders der Lebensberater Maurice ist einfach nur schmierig-künstlich und anwidernd."

01. Dezember 2009 | AUF DER ANDEREN SEITE DES BETTES • Kritik • filmz.de

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