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EVERYBODY´S FINE

EVERYBODY´S FINE

Regie Kirk Jones
Kinostart 18.03.2010

Kritiken • EVERYBODY´S FINE

10. März 2010 | EVERYBODY´S FINE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Thorsten Funke ist etwas enttäuscht. "Gleichwohl sind die Szenen zwischen Vater und Kindern jeweils gelungene intime Kabinettstücke, für die Regisseur Kirk Jones sich vor allem bei seinem hervorragenden Ensemble bedanken muss. Leider verlässt er selbst besonders gegen Ende des Films den Pfad der Subtilität. Eine Traumsequenz am Schluss, in der in aller Ausführlichkeit die Kinder im Kindesalter auftauchen und haarklein erklärt wird, was vorher nicht ausgesprochen wurde, sowie ein zuckersüßes Ende machen einen schon zuvor arg konstruierten Film vollends zum quietschenden Versöhnungsversuch. EVERYBODY´S FINE (EVERYBODY´S FINE Trailer), eben."

19. März 2010 | EVERYBODY´S FINE • Kritik • Der Spiegel

Als Heulfilm bezeichnet Daniel Sander EVERYBODY´S FINE (EVERYBODY´S FINE Trailer). Er ist "ein solides Rührstück für Menschen, die im Kino gern weinen - vorhersehbar und manipulativ, aber wirkungsvoll und durchaus bewegend. Wenn man sich die edle Besetzung und den hoffnungsvollen Regisseur anschaut, hätte man vielleicht etwas mehr künstlerischen Ehrgeiz erwarten können, ein bisschen mehr Feinsinn. Wenn die Augen aber erst mal verheult sind, sieht man das womöglich ganz anders."

18. März 2010 | EVERYBODY´S FINE • Kritik • Der Tagesspiegel

Daniela Sannwald schaut auf Hauptdarsteller Robert de Niro, der Bewundernswertes leistet: "Als Frank Goode, verwitweter Rentner und Vater von vier erwachsenen Kindern, ist er die Inkarnation einer Bescheidenheit, die mitunter kaum zu ertragen ist. Gekleidet in zu weite braune Hosen, karierte Hemden und eine beigefarbene Windjacke, bringt er sich fast zum Verschwinden. Die vielen einsamen älteren Männer, denen er in spartanisch eingerichteten Überlandbussen und Zügen begegnet, scheinen ihn zu spiegeln."

17. März 2010 | EVERYBODY´S FINE • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal hat der Film nicht das Herz gebrochen. "Da kann sich der Regisseur Kirk Jones noch so viel Mühe geben in seinem US-Remake einer Tragikomödie von Giuseppe Tornatore. Da kann Kirk Jones noch so viele alte einsame Leute in einem Diner zeigen und noch so viel gefühlige Klaviermusik einsetzen - Robert de Niro, der hier den Spuren Marcello Mastroiannis folgt, ist nun mal ein Rentner eigener Art; das sensible Fach kauft ihm wohl niemand richtig ab."

17. März 2010 | EVERYBODY´S FINE • Kritik • br.online

Laut Margret Köhler wagt der Film einen Blick hinter scheinbar heile Fassaden. Das Remake ist "mehr als gelungen. Das liegt natürlich vor allem an Robert De Niro, der die damalige Rolle von Marcello Mastroianni übernimmt und zu 100 Prozent ausfüllt. Wie er da mit kleinem Trolley in stoischer Ruhe durch die Gegend reist und nur sehr langsam versteht, dass Kinder nicht immer das sind oder das tun, was Eltern wünschen - ja, dass gerade diese elterlichen Wünsche und Forderungen sie in eine andere Richtung treiben, dann ist das anrührend und ein bisschen sentimental. Aber nie rührselig."

17. März 2010 | EVERYBODY´S FINE • Kritik • schnitt.de

Gerrit Booms sah einen "ermüdenden Film, der obendrein erschreckend belanglos ist. Denn der Familien-Topos ist ja prinzipiell ein durchaus fruchtbarer Nährboden (Regisseur Kirk Jones könnte Claude Chabrol oder Sam Mendes dazu befragen). Vielleicht hätte ein solcher Film zu Weihnachten auch etwas mehr Wirkung, wenn die familiäre Sentimentalität ebenso häufig auf dem Gabentisch liegt wie die Frage nach offener Konfrontation. Doch zu dieser Jahreszeit ist die Liste der Fehlentscheidungen einfach viel zu lang: Ein uninspiriert abgekupfertes Drehbuch (vgl. Stanno Tutti Bene von Giuseppe Tornatore). Eine unentschiedene Kamera mit unaufhörlichen Wechseln zwischen zweidimensional bleibenden Großstadtaufnahmen ohne Flair und pseudopoetischen Reisebildern."

16. März 2010 | EVERYBODY´S FINE • Kritik • br.online

Julia Binder sah Details, die berühren. "Das Drehbuch legt viel Wert auf Details, es ist sehr stimmig. Dinge, die man am Anfang des Films erfährt, werden zum Beispiel gegen Ende wieder aufgegriffen und sorgen dort für sehr emotionale Szenen. Auch hier sind es nicht große Gefühlsausbrüche, sondern Kleinigkeiten, die tief berühren. Bei diesem Film wird es wohl nicht bei ein paar kleinen Tränchen bleiben, vor allem die weiblichen Zuschauer können schon mal die Taschentücher auspacken. Das versöhnliche Ende von diesem Drama mag für manchen vielleicht etwas zu schnulzig und zu positiv sein. Aber der Filmtitel und die Moral (Eine glückliche Familie geht über alles!) dürfen ja nicht vergessen werden."

14. März 2010 | EVERYBODY´S FINE • Kritik • film-dienst

Kathrin Häger ist durchaus angetan. "Emanzipation und Loslassen, das sind die Parameter, nach denen sich jede Eltern-Kind-Beziehung irgendwann messen lassen muss. Für beide Altersklassen ist das ein starkes Thema, visuell perfekt in Szene gesetzt und doch ein bisschen zu effektvoll zwischen charmant und kitschig, leisem Humor, Understatement und billiger Sentimentalität balancierend. Letztendlich kann die geradlinig vor sich hinfließende Geschichte nicht so ergreifen, wie es Robert De Niros Spiel in einer tieftraurigen Erkenntnisszene tut."

02. Februar 2010 | EVERYBODY´S FINE • Kritik • programmkino.de

Grandios ist der Auftritt von Robert de Niro in EVERYBODY´S FINE (EVERYBODY´S FINE Trailer) , so Marcus Wessel. "Robert De Niro, der nach der überaus erfolgreichen Zusammenarbeit mit Martin Scorsese viel zu oft in zweit- und drittklassigen Produktionen zu sehen war, kann in der Rolle des treusorgenden Familienoberhauptes endlich wieder einmal seine ganze schauspielerisches Klasse unter Beweis stellen. Mit einer nuancierten Darstellung, die zwischen bittersüßen, heiteren und tragischen Tönen genau zu unterscheiden weiß und die bisweilen an Jack Nicholsons ergreifenden Auftritt in ABOUT SCHMIDT erinnert, hält er die episodenhafte, gerade zum Ende hin recht schematische Geschichte souverän zusammen."

01. Januar 2010 | EVERYBODY´S FINE • Kritik • filmz.de

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