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BROTHERS

BROTHERS

Regie Jim Sheridan
Kinostart 27.01.2011
Genre Drama

Kritiken • BROTHERS

09. August 2011 | BROTHERS • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Dennis Vetter sah ein gelungenes Remake. "Gleich zu Beginn des Films, beim ersten Essen im Haus mit den Eltern sowie Sams Frau (Natalie Portman) und Kindern wird offensichtlich, dass BROTHERS (BROTHERS Trailer) sich mit zerrütteten Familienverhältnissen und der Fassade von Glück auseinandersetzt, dass er ein fatalistisches Bild zeichnet von Konflikten, die im engen Raum des Verwandtschaftskreises gleichermaßen provoziert und doch immer wieder unterdrückt werden. Letztlich, so legt es der Film jedoch auch im positiven Sinne nahe, ist Blut dabei stets dicker als Wasser und die Familie bei allen Problemen ein Zufluchtsort vor der maroden Welt, es ist nur eine Frage der Situation."

01. Januar 2011 | BROTHERS • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Silke Roesler ist enttäuscht. Es "stellt sich heraus: Über den Vergleich zwischen Original und Remake ergeben sich zwar anregende Beobachtungsperspektiven, diese reichen jedoch nicht aus, um die Existenz von Jim Sheridans enttäuschendem Film zu rechtfertigen."

27. Dezember 2010 | BROTHERS • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Elisabeth Maurer stellt über das Heimkehrerdrama fest: "Zwar stellt BROTHERS (BROTHERS Trailer) keinen Meilenstein im Genre des Heimkehrerdramas dar, doch sind es die herausragenden Schauspielerleistungen, die den Film sehr sehenswert machen, wobei die beiden Mädchen die erwachsenen Kollegen an vielen Stellen noch zu überbieten wissen. Ihr Schmerz angesichts der Veränderung des Vaters und die Verlustängste um ihren liebgewonnen Onkel sind das, was am meisten berührt und im Gedächtnis haften bleibt."

27. Januar 2011 | BROTHERS • Kritik • kultiversum.de

Oliver Heilwagen findet nicht viel Gutes an BROTHERS (BROTHERS Trailer). "Die Ausrutscher der beiden als Missetaten zu werten, setzt ein sehr blaustrümpfiges Moral-Verständnis voraus. Solche gut protestantischen Schuld-und-Sühne-Grübeleien haben im skandinavischen Kino Tradition seit Ingmar Bergman, doch erreichen sie selten seine existentielle Intensität. In der Hochglanz-Ästhetik eines handwerklich perfekten Hollywood-Films wirkt dieser moralinsaure Eifer verfehlt. Die seelischen Versehrungen an der Heimatfront hat Oren Moverman 2009 mit THE MESSENGER (THE MESSENGER Trailer) deutlich dargestellt. Zum Thema Kriegsfolgen liefert BROTHERS (BROTHERS Trailer) nur eine vorhersehbare Erbauungs-Fabel."

26. Januar 2011 | BROTHERS • Kritik • getidan.de

Peter Claus lobt die Darsteller. "Ohne vordergründige Agitation strafen sie alles Gerede von gerechten, unausweichlichen, notwendigen Kriegen, Lüge. Eine brillante Ensembleleistung. Die Akteure ermöglichen es dem Regisseur, ganz vieles unausgesprochen zu lassen. Man sieht ihnen an, was das Verbrechen sanktionierten Mordens auch aus Nichtbeteiligten machen kann. Die Leere in ihren Augen, wenn der Schrecken sie im Würgegriff hält, wird wohl niemand vergessen."

25. Januar 2011 | BROTHERS • Kritik • schnitt.de

Carsten Tritt ist durchaus angetan: "Seine feine Intelligenz entwickelt Jim Sheridans Film dann auch nicht aus einer vordergründigen Frage nach Schuld oder Verantwortung, sondern aus einer in soziologischen Widersprüchen verfangenen Suche der Protagonisten zwischen Ehrlichkeit, Vertrauen und Verlustängsten. Hier dringt BROTHERS (BROTHERS Trailer) mit Bedacht und doch stets präzise tief in die Seelenwelten seiner Charaktere ein, wenn auch nie mit anderen Mitteln als denen des Genres."

25. Januar 2011 | BROTHERS • Kritik • textezumfilm.de

Nicht Kriegskritik steht im Mittelpunkt des Spielfilmes, sondern eher die seelischen Wunden, die der Krieg hinterlässt, meint José García. "In dieser Hinsicht geht die Neuverfilmung gar einen Schritt weiter als das dänische Original, weil Jim Sheridans Film den kausalen Zusammenhang zwischen Sams Erlebnissen in der Gefangenschaft und dem Familiendrama stärker betont. Die Verarbeitung des vom heimkehrenden Soldaten Erlebten steht somit im Mittelpunkt von BROTHERS (BROTHERS Trailer). Ein Sujet, das bereits der Vietnamkriegsfilm kennt und nun für den Afghanistan- und Irakkrieg aktualisiert wird."

21. Januar 2011 | BROTHERS • Kritik • bummelkino.de

"Das großartig aufspielende Trio – Jake Gyllenhaal, Natalie Portman und Tobey Maguire mit seiner wohl bisher besten schauspielerischen Leistung – verschaffen diesem intensiven und bisweilen schmerzhaften Drama eine außergewöhnliche Tiefe. Gerade den Ex-Spiderman wird man als krankhaft eifersüchtigen und von verdrängten Schuldgefühlen aufgefressenen Veteran, der erst wie ein Zombie durch die frisch renovierte Einbauküche seines Zuhauses wandelt und diese später umso kraftvoller demoliert, so schnell nicht vergessen."

13. Januar 2011 BROTHERS • Kritik • doppelpunkt.de

Mit beklemmender Bravour und Präzision präsentiert das Trio seine Stimmungslage, lobt Dieter Oßwald. "Grace reagiert mit verzweifelter Ohnmacht auf die unterschwellige Aggression ihres Mannes. Der Schwager erträgt alle Angriffe zunächst mit stoischer Gelassenheit. Bis die beiden Töchter das Fass schließlich zum Überlaufen bringen. Jake Gyllenhaal und Natalie Portman bieten Bestleistung wie gewohnt. Selbst Tobey Maguire läuft unter Schauspiel-Regisseur Jim Sheridan zu Hochform auf. Ihre Glaubwürdigkeit macht das Familiendrama zur packenden Psychostudie – auch jenseits von Afghanistan."

02. Januar 2011 | BROTHERS • Kritik • cineman.de

BROTHERS (BROTHERS Trailer) ist laut David Siems "nicht nur eine Dreiecksgeschichte zwischen konkurrierenden Brüdern, sondern viel mehr die Bestandsaufnahme heimgekehrter Soldaten im achten Jahr nach Beginn des Afghanistan-Kriegs. Jim Sheridan gelingt es dabei, die erlittenen Traumata seiner Figuren an verschiedenen Fronten zu skizzieren und emotional einzuordnen. So hat etwa auch Sams und Tommys Vater Hank (Sam Shepard), ein altgedienter Marine, mit den Folgen des Krieges zu kämpfen, die er konstant in Alkohol zu ertränken versucht."02

02. Januar 2011 | BROTHERS • Kritik • programmkino.de

Für Michael Meyns ist die "größte Überraschung des Films Tobey Maguire. Gerade in den Szenen nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft zeigt der einstige Spiderman ein überraschendes Maß an unterschwelliger Aggression, die einen erschreckend realen Eindruck davon vermitteln, wie der Krieg die Psyche von Soldaten zerstören kann. Und so reiht sich BROTHERS (BROTHERS Trailer) in die inzwischen recht lange Liste von Filmen über die aktuellen amerikanischen Kriege ein, die zwar nicht an der Kinokasse erfolgreich, aber dennoch nicht weniger sehenswert sind."

01. Januar 2011 | BROTHERS • Kritik • Brothers

Überblick zum Film auf moviepilot.de

22. April 2010 | BROTHERS • Kritik • agenda.derbund.ch

Bei allen Anpassungen auf die US-Situation ist es Regisseur Jim Sheridan laut Sarah Pfäffli "anzurechnen, dass er das kühle dänische Original der früheren Dogma-Filmerin Susanne Bier nicht mit romantischem Schmalz verklärt. Hollywood ist dank Starbesetzung präsent: Natalie Portman brilliert nach Rollen als Killerin, Königin, Stripperin und Rächerin nun auch als Ehefrau und Mutter, Tobey Maguire beherrscht diesen irren Blick, und Jake Gyllenhall verkörpert den verruchten Bruder mit Bart und Lederjacke cool. Ein idealer Cast für diesen unamerikanisch pathosarmen, berührenden Film."

15. April 2010 | BROTHERS • Kritik • cineast.ch

Andreas Weber sah Formelhaftes. "Der niemanden überraschende Twist ist natürlich, dass Sam überlebt hat und gefangen genommen wurde. Natürlich, da Tobey Maguire als hochdotierter Schauspieler und einem der drei Namen über dem Filmtitel nicht nach einer runden Viertelstunde schon aus dem Film verschwinden kann. Auch der weitere Filmverlauf hat kaum noch Überraschungen zu bieten. Tobey Maguire überrascht allerdings durchaus in dieser für ihn sehr untypischen Rolle. Er vermag über die übrige, solide Besetzung hinauszuragen - selbst wenn er leider gerade in manchen klimatischen Szenen nicht die erforderliche Intensität erreicht."

10. April 2010 | BROTHERS • Kritik • nahaufnahmen.ch

Auch wenn BROTHERS (BROTHERS Trailer) eigentlich alles richtig macht, um ein erstklassiges Remake zu sein, wirklich begeistert verlässt Lukas Hunziker "das Kino dennoch nicht. Was trotz der nüchternen, sehr subtilen Umsetzung der Geschichte nicht ganz funktioniert, ist die Sympathie, die man als Zuschauer wohl für Sam haben sollte. Einen amerikanischen Soldaten und dessen armeebegeisterte Familie zu bedauern, dürfte so manchem Zuschauer bei uns schwer fallen. So manchen dürfte es ärgern, dass die Taliban teilweise aussehen wie die geschminkten Wüstenkrieger."

26. März 2010 | BROTHERS • Kritik • outnow.ch

"Susanne Biers Version verzichtete auf billige Erklärungen, weshalb die Liebesgeschichte und das Soldatenschicksal sich in etwa die Waage hielten. Die Liebe kommt bei Jim Sheridan auch deshalb etwas zu kurz, weil Natalie Portman fad bleibt. Er endet stattdessen seinen Film mit einem Zitat des spanischen Philosophen George Santayana: "Nur wer stirbt, hat das Ende des Krieges erlebt". Eine bei Soldaten sehr beliebte Quote. Diese Fokussierung auf das Militärische macht, dass das Original unerreicht bleibt. Dass der Krieg Schlimmes mit Soldaten anstellt, hat THE HURT LOCKER (THE HURT LOCKER Trailer) faszinierender geschildert als dieses Melodrama."

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