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THE YOUNG VICTORIA

THE YOUNG VICTORIA

Regie Jean-Marc Vallée
Kinostart 22.04.2010
Genre Drama, Liebesgeschichte

Kritiken • THE YOUNG VICTORIA

02. März 2010 | THE YOUNG VICTORIA • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Lena Kettner hat mehr erwartet. "Ohne sich für ein bestimmtes Genre zu entscheiden, ist THE YOUNG VICTORIA (THE YOUNG VICTORIA Trailer) eine mäßig spannende Mischung aus Coming-of-Age-Drama, Liebesfilm, Melodram und dem Versuch einer Charakterstudie vor historischem Hintergrund geworden. Für den letzten Funken Dramatik sorgt dann zu allem Überfluss auch noch ein erfundener heroischer Akt Alberts, der symptomatisch für die Willkür des Drehbuchs ist. Immerhin eines ist sicher: Wenn Albert und Victoria nicht gestorben wären, dann würden sie auch noch heute ein wundervolles Paar für die Klatschpresse abgeben."

22. April 2010 | THE YOUNG VICTORIA • Kritik • textezumfilm.de

José García sieht einen soliden Film: "THE YOUNG VICTORIA (THE YOUNG VICTORIA Trailer) ist denn auch hauptsächlich ein Liebesfilm vor historischer Kulisse. Elegant fotografiert vom deutschen Kameramann Hagen Bogdanski, der sich mit DAS LEBEN DER ANDEREN einen Namen gemacht hatte, bestechen neben der gelungenen Filmmusik insbesondere die bei der diesjährigen Oscarverleihung ausgezeichneten Kostüme und die prächtige Ausstattung. Vor allem überzeugt aber Emily Blunt in ihrer Darstellung von Victorias Entwicklung von jugendlicher Unbekümmertheit zur königlichen Entschiedenheit sowie die Chemie zwischen ihr und Rupert Friend, die völlig glaubwürdig macht, dass Albert die Liebe ihres Lebens war"

22. April 2010 | THE YOUNG VICTORIA • Kritik • Neues Deutschland

Für Caroline M. Buck ist THE YOUNG VICTORIA (THE YOUNG VICTORIA Trailer) vor allem eine Emanzipationsgeschichte: "Aus der Rivalität zwischen Lord Melbourne und [...] Albert bezieht THE YOUNG VICTORIA (THE YOUNG VICTORIA Trailer) einen Teil seiner Spannung. Mehr noch aber aus der schrittweisen Emanzipation einer höchst unselbstständigen jungen Frau, die sich den politischen Manipulationsversuchen ihrer Mutter, ihres Verwalters, ihres Premierministers und schließlich ihres Ehemannes zu entziehen lernt. Dass der einmal ihr Traumprinz werden wird, ist allerdings schnell abzusehen."

22. April 2010 | THE YOUNG VICTORIA • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Christina Tilmann ist die Botschaft des Filmes zeitlos: "Victoria & Albert: Wie die beiden sich umschleichen, wie sie taktieren und das höfische Zeremoniell immer wieder durchbrechen – das ist psychologische Feinstarbeit. Rupert Friend gibt Prinz Albert mit mühsam antrainiertem deutschen Akzent verhalten selbstbewusst. Für Emily Blunts Ungestüm ist er der ideale Gegenpart. Am Ende steht ein Ideal: Zwei Schreibtische, Seite an Seite. So kann man ein Leben gemeinsam leben"

22. April 2010 | THE YOUNG VICTORIA • Kritik • Negativ

Für Elisabeth Maurer erreicht der Film sein Ziel: "Wer allerdings nur oder zudem Lust auf eine historische Liebesgeschichte mit den obligatorischen, aber nichtsdestoweniger schön anzusehenden, im übrigen oscarprämierten Kostümen, ebenso schönen Bildern mit teilweise herausragenden Aufnahmen und durchweg hochkarätigen Schauspielern hat, dem sei THE YOUNG VICTORIA (THE YOUNG VICTORIA Trailer) empfohlen."

22. April 2010 | THE YOUNG VICTORIA • Kritik • Spiegel Online

Andreas Banaski langweilte sich zu Tode: "Die Aristokratin als Girl-Power-Rebellin, auf dieser Plattitüde ist schon Sofia Coppola mit ihrer poppigen Marie Antoinette ausgerutscht, und das mit mehr Schwung und Stilwillen. Mit so viel Betulichkeit steht The Young Victoria (The Young Victoria Trailer) dagegen intellektuell eher in der Tradition der Sissi-Triloie, nur hat jene die Hausfrauen- und Kleinmädchensehnsüchte effektiver bedient. Künstlerisch ist The Young Victoria (The Young Victoria Trailer) also eine Lappalie, nicht der Rede wert, bestenfalls dem Adelschronisten Rolf Seelmann-Eggebert und seiner Gefolgschaft zu empfehlen."

21. April 2010 | THE YOUNG VICTORIA • Kritik • Berliner Zeitung

Verständig und mit Herz lässt der Film THE YOUNG VICTORIA (THE YOUNG VICTORIA Trailer) die britische Monarchie leuchten, stellt Jan Brachmann fest. "Was an Despotie und Dünkel in der Monarchie steckt, unterschlägt der Film und kehrt hervor, was sinnvoll, also vernünftig, also gut daran erscheint. Das ist ja auch in Ordnung. Aber ein wenig übermusikalisiert kommt er daher, und er verbiegt zweimal die historischen Fakten erheblich: Lord Melbourne war vierzig Jahre älter als Victoria und daher für sie wohl keine derartige erotische Attraktion, wie es Paul Bettany im Film noch ist."

19. April 2010 | THE YOUNG VICTORIA • Kritik • schnitt.de

Das alles ist außerordentlich schön anzusehen meint Lena Serov, "vor allem aber zu schön, um wahr zu sein, wozu der leitmotivische, üppige Score das Seinige beiträgt. Aber gerade wegen seiner Perfektion ist THE YOUNG VICTORIA (THE YOUNG VICTORIA Trailer) nicht wirklich herausragend. Mag der Film auch seine dienstälteste Queen von ihrem muffigen Gothic image befreit und ihr ein romantisches aufgesetzt haben, aber er hat es nicht geschafft dieser herausfordernden Hauptfigur einen ebenbürtigen Kontrahenten gegenüber zu stellen oder über den goldenen Tellerrand des Hofes hinaus in das zeitgenössische England und seinen zahlreichen Umwälzungen zu blicken, was ja möglicherweise die spannendere Geschichte gewesen wäre."

19. April 2010 | THE YOUNG VICTORIA • Kritik • Der Westen

Martina Schürmann sah ein gefühlvoll gespieltes, opulent bebildertes und recht konventionell arrangiertes "Historiendrama vor allem in den gewinnenden Auftritt seiner Hauptdarstellerin verliebt ist. Statt tiefgründiger Charakterstudie oder komplexer Historienstunde inszeniert Vallée eine leichtgängige Königshaus-Romanze, die den für Queen-Filme fast schon obligaten Oscar zumindest in der Abteilung Kostümdesign einspielte."

19. April 2010 | THE YOUNG VICTORIA • Kritik • film-dienst

Alexandra Wach "mutet die dramatische Bearbeitung des von Martin Scorsese und Sarah Ferguson produzierten Stoffs erfreulich zeitgemäß an. Die zwischen Voice-Over-Passagen, Halbtotalen und überdeutlicher Symbolik changierende Regie begnügt sich dagegen mit dem gediegen langsamen Erzählfluss im Modus historischer Literaturverfilmungen aus dem Hause BBC. Bei der diesjährigen Oscar-Verleihung musste sich das opulente Opus deshalb nur mit einer Trophäe für die Kostüme begnügen."

19. April 2010 | THE YOUNG VICTORIA • Kritik • filmtabs.de

Ermüdend erweist sich für Günter H. Jekubzik "das ganze Material des Films, der unentschlossen und uninteressant zwischen Königs-Chronik und persönlichem Erleben laviert und mit dicker Musiksoße übergossen wurde. Die nette, aber niemals zündende Romantik zwischen Victoria und Albert kann den getragenen Kostümschinken auch nicht retten. Selbst diese Beleidigung zieht nicht vollends, denn immerhin erhielt Sandy Powell einen Oscar für Beste Kostüme. Aber auch die wären vom Flohmarkt weggefunden sicher inspirierter gewesen als diese BBC-Langeweile."

19. April 2010 | THE YOUNG VICTORIA • Kritik • br-online.de

Emily Blunt war noch nie so gut, lobt Gregor Wossilus. "Hier verblüfft sie als kluge, verletzliche, ebenso ängstliche wie willensstarke junge Monarchin, die sich in einer intriganten von Männern dominierten Welt behauptet. Rupert Friend als ihr sympathischer Gatte Albert wird von Blunt fast an die Wand gespielt, gefällt aber als anfänglicher Tolpatsch, der zwischen seiner Liebe und seinen politischen Ambitionen hin- und hergerissen ist. Während Paul Bettany als Victorias Ratgeber für edle britische Töne sorgt, fällt der Auftritt Jim Broadbents als herzlicher König William leider viel zu kurz aus."

15. April 2010 | THE YOUNG VICTORIA • Kritik • cineman.de

Dimitrios Athanassiou findet kein Lob für den Film. "Selbst als Historienfilm erfüllt THE YOUNG VICTORIA (THE YOUNG VICTORIA Trailer) kaum seinen Zweck: Das Resümee, welches am Ende serviert wird, wirkt eher wie die Parodie einer Würdigung von Victorias Schaffen: Sie gebar neun Kinder und diese bevölkerten nahezu alle Königshäuser Europas. Wenn also sonst schon wenig bei dieser Sandmännchen-Geschichtsstunde hängen bleibt, dann vielleicht das."

12. April 2010 | THE YOUNG VICTORIA • Kritik • programmkino.de

Die Tatsachen werden laut Volker Mazassek "etwas frisiert. Der Prinz warf sich nie bei einem Attentat vor seine Königin. Und dass Victoria die Lage ihres Volkes verbessern wollte, das im Zuge der Industrialisierung ins Elend abrutschte, ist auch nicht überliefert. Der Regisseur bemüht sich, Emotionen ins Spiel zu bringen, doch häufig läuft das Geschehen in der Halbdistanz ab. Als Victoria Albert einen Heiratsantrag macht (er selbst darf das nicht) und hinterher befreit lacht, weht mal etwas Wärme durchs Dekor, was einem die kalte Pracht des Films nur umso deutlicher vor Augen führt."

12. April 2010 | THE YOUNG VICTORIA • Kritik • programmkino.de

Die Darsteller wurden sorgfältig ausgewählt und agieren entsprechend, lobt Thomas Engel. "Rupert Friend als nobler Prinz Albert, Paul Bettany als enttäuschter Lord Melburne, Miranda Richardson als eine der Intrigantinnen, Jim Broadbent als aufbrausender, betrunkener, kranker König William. Den Vogel allerdings schießt Emily Blunt als Victoria ab. Fein ziseliert spielt sie, wie sie abwechselnd durch Höhen und Tiefen geht. Sie ist ständig und voll präsent, schön, stolz, den Betrachter gefangen nehmend. Eine Leistung."

05. April 2010 | THE YOUNG VICTORIA • Kritik • Das Manifest

Christian Hellwig sah einen "Liebesfilm, denn historisches Drama, auch wenn sich Jean-Marc Vallée immer wieder bemüht, die politischen Verwicklungen der Zeit einzufangen. Das gelingt dem Film aber zu selten, so dass er in dieser Hinsicht eindeutige Schwächen aufweist. Dies ist aber, in Anbetracht der überzeugenden Leistungen der Darsteller, allen voran Emily Blunt, und der stimmigen Optik zu verschmerzen."

01. Februar 2010 | THE YOUNG VICTORIA • Kritik • filmz.de

Linksammlung zum Film.

01. Februar 2010 | THE YOUNG VICTORIA • Kritik • The Young Victoria

Überblick zum Film auf moviepilot.de

19. September 2009 | THE YOUNG VICTORIA • Kritik • Belgischer Rundfunk

Für Frank Vandenrath hat der Regisseur "hat sein Gespür für Familiengeschichten ins 19. Jahrhundert hinüberretten können, und die Hauptdarsteller Emily Blunt und Rupert Friend schaffen es, dass selbst der zynischste Zuschauer wieder ein bisschen an die Kraft der Liebe in einer garstigen Umwelt glauben mag. Wenn Sie also von den Royals träumen und zwei romantische Stunden im Kino verbringen wollen, dann sind Sie bei diesem sich wohltuend vom Durchschnitt abhebenden Film an der richtigen Adresse."

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