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ZWISCHEN UNS DAS PARADIES

ZWISCHEN UNS DAS PARADIES

Regie Jasmila Zbanic
Kinostart 02.09.2010
Genre Drama

Kritiken • ZWISCHEN UNS DAS PARADIES

28. Juli 2010 | ZWISCHEN UNS DAS PARADIES • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Für Till Kadritze steht fest: "Die Religion ist für ihn ein ernstes Thema geworden und kein Grund mehr zum Feiern. Diese Nachdenklichkeit kann man selbst als "Ungläubiger" nachvollziehen. Doch die Szene weist auch ansatzweise auf die jener Toleranz innewohnenden Problematik hin: Während wir den Reiz der meditativen Atmosphäre der Wahabiten-Zeremonie nachfühlen können, wissen wir, dass diese Zeremonie innerhalb einer repressiven Gemeinde stattfindet, in der Männer und Frauen auf verschiedenen Seiten einer hohen Mauer leben."

01. Mai 2010 | ZWISCHEN UNS DAS PARADIES • Kritik • Zwischen uns das Paradies

Überblick zum Film bei moviepilot.de

21. Februar 2010 | ZWISCHEN UNS DAS PARADIES • Kritik • outnow.ch

ZWISCHEN UNS DAS PARADIES (ZWISCHEN UNS DAS PARADIES Trailer) "zeigt uns, wie weit das Seil einer Beziehung gespannt werden kann, bis es reisst. Wo hört Toleranz auf, wann fängt Selbstverleugnung an? Zbanic schnitzt aus einer unbedarft startenden Lovestory stetig einen tiefgründigen Film, der uns verstehen machen will, dass Entscheidungen manchmal einfach nicht verstanden werden können."

20. Februar 2010 | ZWISCHEN UNS DAS PARADIES • Kritik • festivalblog

Die Regisseurin mag ihre Figuren, Tiziana Zugaro "meint fast, sie will ihnen partout nicht wirklich wehtun, und deshalb wird im Film fast schon verkrampft gezeigt, dass alle einander zu verstehen suchen. Amar ist, wie Luna auch, vom Krieg traumatisiert. ZWISCHEN UNS DAS PARADIES (ZWISCHEN UNS DAS PARADIES Trailer) zeigt – und das ist eine große Stärke des Films – dass verschiedene Menschen ganz unterschiedlich auf Traumata reagieren. Und dass am Ende immer eine Entscheidung steht."

20. Februar 2010 | ZWISCHEN UNS DAS PARADIES • Kritik • festivalblog

Barbara Meincke sah eine "sehr persönliche und unaufgeregte Studie darüber, was einen Menschen in den Extremismus zieht. Amar wird dabei nie verurteilt; man wünscht ihm vielmehr die Kraft, zu sich selbst zu finden und die Ketten aus archaischen Glaubenssätzen zu sprengen, die ihn am Ende des Filmes festhalten."

20. Februar 2010 | ZWISCHEN UNS DAS PARADIES • Kritik • Der Tagesanzeiger

Florian Keller sah "ein Beziehungsdrama in scharfen Kontrasten: In der Disco ist das Leben laut und ungezwungen, im Zeltlager bei den Burkas und den Bärten herrscht züchtiger Frieden. Da hört man manchmal das Papier rascheln von einem Drehbuch, das sehr gewissenhaft darauf aus ist, den Konflikt dieses Paares jenseits der gängigen Vorurteile durchzuspielen. Pädagogisch wertvolles Kino für diskussionsfreudige Schulklassen? Sicher. Aber man hätte sich mehr solche Filme gewünscht, die so unmittelbar an der Gegenwart andocken und den Fragen, die sie aufwerfen, auch erzählerisch gewachsen sind."

19. Februar 2010 | ZWISCHEN UNS DAS PARADIES • Kritik • Berliner Zeitung

Laut Carmen Böker vermeidet die Regisseurin "einfache Erklärungsmuster in der Verhandlung von Religion versus Moderne. Das macht diesen Film wahrhaftig, um Toleranz bemüht und so kompliziert wie die Realität. Er zeigt etwa eine bis zur Nase verschleierte Muslima beim Autofahren - und beim Fluchen; "verdammter Idiot" sagt diese, bevor sie zum rasanten Überholmanöver ansetzt. Bei Jasmila Zbanic können wir lernen, dass solche Widersprüche auch im Großen ausgehalten werden müssen."

19. Februar 2010 | ZWISCHEN UNS DAS PARADIES • Kritik • Die Tageszeitung

Warum die Figuren ihre Fragen nicht diskutieren dürfen, erklärt sich nicht; und so gerät der liebevoll gemachte Film ein wenig seicht, wie Ines Kappert kritisert. " Der Film behauptet die rasante Passage hin zum prüden Bartträger eher, als dass er sie begleitet. Die Kamera klebt zwar an den Figuren und archiviert die Oberflächen, aber was sie im Inneren bewegt, bleibt offen. Wir sind ganz nahe an ihrer Haut, an ihrem Make-up, an ihren Kleidern und Schmuckstücken, an ihrer Bettwäsche, ein Close-up folgt dem nächsten."

19. Februar 2010 | ZWISCHEN UNS DAS PARADIES • Kritik • Der Tagesspiegel

Christina Tilmann sah einen heißen Bären-Favoriten. Der Film "ist das Ergebnis. Ein Film, der sehr weit geht mit dem Verständnis. Der sich hineinbegibt in die Lager der radikalen Muslime, der die Tücher zeigt, die den Frauen- vom Männerbereich trennen, die Videos, die den Kindern den Koran eintrichtern, aber auch die Gemeinschaft abends am Lagerfeuer. Es sind Einblicke in eine geschlossene Gesellschaft, Einblicke aber auch in ein Bosnien von heute, in dem sich immer mehr Menschen der Religion zuwenden."

18. Februar 2010 | ZWISCHEN UNS DAS PARADIES • Kritik • perlentaucher.de

Lukas Foerster sah einen risikolosen Thesenfilm. "Dieser im falschesten Sinn einfache Film sichert sich dabei stets in alle Richtungen ab. Politisch korrekt laufen auch mal ein paar christliche Nonnen durchs Bild. ... Auf den ersten Blick könnte man die Ästhetik des Films auch tatsächlich mit der österreichischen Schule verwechseln: einfache, tendenziell leere Bilder, kalte Farben, hartes Licht, viel und gerne Großaufnahmen von Frauengesichtern. Nur hat dieser Stil bei Jasmila Zbani jegliche Widerständigkeit verloren, er wird - durchaus im Stil der schlechtesten Formen des großen, kommerziellen Kinos - zum folgerichtigen Medium eines unendlich öden Programms."

18. Februar 2010 | ZWISCHEN UNS DAS PARADIES • Kritik • Der Spiegel

Die Filmemacherin inszeniert mit psychologisch präzisem, einfühlsamem, aber nie gefühligem Blick die Nöte der vom Krieg traumatisierten Menschen Sarajewos, schreibt Wolfgang Höbel. "Der Film überrascht immer wieder ... Manchmal ist ZWISCHEN UNS DAS PARADIES (ZWISCHEN UNS DAS PARADIES Trailer) arg konventionell, manchmal ist er auch lustig, stets aber bleibt er nah dran an seinen beiden Helden, ohne sie zu verurteilen oder zu verraten."

01. Februar 2010 | ZWISCHEN UNS DAS PARADIES • Kritik • Berlinale

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