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MY NAME IS KHAN

MY NAME IS KHAN

Regie Karan Johar
Kinostart 10.06.2010
Genre Drama, Liebesgeschichte

Kritiken • MY NAME IS KHAN

10. Juni 2010 | MY NAME IS KHAN • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Michael Kienzl entdeckt die politische Dimension. "Während es nach dem 11. September im amerikanischen Kino zu einer regelrechten Renaissance des islamischen Terroristen als Bösewicht kam, zeigt MY NAME IS KHAN (MY NAME IS KHAN Trailer) einmal die andere Seite. Als technisch aufwändige Großproduktion erzählt er jüngere amerikanische Geschichte konsequent aus der Perspektive ethnischer Minderheiten. ... Es gibt auch Amerikaner ohne Vorurteile und die Islamophobie unter Indern wird ebenfalls thematisiert. Seine Botschaft für ein friedliches Miteinander verschiedener Völker und Religionen predigt der Film mit charmanter Naivität."

11. Juni 2010 | MY NAME IS KHAN • Kritik • Die Zeit

Christiane Grefe sah eine prächtige Mischung aus Forrest Gump und Rain Man (Rain Man Trailer). "MY NAME IS KHAN (MY NAME IS KHAN Trailer) kommt zwar ohne Tanznummern aus, auch ohne zärtliches Turteln unter dem Wasserfall. Aber die entscheidenden Zutaten bleiben: das Märchenhafte, die vollkommen unmöglichen Wendungen, der Sieg des Guten! Und die unerbittliche Musik, die dafür sorgt, dass auch jeder weiß, was er zu fühlen hat. "Das geht alles überhaupt nicht!", sagten die Kritiker in Berlin. Aber: "Es ist wunderbar." Und wischten sich die Tränen der Rührung ab."

10. Juni 2010 | MY NAME IS KHAN • Kritik • Berliner Zeitung

Katja Lüthge sah einen Film, der überall auf der Welt verstanden werden will und wird. "Trotz der emotionalen Zurückgenommenheit der Hauptfigur ist MY NAME IS KHAN (MY NAME IS KHAN Trailer) in bester Bollywood-Tradition ein höchst pathetischer Film, der die aktuellen Probleme der US-amerikanischen Moslems auf sehr einfache Weise erzählt und erlebbar macht. Das Asperger-Syndrom bürgt dabei für die Authentizität und genuine Aufrichtigkeit der Figur, die dadurch, durchaus sympathieverstärkend, tendenziell naiv und kindlich wirkt."

10. Juni 2010 | MY NAME IS KHAN • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Sebastian Handke enthält der Film "alle Zutaten für modernes Gefühlskino, doch sie fügen sich nicht recht zusammen. Die perfekte Melange aus Komik, Tragödie, Musik und allerlei Nebenhandlungen, diese Spezialität des indischen Kinos will diesmal nicht gelingen. MY NAME IS KHAN (MY NAME IS KHAN Trailer) ist kein wohl dosiertes Masala, sondern bleibt ein Mischmasch, vor allem zum Ende hin."

10. Juni 2010 | MY NAME IS KHAN • Kritik • Neues Deutschland

Lilian-Astrid Geese sah einen bewegenden Film. "Andererseits übersetzt diese Bollywood-in-Hollywood-Produktion die Filmsprache des indischen Kinos in ein dezidiert westliches Genre. So entsteht eine Spannung, die in der Beschränkung auf die eine oder andere kinematografische Tradition allein nicht möglich gewesen wäre. MY NAME IS KHAN (MY NAME IS KHAN Trailer) ist unbedingt sehenswert. Der Film greift ein kritisches Thema auf und macht tatsächlich, wenn auch rosig verklärt, Hoffnung darauf, dass ein Zusammenleben und Respekt für die Kulturen der anderen möglich sind, wenn man denn will."

09. Juni 2010 | MY NAME IS KHAN • Kritik • Die Tageszeitung

MY NAME IS KHAN (MY NAME IS KHAN Trailer) besticht laut Ekkehard Knörer mit politischem Irrwitz. Dies "ist, mit anderen Worten, ein Film, der sehr insistent das Recht auf Abweichung und auf Gleichberechtigung des Verschiedenen einklagt. Mit seinem Mantra und Credo zerschlägt Shah Rukh Khan wieder und wieder das Vorurteil: dass einer, der fremd aussieht und klingt und noch dazu Muslim ist, des Terrorismus verdächtig sein muss."

09. Juni 2010 | MY NAME IS KHAN • Kritik • texte zum film

"Der naive Standpunkt des Protagonisten setzt sich freilich in einem etwas simplifizierten Drehbuch fort, das dem Zuschauer immer wieder vorgibt, was er zu empfinden hat. Der moralische Zeigefinger ist in diesem romantischen Drama, das gegen die rassistisch oder religiös begründete Diskriminierung allzu plakativ zu Werke geht, zwar stets sichtbar. Mit dieser ironiefreien Erzählweise versöhnen den Zuschauer jedoch nicht nur die sympathischen Figuren, sondern darüber hinaus die Bemühungen, den 11. September nicht aus der Sicht der Opfer, sondern aus den daraus entstandenen Verdächtigungen heraus zu beleuchten. Nicht zuletzt ist MY NAME IS KHAN (MY NAME IS KHAN Trailer) allerdings eine "epische Liebesgeschichte über zwei Menschen, die beide die Welt auf eine ganz besondere Weise sehen", wie Regisseur Karan Johar über seinen Film ausführt."

10. Mai 2010 | MY NAME IS KHAN • Kritik • Frankfurter Rundschau

Weniger Pathos wäre mehr gewesen, meint Michael Kohler. "Im Vertrauen auf die entwaffnende Naivität des Helden lässt Drehbuchautor Shibani Bathija diesen nicht nur unschuldig ins Räderwerk der Homeland Security geraten, sondern auch mit einer afro-amerikanischen Kirchengemeinde Freundschaft schließen und während der Katrina-Katastrophe eine alle Religionen und Rassen vereinenden Rettungsmission anführen. Und als ob das nicht genügte, verkündet Khan seine Botschaft von Toleranz und Frieden am Ende sogar von der Kanzel des gerade gewählten Barack Obama."

14. Februar 2010 | MY NAME IS KHAN • Kritik • Der Spiegel

Wie immer spielt Shah Rukh Khan mit vollem Einsatz, stellt Daniel Sander fest. "Die ganz großen Themen, präsentiert in übergroßen Bollywood-Bildern (wenngleich auch mit deutlich weniger Gesang und Tanz als üblich), angereichert mit hemmungslosem Herzschmerz. Für europäische Sehgewohnheiten zumindest gewöhnungsbedürftig, für Fans von Understatement eine echte, nahezu dreistündige Prüfung."

13. Februar 2010 | MY NAME IS KHAN • Kritik • Berliner Zeitung

"Es scheint auf den ersten Blick eine höchst seltsame Grille des Regisseurs Karan Johar zu sein, ausgerechnet das auf pure Emotion erbaute Bollywoodkino mit einer Persönlichkeitsveränderung kurzzuschließen, die vor allem darin besteht, Gefühle nicht allgemeingültig zu empfinden und äußern zu können. Aber Shah Rukh Khan hat sich gut vorbereitet und schafft es trotz dieses Mankos, Gesang und Tanz in dem Liebes-Rassismus-Melodram unterzubringen."

13. Februar 2010 | MY NAME IS KHAN • Kritik • perlentaucher.de

Lukas Foerster sah ein äußerst kompetent gemachtes Melodram. "Regisseur Karan Johar behält alle Handlungsfäden in der Hand und spielt seine Karten perfekt aus. Vielleicht auch, weil der Film auf ein internationales Publikum zielt, verzichtet er auf klassische Song & Dance-Nummern, an deren Stelle treten musikunterlegte Montagesequenzen, die etwas kompatibler mit dem Hollywood-Mainstream sein dürften. Dennoch kann der Film niemandem etwas vormachen: Wie er im Minutentakt vom Komischen ins Tragische und zurück kippt, wie er sich völlig ironiefrei jeden politischen Diskurs einverleibt, wie er am Ende einen Jihaddisten ex machina aus dem Hut zaubert, um der melodramatischen Eskalationslogik genüge zu Tun: All das traut sich Hollywood schon lange nicht mehr, vieles davon hat es sich noch nie getraut."

12. Februar 2010 | MY NAME IS KHAN • Kritik • festivalblog.de

Christian Westheide empfiehlt, sich der opulenten Erzählweise hinzugeben. "Das europäisches Publikum hat in den letzten Jahren die eigenwillige Märchen-Form Bollywoods lieben gelernt und selbst wenn hier nicht getanzt, nicht gekämpft und kaum gesungen wird, kann jeder sich der Anti-Autorenfilm-Ernsthaftigkeit Bollywoods voll und ganz hingeben, nachdem man die Kitschallergie hinter sich gelassen hat. Die Botschaft von Versöhnung und Toleranz wird dabei in keinster Weise abgeschwächt, sie ist im wahrsten Sinne universal und unzerstörbar. "We shall overcome" wird trotzdem für die Begriffstutzigen zu jeder Gelegenheit und in vielen Sprachen gesungen, so dass keine Fragen offen bleiben. Ein Film für die ganze Familie."

01. Februar 2010 | MY NAME IS KHAN • Kritik • Berlinale

Datenblatt des Films.

01. Februar 2010 | MY NAME IS KHAN • Kritik • My Name is Khan

Überblick zum Film auf moviepilot.de

01. Februar 2010 | MY NAME IS KHAN • Kritik • My Name is Khan

Überblick zum Film auf moviepilot.de

01. Dezember 2009 | MY NAME IS KHAN • Kritik • ishq.de

Vera Wessel beleuchtet einige Hintergründe des Films.

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