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DER GHOSTWRITER

DER GHOSTWRITER

Regie Roman Polanski
Kinostart 18.02.2010
Genre Thriller

Kritiken • DER GHOSTWRITER

13. Februar 2010 | DER GHOSTWRITER • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Nino Klingler kann Roman Polanski gar nicht kritisiert. Der Regisseur "ist ein zu guter Regisseur, seine Arbeit zu abgeklärt, als dass er sich von solchen Widrigkeiten in die Knie zwingen lassen würde. Gerade in der ersten und der letzten Szene setzt er starke Akzente in Form brutaler Unmittelbarkeit. Der Film ist Entertainment auf höchstem Niveau, ist düster, ohne den Sinn für Humor zu verlieren, konzis und mit genug versteckten Anspielungen, um das etwas enge Korsett des Genres hie und da zu lockern."

16. Dezember 2010 | DER GHOSTWRITER • Kritik • wieistderfilm.de

"Grob gesehen passiert in THE GHOSTWRITER zwei Stunden lang nicht wirklich etwas. Es gibt erhöhte Langeweilegefahr, reichlich unbeantwortete Fragen, eine Auflösung, die nicht vom Hocker reißt und einen Schluss, der kaum zufriedenstellen kann. Sein Konzept aber zieht Roman Polanski stringent durch, so bleibt man am Ball. Dabei wird gerne unterschätzt, wie außerordentlich ausschlaggebend die treibende Musik von Komponist Alexandre Desplat für die Atmosphäre und die zuweilen doch noch aufkommende Spannung ist."

18. Februar 2010 | DER GHOSTWRITER • Kritik • Der Freitag

Der Film kommt laut Barbara Schweizerhof mit wohltuend zynischem Pragmatismus daher. "Nichts ist neu in diesem Film, schon gar nicht die Hypothese von der CIA als über Jahrzehnte planende, weltpolitische Geheiminstanz. Aber Roman Polanski inszeniert mit einem geradezu zynischen Pragmatismus, so ökonomisch und folgerichtig, dass man bald über Ungereimtheiten des Buchs hinwegsieht und sich für die Dauer des Films ans Gezeigte verliert. So wie es beim Wandern heißt, dass der Weg das Ziel sei, gilt fürs Kino: Der Thrill liegt in der Spannung."

16. Februar 2010 | DER GHOSTWRITER • Kritik • Neue Züricher Zeitung

THE GHOSTWRITER war für Susanne Ostwald brillantes Spannungskino. "Mit schwarzhumorigen, pointierten Dialogen und einer herrlich altmodischen Spannungsmusik des mehrfach Oscar-nominierten Komponisten Alexandre Desplat treibt Roman Polanski Stück für Stück seine Story voran, der niemals die Luft ausgeht, während das Publikum zunehmend vor Spannung den Atem anhält. Polanskis Meisterschaft erweist sich auch darin, wie er unbeseelten Dingen Leben einhaucht, um sie zu Mitspielern zu machen: Das ominöse Manuskript scheint ebenso ein Eigenleben zu führen wie das verräterische Navigationsgerät, das den Ghostwriter auf die richtige Fährte bringt."

14. Februar 2010 | DER GHOSTWRITER • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Christian Jungen sah kulissenhaftes Kino, das wenig nachhaltige Wirkung entfaltet. DER GHOSTWRITER (DER GHOSTWRITER Trailer) "ist ein spannender, gediegener Film, den man gerne schaut. Aber der grosse cineastische Wurf, der so gut zu Roman Polanskis Rehabilitierung passen würde, ist er nicht. Dafür fehlen ihm der Aktualitätsbezug sowie die Drastik. Allerdings ist Roman Polanski schon lange nicht mehr das Filmgenie, als das ihn gewisse Feuilletons noch immer handeln."

13. Februar 2010 | DER GHOSTWRITER • Kritik • Berliner Zeitung

Wie DER GHOSTWRITER (DER GHOSTWRITER Trailer) seine stille Wucht entfaltet, indem er laufend Paranoia im Zuschauer erzeugt - das ist schlichtweg meisterhaft, lobt Anke Westphal. Die Welt ist ganz und gar feindselig in Roman Polanskis neuem Film. Mehr noch, sie ist ein Monster, das einen zu verschlingen droht. Ständig regnet es Strippen auf der Insel (gedreht wurde auf Sylt), und der das Eiland umgebende Ozean malmt dunkel und drohend unter der Fähre. Immer schmaler werden die Zugänge, Straßen und Tore, die zu Adam Lang führen, und in der Strandvilla des Ex-Premiers herrscht dann ein rauer Ton. Roman Polanski verwickelt das Publikum ins Spinnennetz der Beunruhigung, das ist seine große Kunst."

13. Februar 2010 | DER GHOSTWRITER • Kritik • Die Tageszeitung

Cristina Nord hat sich nicht ganz überzeugen lassen. "So ist der Film vor allem in seiner ersten Hälfte ein Vexierspiel von Fiktion und Wirklichkeit, solide gemachtes, suspensereiches Genrekino, in das Polanski seine eigene, prekäre Lage geschickt hineininszeniert. Zum Glück ist er sich dabei für eine selbstironischen Volte nicht zu fein: Schließlich ist Lang im Film alles andere als eine verfolgte Unschuld, sondern eine Figur, die die Verbrechen, die ihr zur Last gelegt werden, wirklich begangen hat. Je mehr Raum im Folgenden die eigentliche Hauptfigur, der von Ewan McGregor gespielte, namenlose Ghostwriter, in Anspruch nimmt, umso weniger bleibt von diesem anregenden Vexierspiel."

13. Februar 2010 | DER GHOSTWRITER • Kritik • Der Tagesspiegel

Dies ist ein Film, an dem die Realität herumzerrt bis zuletzt, meint Jan Schulz-Ojala. "Immer wieder hat Roman Polanski abgeschottete Systeme entworfen und lässt den Zuschauer, wie etwa in CHINATOWN, in die Haut von Klaustrophobikern schlüpfen, die sich in derlei Systemen verfangen. In DER GHOSTWRITER (DER GHOSTWRITER Trailer) funktioniert das während der aufregend zwischen Tempo und Scheinstillstand oszillierenden Exposition wie ein schön altmodischer Verschwörungsthriller. Mit genrebedingt wachsender Hektik aber gibt der Plot seine Schwächen preis."

13. Februar 2010 | DER GHOSTWRITER • Kritik • Frankfurter Rundschau

Roman Polanski hat den Film von wo auch immer mit scharfer Präzision vollendet, wie Daniel Kothenschulte feststellt: "Wenn auch kein innovatives Meisterwerk wie ROSEMARYS BABY, so ist sein Film als Alfred Hitchcock-iade zumindest dem Thriller FRANTIC ebenbürtig. Leider folgt er dem zweifelhaften Ehrenkodex seines Antihelden ein kleines Stück zu weit: Der sonst so formbewusste Film ist geradezu überschwemmt von Schleichwerbung. Vielleicht sollte auch die Bundesregierung, die diesen Film aus dem Filmförderfond kräftig unterstützte, darauf bestehen, das ein paar deutsche Fähnchen in den Szenen aufgestellt werden."

13. Februar 2010 | DER GHOSTWRITER • Kritik • Neues Deutschland

Für Kira Taszman gehört der Film "eindeutig dem Schreiberling (von Ewan McGregor eindringlich porträtiert). Dessen vertraglich besiegelter Loyalität zum Auftraggeber kommt plötzlich sein erwachender investigativer Elan in die Quere. Wann wird man zum Mitläufer, wann zum Verräter? So entwickelt der bis in die Nebenrollen hochkarätig besetzte Film gerade im letzten Drittel eine beträchtliche Spannung. Roman Polanski bebildert sie mit unheildräuender Natur auf der Atlantik-Insel sowie Finsternis und unterlegt sie mit einer packenden Filmmusik. Die überraschende Wendung am Ende bildet nur den konsequenten Höhepunkt dieses soliden Thrillers."

13. Februar 2010 | DER GHOSTWRITER • Kritik • Der Tagesanzeiger

Florian Keller hat einen "altmodischen Thriller von klassischer Eleganz gesehen. Ohne falsche Höflichkeit heisst das: DER GHOSTWRITER (DER GHOSTWRITER Trailer) ist das solide, recht unpersönlich geratene Spätwerk eines alten Routiniers. Roman Polanski hat den Roman von Robert Harris fast eins zu eins auf die Leinwand kopiert, punktgenau und samt den humoristischen Zwischentönen. Überraschungsfreies Bestsellerkino ist das, und das Beste daran – neben der sinistren Musik von Alexandre Desplat – sind die geschliffenen Dialoge."

13. Februar 2010 | DER GHOSTWRITER • Kritik • Die Presse

Markus Keuschnigg ist durchaus angetan. "Schon die verwinkelten Gänge und gläsernen Fassaden von dessen Hochsicherheitsanwesen führen in Polanskis hintersinniges Spiel mit öffentlichen Antlitzen und geheimen Identitäten ein: Malerisch vor der amerikanischen Ostküste gelegen, scheint sogar das Naturidyll ein Teil des Komplotts zu sein. ... In einer bemerkenswerten, weil typisch lakonischen Roman Polanski-Miniatur beobachtet man einen Hausdiener beim Abfegen der Terrasse, auf die der Wind immer neue Sträucher weht. Langs abgelegenes Zuhause ist ein Gefängnis; und wird zur Bühne seines Untergangs, als er vom Den Haager Tribunal der Kriegsverbrechen (eine Breitseite auf Tony Blair) angeklagt wird."

13. Februar 2010 | DER GHOSTWRITER • Kritik • perlentaucher.de

Thierry Chervel sah einen "Thriller in New-Hollywood-Tradition, leider auch mit einigen Nachteilen des Genres: Thriller sind im Grunde stets nur inszenierte Verschwörungsthoerien. ... Man muss es als ein Grundmuster nehmen, vor dem Roman Polanski seine Subtilitäten entfaltet. Polanski ist intelligent genug, das Muster nicht auszuwalzen, sondern eher ironisch zu variieren. Er schafft es, das Knistern der Haarrisse länger dauern zu lassen als den falschen Rausch der Auflösungen. Der Schluss in seiner pessimistischen Ironie ist wieder ganz von ihm."

13. Februar 2010 | DER GHOSTWRITER • Kritik • Berlinale-Blog des epd

Harald Mühlbeyer entdeckt etwas völlig Neues: "So elegant wie hier hat sich noch niemals ein Festivalsponsor prominent in Szene setzen lassen, ein großartiges Kabinettstückchen an Product Placement liefert Roman Polanski hier ab, zeigt einen BMW mit allerlei Luxusmätzchen – und baut das Super-Navi dramaturgisch höchst geschickt in die Handlung ein! Dafür höchstes Lob; und damit ist auch klar, dass nicht irgendwelche juristischen Verstrickungen und die damit einhergehende Bekanntheit diesen Film in den Wettbewerb gedrückt haben, sondern schlicht die richtige Wahl der Automarke."

13. Februar 2010 | DER GHOSTWRITER • Kritik • artechock.de

Rüdiger Suchsland lobt den Film. "Mit dem Film ist Roman Polanski ein wunderbar eleganter Thriller aus der Politik der Gegenwart geglückt: DER GHOSTWRITER (DER GHOSTWRITER Trailer) ist spannend, bis zum Schluss überraschend, und seiner Inszenierung im besten Sinne altmodisch, den großen Vorbildern des Genres verpflichtet."

13. Februar 2010 | DER GHOSTWRITER • Kritik • filmtagebuch

Der Film ist ganz okay. "Dass nun in DER GHOSTWRITER (DER GHOSTWRITER Trailer) sich ganze Dialogwechsel damit befassen, welche Staaten den Internationalen Gerichtshof anerkennen, wohin strategisch auszureisen wäre, möchte man nicht ausgeliefert werden, dass Pierce Brosnan als Ex-Premierminister in seinem festungsgleichen Wohnsitz selbst ein wenig wirkt wie der nun in den Schweizer Bergen in dem seinen arretierte Roman Polanski, das alles sorgte zumindest für Verunsicherungen, Gemauschel und dezente Lacher: Hallo, hier, wir haben eine Punchline."

13. Februar 2010 | DER GHOSTWRITER • Kritik • rationalgalerie.de

"Die Handlung nimmt immer heftiger Fahrt auf, die dünnen Erkenntnisfäden werden weiter verwirrt und während der Zuschauer noch nach Atem ringt, steuert der Film auf eine Auflösung zu, die so sehr dem wirklichen Leben abgeschaut ist, dass man sie für banal halten könnte wenn wir nicht alle wüssten, dass die Realität fast immer krimineller ist als die Crime Story."

12. Februar 2010 | DER GHOSTWRITER • Kritik • Der Spiegel

Als soliden Polit-Thriller bezeichent Andreas Borcholte DER GHOSTWRITER (DER GHOSTWRITER Trailer).

09. Februar 2010 | DER GHOSTWRITER • Kritik • Der Spiegel

DER GHOSTWRITER (DER GHOSTWRITER Trailer) könnte als Kommentar in eigener Sache verstanden werden, wie Martin Wolf festhält. "Die Probleme des erfundenen Politikers ähneln also zum Verwechseln denen des real existierenden Roman Polanski: zwei Kosmopoliten in der Falle, eingeholt von ihrer Vergangenheit und deshalb in ihrer Reisefreiheit stark eingeschränkt. Zwei mächtige Männer im Clinch mit einem als unfair empfundenen Rechtssystem."

01. November 2009 | DER GHOSTWRITER • Kritik • filmz.de

Linksammlung zum Film.

01. November 2009 | DER GHOSTWRITER • Kritik • moviepilot.de

Übersicht zum Film mit Bewertungen, Kommentaren und News.

30. September 2009 | DER GHOSTWRITER • Kritik • Der Tagesspiegel

Wegen der Verhaftung von Roman Polanski wird seine neuester, in Potsdam gedrehter Film DER GHOSTWRITER (DER GHOSTWRITER Trailer) nicht rechtzeitig fertig. Eine Verzögerung des Films bringt das Studio Babelsberg in Nöte, meint Andreas Conrad.

28. Juli 2009 | DER GHOSTWRITER • Kritik • Die Zeit

Hanns-Bruno Kammertöns war bei den Dreharbeiten vonDER GHOSTWRITER (DER GHOSTWRITER Trailer) und schreibt über Momentaufnahmen vom Set und von den Schauplätzen der echten Inseldramen.

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