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INVICTUS - UNBEZWUNGEN

INVICTUS - UNBEZWUNGEN

Regie Clint Eastwood
Kinostart 18.02.2010

Kritiken • INVICTUS - UNBEZWUNGEN

11. Februar 2010 | INVICTUS - UNBEZWUNGEN • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Thorsten Funke stellte sich beim Anschauen des Films immer wieder die Frage, ob Nelson Mandela nichts besseres zu tun hatte, als sich mit Rugby zu beschäftigen. "INVICTUS - UNBEZWUNGEN (INVICTUS - UNBEZWUNGEN Trailer) ist Subtilität wesensfremd. Der Film führt, in Fortsetzung der kulturellen Annäherungen, die der Regisseur in GRAN TORINO (GRAN TORINO Trailer) (2008) beschrieben hat, zu einem Mischmasch irgendwo zwischen Banalität und Ergriffenheit – und somit zu ziemlich demselben Gefühl, das ein Sieg der eigenen Mannschaft erzeugen kann. In diesem Jahr ist Südafrika Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft, insofern kommt der Film zur rechten Zeit."

18. Februar 2010 | INVICTUS - UNBEZWUNGEN • Kritik • Berliner Zeitung

Bert Rebhandl sah eine Fallstudie in charismatischer Politik. "Die Besetzung der Rolle von Nelson Mandela mit Morgan Freeman erweist sich in INVICTUS - UNBEZWUNGEN (INVICTUS - UNBEZWUNGEN Trailer) als ein exemplarisches Beispiel von Star-Politik. Der amerikanische Schauspieler macht aus der historischen Figur Nelson Mandela eine idealisierte, ganz auf wesentliche Züge konzentrierte Vorbildgestalt: einen "Homo virtutis", der gerade dadurch, dass er das Augenmerk auf ein Spiel (und nicht auf das Kräftespiel der Politik selbst) legt, den entscheidenden Vorsprung gegenüber der Realpolitik gewinnt, den auch der Film für sich reklamiert."

18. Februar 2010 | INVICTUS - UNBEZWUNGEN • Kritik • Die Tageszeitung

Ekkehard Knörer kann den ganzen Film mit gleich guten Gründen von zwei Seiten betrachten. "Der erbauliche, Mandela-fromme Grundzug der ganzen Geschichte ist nicht zu leugnen. Nicht Analyse, Differenzierung, sondern Komplexitätsreduktion und Schlichtheit zeichnen Clint Eastwoods Film aus. Wer mag, kann andererseits aber bewundern, wie wenig plump das Ergebnis dennoch gerät. Am eindrücklichsten in der Schlusssequenz: Rund zwanzig Minuten lang sieht man das große Rugby-Finale. Nicht das Spiel selbst jedoch interessiert Clint Eastwood in erster Linie daran. Eigenhändig näht er vielmehr in Inszenierung und Schnitt wie mit Nadel und Faden die zerrissene Nation wieder zusammen: Zugleich ganz konventionell und hinreißend flüssig geschnitten ist die Montage aus Spielszenen und Impressionen von Mandela sowie weißen und schwarzen und schwarz und weiß gemischten Zuschauer- und Zuhörergruppen."

18. Februar 2010 | INVICTUS - UNBEZWUNGEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Die ist laut Sven Goldmann "kein Sportfilm. Clint Eastwood hat der Versuchung widerstanden, über Gebühr schwitzende Leiber und brechende Knochen zu inszenieren. Es ist auch kein politischer Film und keiner über Nelson Mandela, dafür ist das nun bald 92 Jahre währende Leben des vielleicht bekanntesten Mannes der Welt zu erdrückend und vielschichtig. Clint Eastwood beschränkt sich auf ein herausragendes Ereignis zu Beginn von Mandelas Präsidentschaft."

18. Februar 2010 | INVICTUS - UNBEZWUNGEN • Kritik • Frankfurter Rundschau

Clint Eastwood ist sehr daran gelegen, aus INVICTUS - UNBEZWUNGEN (INVICTUS - UNBEZWUNGEN Trailer) keine gewöhnliche Politikerbiographie zu machen, wie Daniel Kothenschulte feststellt. "Es gehört zu den Stärken von Clint Eastwood, dass er einen ganzen Film an einem einzigen Gefühl aufhängen kann und dieses dann orchestriert und variiert wie die bescheidenen Melodien, die er auf dem Piano komponiert. Überzeugend gelang das bei der Behandlung der Einsamkeit des geläuterten Menschenfeinds von GRAN TORINO (GRAN TORINO Trailer) und der Verzweiflung einer Mutter im unterschätzten Melodram DER FREMDE SOHN (DER FREMDE SOHN Trailer)."

18. Februar 2010 | INVICTUS - UNBEZWUNGEN • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Bettina Spoerri sah einen packenden und berührenden Film "über ein ausserhalb Südafrikas nicht sehr bekanntes, aber bedeutendes Kapitel in der Geschichte dieses Landes – allerdings auch nicht frei von Pathos, in dem man Clint Eastwoods Faible für moralisch unanfechtbare Männerfiguren wiedererkennen mag. Nelson Mandela, den Morgan Freeman in Sprechrhythmus, Akzent und Gang mit stupender Anverwandlungsgabe verkörpert, ist in INVICTUS - UNBEZWUNGEN (INVICTUS - UNBEZWUNGEN Trailer) ein rundum mutiger und weiser Mann, dessen Drehbuch-Sätze fast alle in Stein gemeisselt werden könnten. Aber der Film zeigt ihn auch als Präsidenten, der die Macht medialer Bilder für seine Utopie einsetzt."

18. Februar 2010 | INVICTUS - UNBEZWUNGEN • Kritik • Die Presse

Als tiefgründiger als eine Obama-Allegorie bezeichnet Christoph Huber den Film. "Nicht nur die unbezahlbare Aufrichtigkeit, mit der Clint Eastwood erzählt, weist ihn als letzten Erben großer Studioregisseure aus. Wie in den Klassikern eines William Wyler steckt hier unter der augenscheinlichen allegorischen Geschichte – samt vernünftigerweise heruntergespielten Obama-Parallelen – eine andere, tiefere: die von zwei Männern, die sich mit ihren Ideen gefangen nehmen, ohne sich dabei viel zu sagen zu haben. Sie verhandeln das große Thema der letzten Clint Eastwood-Filme: Wie Friede in der Gesellschaft entsteht – und was man dafür alles aufgeben muss. INVICTUS - UNBEZWUNGEN (INVICTUS - UNBEZWUNGEN Trailer) ist kein Wohlfühlfilm über den simplen Sieg des Guten, sondern ein episches Drama über das schwierige Schaffen eines sozialen Kompromisses."

15. Februar 2010 | INVICTUS - UNBEZWUNGEN • Kritik • derstandard.at

INVICTUS - UNBEZWUNGEN (INVICTUS - UNBEZWUNGEN Trailer) ist für Dominik Kamalzadeh nicht primär ein Biopic. "INVICTUS - UNBEZWUNGEN (INVICTUS - UNBEZWUNGEN Trailer), der auf einem Buch von John Carlin beruht, ist kein weit ausholendes Biopic, sondern ein Film über einen Moment, in dem sich etwas verschiebt. Mandela erringt einen wichtigen Etappensieg, in einer für ihn nicht unbedingt naheliegenden Disziplin: beim Rugby."

11. Februar 2010 | INVICTUS - UNBEZWUNGEN • Kritik • br-online.de

Harald Steinwender ist beeindruckt von Morgan Freemans schauspielerischer Leistung. "Allen voran überzeugt Morgan Freeman, der sich in Körpersprache und Duktus verblüffend seinem realen Vorbild annähert. Morgan Freemans Mandela ist kein Mann, den die lange Haft gebrochen hat, sondern ein ruhiger, bescheidener Mensch, den neben seinem unbändigen Willen zur Veränderung ein Hauch ironischer Verschmitztheit auszeichnet. Es sind die Glaubwürdigkeit und die feinen Nuancen von Morgan Freemans Spiel, die den Film über weite Strecken tragen und von Matt Damons zurückgenommener Darstellung des Teamchefs ideal ergänzt werden."

11. Februar 2010 | INVICTUS - UNBEZWUNGEN • Kritik • schnitt.de

Gerrit Booms findet es schwierig, Sport als Bindemittel in einem Film einzusetzen. "Keine Frage, Clint Eastwood beherrscht sein Handwerk. Und so wäre es auch vermessen, diesen Film als langweilig zu diffamieren. Trotzdem hapert es an vielen Stellen, greifen er und sein Kameramann Tom Stern leider immer wieder tief in die Klischee-Kiste. Und irgendwie wird man das Gefühl nicht los, daß er seinem guten Freund Freeman einen ähnlich eindrucksvollen Abgang inszenieren wollte, wie er ihn sich selbst mit GRAN TORINO (GRAN TORINO Trailer) geschaffen hat – in dem er es im Übrigen deutlich eindrucksvoller geschafft hat, mit den Themen Rassismus, Engstirnigkeit und Aussöhnung umzugehen."

10. Februar 2010 | INVICTUS - UNBEZWUNGEN • Kritik • rationalgalerie.de

U. Gellermann hat besonders auf die Musik von INVICTUS - UNBEZWUNGEN (INVICTUS - UNBEZWUNGEN Trailer) geachtet. "Dem Zuschauer, dem manche Passagen als zu idyllisch erscheinen können, hilft die Musik derer sich Clint Eastwood bedient: Es sind die Lieder und Tänze des kämpfenden ANC, auf denen der Film zu seinem Ziel schwimmt. Wer in der langen Zeit bis zum Sieg auf der Seite der unterdrückten aber nicht unterlegenen Farbigen war, der erinnert sich. Mit Stolz und Wehmut."

09. Februar 2010 | INVICTUS - UNBEZWUNGEN • Kritik • filmsprung.ch

"INVICTUS - UNBEZWUNGEN (INVICTUS - UNBEZWUNGEN Trailer) ist ein nachhaltig aufwühlendes Drama über die Unbesiegbarkeit der menschlichen Würde, das auch eine auflockernde Prise Humor enthält."

02. Februar 2010 | INVICTUS - UNBEZWUNGEN • Kritik • programmkino.de

Für Michael Meyns ist INVICTUS - UNBEZWUNGEN (INVICTUS - UNBEZWUNGEN Trailer) eine gelungene Hommage an Nelson Mandela. "INVICTUS - UNBEZWUNGEN (INVICTUS - UNBEZWUNGEN Trailer) ist kein vielschichtiges Bild einer Gesellschaft, sondern eine Ode an einen Mann, der wie wenige andere den Lauf der Geschichte verändert hat. Wie sehr wünscht man sich da, dass in ein paar Monaten bei der Fußball-Weltmeisterschaft immer noch Nelson Mandela auf der Tribüne sitzen würde; zumindest aber Morgan Freeman."

02. Februar 2010 | INVICTUS - UNBEZWUNGEN • Kritik • film-dienst.de

Franz Everschor sah einen gelungenen Film über eine lebende Legende und doch fehlte ihm etwas Entscheidendes. "In einem Sportstadion wurde Geschichte gemacht. Das bestätigen auch zahllose Augenzeugen, die 1995 dabei waren. THE GAME THAT MADE A NATION lautet der Untertitel des dem Film zugrunde liegenden Buchs von John Carlin . Aber 15 Jahre später ist Südafrika noch immer ein in Weiße und Schwarze gespaltenes Land. Davon lässt der Film nichts erkennen. Er endet mit einem die Rassen einigenden hochemotionalen Sieg. Und er endet mit dem scheinbaren Erfolg einer Vision, jener von Nelson Mandela , die viel in dem geschundenen Land verändert hat, aber noch lange nicht an ihrem Ziel angekommen ist."

28. Januar 2010 | INVICTUS - UNBEZWUNGEN • Kritik • outnow.ch

"Invictus war der Name eines Gedichtes, das Nelson Mandela durch seine Gefängniszeit geholfen und ihm immer wieder Mut gemacht hat. Genau so unbesiegbar (so die Übersetzung des Gedichttitels) präsentiert sich dieser Film, dessen Geschichte für Südafrika wohl gleichviel bedeutet wie für die Deutschen DAS WUNDER VON BERN. Für den Zuschauer heisst das über zwei Stunden Kino, das ans Herz geht und von einem herausragenden Morgan Freeman dominiert wird."

27. November 2009 | INVICTUS - UNBEZWUNGEN • Kritik • Varity

Zwar ist die Geschichte von INVICTUS - UNBEZWUNGEN (INVICTUS - UNBEZWUNGEN Trailer) laut Todd Mccarthy vorhersehbar, "aber jede Szene strotzt vor überraschenden Details, die sich zu einem üppigen historischen Bild voller kultureller Impressionen und Emotionen zusammenfügen. Die Namen Clint Eastwood, Morgan Freeman und Matt Damon sollten diese ergreifende Geschichte zu einem solide gewinnbringenden Film für Warner machen."

01. November 2009 | INVICTUS - UNBEZWUNGEN • Kritik • moviepilot.de

Übersicht zum Film mit Bewertungen, Kommentaren und News.

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