GENTLEMEN BRONCOS

film-zeit Film: GENTLEMEN BRONCOS
Regie Jared Hess
Kinostart 27.05.2010
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Inhalt • GENTLEMEN BRONCOS

Benjamin ist ein Außenseiter an seiner Schule. Als er an einem Lehrgang für Kreatives Schreiben teilnimmt, klaut ihm der Dozent - ein berühmter Fantasy-Autor - seine Story.

Kritiken • GENTLEMEN BRONCOS

16. Februar 2010 | Kritik • Partner von film-zeit

GENTLEMEN BRONCOS (film-zeit Trailer: GENTLEMEN BRONCOS) bietet für Sascha Keilholz "eine herrliche Fantasiewelt, in der Sam Rockwell den Space-Helden der anderen Art verkörpert. Nicht umsonst sind er und die betörende Suzanne May vom Eighties-Arizona ausgeschlossen. Das nämlich bewohnen dem Mediokren verschriebene Hess-Charaktere. Die trotzen der Banalität des Alltags zwar mit allerlei Eskapaden, sind der Durchschnittlichkeit jedoch immer ausgeliefert. So wie wir alle. Das ist beruhigend, verstörend und belustigend zugleich."

04. Mai 2010 | Kritik •

Ula Brunner sieht viele Ansatzpunkte für pädagogische Arbeit. "Ein humorvoller Ausgangspunkt könnte der Tipp Dr. Chevaliers an die aufstrebenden Autoren sein, bei der Namensgebung fiktionaler Figuren immer die Endung "inous" oder "anous" zu verwenden. Die Bedeutung des Science-Fiction-Genres als weltweites Phänomen der Popkultur bietet weitere Diskussionsmöglichkeiten. Nicht zuletzt appelliert der Film mit seinen skurrilen Darstellerinnen und Darstellern an den kreativen Gestaltungswillen Jugendlicher und motiviert dazu, eigene Geschichten zu erzählen."

15. Februar 2010 | Kritik •

Allein für diesen Film hat sich die Akkreditierungsgebühr schon gelohnt, schwärmt Stefan Höltgen. "Das ganz besondere an GENTLEMEN BRONCOS (film-zeit Trailer: GENTLEMEN BRONCOS) (und auch schon an Jared Hess’ Erstling Napoleon Dynamite) sind die Darsteller und das, was ihre Figuren erleben, wie sie die Welt sehen, mit ihr interagieren, wie sich ihre Geschichten entwickeln und wie sie sich dem Zuschauer unvergesslich machen. Es sind allesamt Außenseiter, hässliche, skurrile, bestenfalls auf den ersten Blick unscheinbare Figuren. Randerscheinungen, die gerade deshalb, weil sie sich nie inszenieren müssen, so unglaublich authentisch erscheinen. Schaut man sich die Darsteller-Riege von Jared Hess’ Filmen an, wird schnell klar, was gemeint ist."

13. Februar 2010 | Kritik •

Lukas Foerster mag den Film, hat aber etwas auszusetzen. "Das Unangemessene, Schiefe bleibt unangemessen und schief. Jared Hess' Kino affirmiert die Unangemessenheit, das Schiefe ohne Vorbehalt und doppelten Boden. Umso mehr schadet es dem Film, dass er die Hauptrolle mit einer Figur besetzt, die eine Normalität suggeriert, von der es sich abzuheben gelte. Das entspricht ganz und gar nicht der Logik der Hess'schen Welt: der ist der Eigenwert des Unangemessenen konstitutiv."

11. Februar 2010 | Kritik •

Für Björn Lahrmann wirkt Jared Hess' "eigenwilliger, mit Pokerface am Rand der Verzweiflung entlangschliddernder Humor im Alltagskontext noch einmal deutlich verstörender – ein Humor, bei dem Fäkales und Feinsinniges eine seltsame Bindung eingehen, wo Küsse mit Kotze am Mund anrührend sein dürfen und man sich bei "Wind of Change" der triumphalen Gänsehaut kaum erwehren kann. Jared Hess ist mit Sicherheit ein gewöhnungsbedürftiger Filmemacher; wahrscheinlich sogar einer, bei dem grundsätzlich mehr Bedürftigkeit als Gewöhnung im Publikum herrscht. Dass er es mit GENTLEMEN BRONCOS (film-zeit Trailer: GENTLEMEN BRONCOS) zutiefst ernst meint, kann man ihm aber beileibe nicht absprechen."

01. Februar 2010 | Kritik •

Datenblatt zum Film.

01. Februar 2010 | Kritik •

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