LIEBESLIED

film-zeit Film: LIEBESLIED
Regie Anne Hoegh Krohn
Kinostart 10.12.2009
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Inhalt • LIEBESLIED

Roger und Dinah sind seit vielen Jahren glücklich miteinander und haben mit ihren zwei Kindern ein unspektakulär normales und ausgefülltes Leben. Doch eines Tages schlägt das Schicksal zu: Roger erkrankt an Parkinson. Von einem auf den anderen Tag ist nichts mehr wie vorher, und die kleine Familie muss sich mit einem Vater und Ehemann auseinandersetzen, der nicht mehr funktioniert wie früher.

Kritiken • LIEBESLIED

01. Dezember 2009 | Kritik • Partner von film-zeit

Birte Lüdeking ist enttäuscht. "Die uninspirierte Inszenierung vertrödelt Zeit an überflüssigen Nebenschauplätzen, anstatt sich auf den Krankheitsverlauf oder die Bewährungsprobe einer Beziehung zu konzentrieren. Probleme werden kurz angekratzt und dann schnell weggeträllert. Die Dialoge sind so hölzern wie die Figurenzeichnung flach ist. In den albernen Fantasie-Sequenzen und trutschigen Revue-Nummern fällt das begrenzte Budget unangenehm auf. Dramaturgie und Schnitt lassen jedes Gespür für einen dynamischen und harmonischen Erzählrhythmus vermissen. LIEBESLIED (film-zeit Trailer: LIEBESLIED) hat gute Chancen, der unstimmigste Film des Jahres zu werden."

10. Dezember 2009 | Kritik •

Ein Musical mit Schüttellähmung sah Julia Teichmann. "Die Regisseurin, die lange in Berlin war und seit etwa einem halben Jahr wieder in Norwegen lebt, hat den Gesang auf zwei unterschiedliche Weisen in ihren Film eingebunden. Entweder beginnen die Darsteller in realistischen Szenen ganz unvermittelt zu singen, was etwa an die überraschenden Lied-Einlagen in Alain Resnais DAS LEBEN IST EIN CHANSON erinnert. Dann gibt es noch vollkommen der Wirklichkeit enthobene Tanz- und Singszenen, bei denen das Paar nebst Feuerwerk im Himmel schwebt, im Zirkus auftritt oder zumindest Blütendrucke aus Reisverpackungen hinauswachsen lässt - Bollywood also und etwas MOULIN ROUGE."

10. Dezember 2009 | Kritik •

Laut Kai Müller werden hier "geschickt Musical-Szenen in die Handlung integriert, um singend auszudrücken, was die Figuren sich zu sagen nicht trauen. Gewiss, es sind hart an der Kitschkante balancierende Traumsequenzen, die das Melodram gewissermaßen gegen seine eigene Tektonik vom Leidensdruck befreien. Aber LIEBESLIED (film-zeit Trailer: LIEBESLIED) ist tatsächlich ein Hohelied auf die Liebe, das für deutsche Verhältnisse erstaunlich souverän mit großen Gefühlen umgeht."

10. Dezember 2009 | Kritik •

Für Birgit Glombitza schwächelt der Film auf der ganzen Linie, er scheitert am Spagat zwischen Tragik und Heiterkeit. LIEBESLIED (film-zeit Trailer: LIEBESLIED) "ist also nicht nur ein Krankenfilm, sondern ein Kranken-Musical geworden. Man mag die Waghalsigkeit aller Beteiligten zu einem solchen Unterfangen bewundern oder einfach nur fassungslos auf eine Leinwand starren, auf der ein wackerer Nervenkranker und seine tapfere Frau sich singend und weinend ihrem Schicksal stellen. Als sei Parkinson eine Herausforderung, die man nur, womöglich singend, zu nehmen wissen muss."

02. November 2009 | Kritik •

Michael Meyns sieht in LIEBESLIED (film-zeit Trailer: LIEBESLIED) "ein Experiment, der Versuch einmal etwas anderes zu machen im deutschen Kino, etwas zu riskieren, auch wenn man daran scheitert. Allein das macht ihn sehenswert (auch wenn er weder an den Charme der französischen Vorbilder herankommt noch an die visuelle Brillanz und schonungslose Konsequenz eines Lars von Triers)."

01. November 2009 | Kritik •

Linksammlung zum Film.

01. November 2009 | Kritik •

Übersicht zum Film mit Bewertungen, Kommentaren und News.

01. Juli 2009 | Kritik •

Bollywood lässt schön grüßen, meint Ulrich Kriest. "Die Geschichte einer Liebe, die sich einer großen Belastungsprobe ausgesetzt sieht und darauf mit Emotionen, Gesang und Tanz reagiert: Ein Singspiel mit Selig-Sänger Jan Plewka und Nicolette Krebitz in den Hauptrollen und deftigem Deutschrock. ... LIEBESLIED (film-zeit Trailer: LIEBESLIED) ist eher gut gemeint als gut gemacht, leidet schwer unter den darstellerischen Limitationen Jan Plewkas und den psychologisch unglaubwürdigen Figurenzeichnungen, fand aber beim Strandgespräch im Anschluss an die Vorführung den Beifall eines stets aufgeschlossenen und wohlmeinenden Publikums."

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