Inhalt • DIE FRISEUSE
Die GESCHICHTE beginnt an dem Morgen, an dem Kathi (Gabriela Maria Schmeide) sich bei ihrer neuen Arbeit vorstellen soll. In einem Salon im Kaufpark, gleich um die Ecke soll sie eine Anstellung als Meisterin und Filialleiterin erhalten. Sie muss nur noch ihre Papiere vorbeibringen, ansonsten hat man sich schon telefonisch geeinigt. Doch als Kathi in diesem Salon steht, laufen die Dinge anders als erwartet. Die Chefin zieht ein langes Gesicht und erklärt Kathi, dass sie sie nicht einstellen kann, weil Kathi "nicht ästhetisch ist". Und schon steht Kathi wieder vor der Tür. Aber so will sich Kathi nicht abspeisen lassen.
Kritik • DIE FRISEUSE • 18. Februar 2010 • Berliner Zeitung
Abini Zöllner sah die Geschichte der Selbstbehauptung. "Nun verkommt die für Berlin typische, ruppige Art in Filmen oft zur Klamotte. Bevorzugt wird das Berlinern dem Prekariat zugeschrieben, was natürlich völliger Blödsinn ist. Hier aber charakterisiert der Dialekt eine enthusiastische Lebenseinstellung. DIE FRISEUSE (
) ist eine gelungene Sozialkomödie, die die Menschen versteht, über die sie erzählt. Der Film ist ein Statement. ... Zum Glück muss Kathi nicht immer stark sein, sie darf auch mal verzweifeln und zusammenbrechen. Genau das unterscheidet eine starke Frau von einer naiven - und genau das rettet den Film. Er ist letztlich ein Plädoyer für den würdevollen Umgang, mit rührenden Momenten."