Inhalt • DINOSAURIER
Seitdem Johann Schneider (Ezard Haußmann) Lena Braake (Eva-Maria Hagen) zum ersten Mal auf dem Hof des Seniorenheimes gesehen hat, ist es um ihn geschehen. Bislang hatte sich Johann nie für Gleichaltrige interessiert. Doch heute, an diesem düsteren Herbsttag, erwacht in ihm der Frühling. Johann gilt als schwer erziehbar und verfügt über eine gewisse kriminelle Energie; und jetzt gerät Lena unter seinen Einfluss. Ehe man sich versieht, ist das immer korrekte ehrliche "Mädchen" Teil einer Bande, die ihr helfen will, ihr Haus wieder zu erhalten. Der junge, ehrgeizige Banker Tobias Hardmann (Daniel Brühl) hatte es ihr abgeluchst.
Kritik • DINOSAURIER • 05. Dezember 2009 • critic.de
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Für Robert Zimmermann kommt DINOSAURIER (
) "nicht so richtig in Fahrt und bleibt eine Aneinanderreihung von recht entschleunigten Gags einschließlich offenbar unvermeidbarer Ekel-Lacher um Ingrid van Bergens künstliches Gebiss. Das ist bedauerlich, weil in der gleichförmigen Nummernrevue aus Slapstick und Brachialklamauk andere gelungene Akzente nahezu untergehen: So schafft Daniel Brühl mit dem Bankkarrieristen Hardmann eine Figur, die über die bloße satirische Überspitzung weit hinausgeht. Hardmann selbst scheitert an seinem fanatischen Übereifer, mit welchem er die Interessen der Bank vertritt. Am Ende sind es nicht die Alten, sondern der Junge, der selbst zum Opfer eines menschenunwürdigen Systems wird. Beinahe auf der Strecke bleibt auch die fein gezeichnete Melancholie, die alle Altstars abseits ihres selbstironisch überzogenen, chargierenden Spiels wunderbar vermitteln."