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SALT

SALT

Regie Phillip Noyce
Kinostart 19.08.2010
Genre Thriller, Drama

Kritiken • SALT

13. August 2010 | SALT • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Die Wirklichkeitsbezüge sind es laut Marian Petraitis, die "den sonst mitreißenden Agententhriller SALT (2010) (SALT (2010) Trailer) problematisch werden lassen. So versucht Phillip Noyce, die alten Bösewichte wieder aufleben zu lassen, und schielt gleichzeitig auf den Thrill, den ihm die Wirklichkeitsnähe bietet. Das zeigt sich besonders bei der Flucht der angeblichen Spionin. Die Titelheldin blutet, humpelt und leidet unter der Verfolgung und wirkt dabei ähnlich verloren wie ein Jason Bourne. Evelyn Salt ist keine übermächtige Agentin, wie es einst James Bond war, sondern verwundbar und getrieben."

19. August 2010 | SALT • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Susanne Ostwald ist etwas enttäuscht. "Eine Identifikation mit der Titelfigur, die mit eisiger, comichafter Präzision agiert, bleibt trotz dem eingewobenen Liebesmotiv aus. Das Interesse an Salts Schicksal erlischt somit im Dauerfeuer der ruhelosen Handlung. Hinzu kommt, dass Noyce und der Drehbuchschreiber Kurt Wimmer nicht davor zurückschrecken, den Kalten Krieg mit schablonenhaftem Personal noch einmal aufleben zu lassen – jedoch ohne sich dabei einer Bondschen (Selbst-)Ironie zu befleissigen."

19. August 2010 | SALT • Kritik • perlentaucher.de

Ekkehard Knörer schaut genau auf die Hauptdarstellerin. "Sie springt, fliegt, kickt und hat im Zweifel noch einen Würgetrick im Ärmel. Selbstverständlich ist die ganze als so halbwegs ernst gemeint präsentierte Geschichte nichts als ein Vorwand für eine Actionmaschine mit dem einzigen Zweck, Angelina Jolie dabei zuzusehen, wie sie zur Abwechslung anderes tut, als irgendwo wieder ein Kind zu adoptieren. Das kann man, auch weil Regisseur Phillip Noyce sein Action-Handwerk noch immer versteht, einigermaßen attraktiv finden."

19. August 2010 | SALT • Kritik • filmsprung.ch

"Gegen Ende verabschiedet sich die Logik dann aber vollständig. Eine Person überlebt nämlich, die den Sachverhalt sofort aufklären und die verdächtigte Person entlasten könnte. Ausserdem sollte das Überleben einer weiteren Person den ermittelnden Agenten schon ein wenig früher bekannt gewesen sein. Diese Logiklöcher haben die Filmemacher vielleicht auch bewusst übersehen, damit sie wenigstens gleich noch eine Fortsetzung andeuten könnten. Fazit: SALT (2010) (SALT (2010) Trailer) ist ein rasanter Actionthriller mit vielen eleganten und einigen bizarren Wendungen."

18. August 2010 | SALT • Kritik • Berliner Zeitung

SALT (2010) (SALT (2010) Trailer) ist laut Anke Westphal vor allem eine Sportstunde. "Aber natürlich liegt es an der eigenen Voreingenommenheit, wenn man dem Konzept der verheirateten Spionin skeptisch begegnet. Sicher ist SALT (2010) (SALT (2010) Trailer) vor allem ein veritabler Action-Film mit Spionage-Motiven. Aber der Film jongliert eben auch auf vielen Ebenen mit Identitäten. Das gründet schon in der Person der Hauptdarstellerin: Angelina Jolie gilt seit "Lara Croft" als Action-Ikone; sie ist Superstar, Ehefrau, mehrfache Mutter und bei aller medialen Präsenz doch undurchschaubar. Und auch Evelyn Salt kommt der Zuschauer nicht näher."

18. August 2010 | SALT • Kritik • Die Tageszeitung

Doris Akrap sah großes Kino. "Der australische Regisseur Phillip Noyce begnügt sich allerdings in SALT (2010) (SALT (2010) Trailer) mit den üblichen Zutaten: der unverbesserliche Kommunist, der in den 1970er Jahren sowjetische Kinder entführte und sie in einem Lager zu antiamerikanischen Killermaschinen heranzüchtete, der rostige Tanker, das rote Telefon, der rote Knopf, das Attentat auf den Präsidenten, eine superschöne Frau als böser Supersowjet."

18. August 2010 | SALT • Kritik • Der Tagesspiegel

Angelina Jolie erobert im Thriller eine Männerdomäne Hollywoods, findet Jan Schulz-Ojala. "Vielleicht ist es auch Angelina Jolies reichlich dramatische außerfilmische Persona, die dem Publikum Streiche spielt: das Wissen um das böse Mädchen, das sich die Haut ritzte und Heroin spritzte, das Wissen um die femme fatale mit dem Hang zur Ganzkörpertätowierung nebst Zerstörung anderweitiger Liebesverhältnisse – und ist diese Ausnahmefigur Hollywoods nicht selbst in der exzessiven Ausstellung eigener Mutterschaft und Karitativ-Karriere irgendwie borderline geblieben?"

18. August 2010 | SALT • Kritik • Der Tagesanzeiger

Eine Frau haut die Welt in Stücke, schreibt Simone Meier. "Angelina Jolie ist keine intellektuelle Schauspielerin – einen Woody Allen-Film etwa würde sie schlicht massakrieren mit ihrem rücksichtslosen Method-Acting –, dafür eine körperliche. Eine, der man als Regisseur so richtig was zu tun geben muss, die sich mit jeder Faser hineinstürzt in die schnellen, bösen, harten Orgien und umso intensiver wirkt, je mehr sie zu rennen, zu prügeln und zu schiessen hat, je mehr ihr Körper die ganze Leinwandarbeit übernehmen und den klassischen Männerjob verrichten kann."

17. August 2010 | SALT • Kritik • schnitt.de

Reichlich doof, aber unterhaltsam, findet Christian Simon SALT (2010) (SALT (2010) Trailer). "Letztlich ringt das Spiel mit den Gut-Böse-Schablonen um die widerspruchsfreie Identität einer Superfrau, die so mühelos durch die Reihen der Geheimdienste wandert, wie sie Häuserwände und Fahrstuhlschächte erklimmt. Um also die einleitende Frage, welche auch prominent das Filmposter ziert, abschließend zu klären. Wer ist Evelyn Salt? Nun, sie ist James Bond, sie ist Lara Croft, sie ist Ethan Hunt. Und Evelyn Salt ist jemand, der anstatt der Kostümjacke lieber das Spitzenhöschen auszieht, um die Sicht einer Überwachungskamera zu verdecken. Auch der Kalte Krieg ist nicht mehr das, was er mal war."

17. August 2010 | SALT • Kritik • Frankfurter Rundschau

Erst Angelina Jolie bringt SALT (2010) (SALT (2010) Trailer) von Philipp Noyce wirklich auf Touren, findet Daniel Kothenschulte. "Nur Comichelden werden besser bezahlt als Schauspieler, und Angelina Jolie ist längst ihre eigene Comicfigur. In der Filmgeschichte gab es eine Reihe männlicher Actionstars, die ähnliches erreicht haben – von Douglas Fairbanks über Errol Flynn bis zu Arnold Schwarzenegger und Jackie Chan. Aber nach einer attraktiven Frau, die zu einer ähnlichen Action-Ikone wurde, muss man lange suchen. Nur in Indien gab es in den 1930er Jahren eine akrobatische Actrice, die Angelina Jolie noch etwas vormachen könnte – Fearless Nadia."

16. August 2010 | SALT • Kritik • Die Presse

Laut Markus Keuschnigg steht und fällt SALT (2010) (SALT (2010) Trailer) mit Angelina Jolie mit der Glaubwürdigkeit dieser Figur. Der Film "ist frenetisches Unterhaltungskino und funktioniert gerade deshalb so gut, weil die Drehbuchautoren Kurt Wimmer und Brian Helgeland ihre Geschichte nicht mit Plausibilitäten oder schicken Aktualitätsbezügen unterfüttern. Immerhin: Was könnte anachronistischer sein, als den Kalten Krieg im zeitgenössischen Gewand wieder aufzuwärmen? Die aus dem Ruder laufende weltpolitische Stimmung und der drohende Atomkrieg haben jedenfalls keine Bedeutung an sich: Sie sind Entsprechungen von Evelyn Salts erodierender Seelenlandschaft, verweisen immer wieder zurück auf diese seltsam leblose, puppengesichtige Frau."

15. August 2010 | SALT • Kritik • manifest

Der Film ist laut Marc Zeller "konzipiert als ein auf Style getrimmter Hochglanzkracher - und das wäre er fast sogar geworden. Fast, weil die ganz großen Momente mit Erinnerungswert dann doch fehlen, weil das irgendwie alles bereits mal da war, weil die teuren Tricks eben nicht immer ganz so dolle gelungen sind. Verzeihlich? Nein. Denn wenn SALT (2010) (SALT (2010) Trailer) schon mit absurdem Ernst einen uninspirierten Witz von einer Handlung zum Besten gibt, dann darf die Action nicht im Mittelmaß versumpfen. Angelina Jolie trägt das Debakel um sie herum bis zum offenen Ende mit Fassung und unerschütterlicher Anmut, doch retten kann sie nur ihre Reputation, nicht den ganzen Film."

13. August 2010 | SALT • Kritik • negativ

Elisabeth Maurer ist enttäuscht. "Klar, ein Film, der auf Unterhaltung und Spektakel angelegt ist, muß nicht tiefgründig sein oder übermäßig durchdacht. Aber es gibt einfach soviel bessere Filme auf diesem Gebiet, als Beispiel wäre die BOURNE-Reihe zu nennen. Auch diesen Sommer wurden dem Publikum schon Filme angeboten, die wesentlich besser funktionieren. ... Eigentlich wäre Angelina Jolie die ideale Wahl für die Etablierung einer weiblichen Actionheldin, die es mit Männern wie Bourne und Bond aufnehmen kann. Doch auch sie wirkt, zumindest am Anfang des Films, irgendwie sehr steif und farblos."

13. August 2010 | SALT • Kritik • filmring

"Wenn man nach einem schnellen, actionreichen Film sucht, der einfache, kurzweilige Unterhaltung bietet, dann sucht man besser weiter, denn selbst mit enorm niedrigen Ansprüchen an das Actionfilmgenre kann man von SALT (2010) (SALT (2010) Trailer) am Ende nur mehr enttäuscht sein. Und diejenigen, die tatsächliche Actionfans sind werden dieses Leinwandspektakel nur als Beleidigung empfinden. SALT (2010) (SALT (2010) Trailer) ist ein Paradebeispiel für einen komplett unnötigen Film, den die Welt nicht braucht. Um nicht noch mehr Zeit damit zu verbringen sei nur so viel gesagt: Nicht anschauen, es lohnt die Zeit nicht. 100 Minuten Zeitverschwendung in Reinform, das Leben ist zu kurz um es mit einem Film wie SALT (2010) (SALT (2010) Trailer) unnötig zu verkürzen."

01. November 2009 | SALT • Kritik • Salt auf moviepilot

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