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GANZ NAH BEI DIR

GANZ NAH BEI DIR

Regie Almut Getto
Kinostart 12.11.2009

Kritiken • GANZ NAH BEI DIR

07. November 2009 | GANZ NAH BEI DIR • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Für Verena Gröbmayr lohnt der Film. "Auf der visuellen Ebene unterstützt wird sie diesmal vom Kameramann Michael Wiesweg, der die Ideen der Regisseurin in charmante Bilder umzusetzen weiß. So entsteht eine verspielte und doch harmonische Bilderlandschaft aus pantomimischen Sketchen auf der Kleinkunstbühne, bunten Lichtern der nächtlichen Straßen, Phillips trister Wohnung, die direkt aus einem IKEA-Katalog zu stammen scheint und immer neuen Regenschirmformationen aus der Vogelperspektive. Ein Fluss von Eindrücken, die es in einer ruhigen Atmosphäre schaffen, jedem Bild der Traurigkeit ein Stück Hoffnung zu schenken. Eine Fantasiewelt, auf die sich einzulassen lohnen kann."

12. November 2009 | GANZ NAH BEI DIR • Kritik • Berliner Zeitung

das ist für Ralf Schenk eine besondere Liebesgeschichte. Die Regisseurin entwirft "eine stilisierte, synthetische Welt der abgeschlossenen, abgeschirmten Räume. Der Kameramann Michael Wiesweg lässt nur selten einen Blick in die freie Natur oder gar in den Himmel zu; er konstruiert aus Gittern, Treppen, Straßenfluchten, horizontalen und vertikalen Linie ein real-surreales klaustrophobisches Universum. Darin bewegt sich Bastian Trost als Philipp wie von unsichtbaren Fäden gelenkt: eine Marionette seiner Zwänge und der sich selbst auferlegten reduzierten Verhaltensmuster. Katharina Schüttler stattet ihre blinde Lina sowohl mit überschäumender Energie als auch mit subtilem Gespür für seelische und körperliche Gebrechen aus."

12. November 2009 | GANZ NAH BEI DIR • Kritik • Der Tagesspiegel

Das Happy End ist absehbar, packend sind vor allem die Darsteller. meint Jenny Becker. "Katharina Schüttler bezaubert als sensible Blinde, die trotz ihrer Stärke zerbrechlich wirkt. Bastian Trost verkörpert die Figur des tragischen Clowns, der innerlich einsam, doch unfreiwillig komisch ist, glaubhaft und herzerwärmend. Glanzpunkte sind die Situationen, in denen Phillip seine soziale Begriffsstutzigkeit gegenüber der Blinden unter Beweis stellt: Einmal überwindet er sich und zeigt Lina, als erstem Publikum überhaupt, begeistert seine Pantomime."

12. November 2009 | GANZ NAH BEI DIR • Kritik • Frankfurter Rundschau

"Almut Gettos aufmerksame Regie rückt die Geschichte, die das Typische gern auf den Sockel der Symbolik hebt, immer wieder zurück in die Niederungen der Glaubwürdigkeit: Es ist einfach für das Kino, den Alltag ins Märchenhafte zu überhöhen; ein Märchen aber mit den Attributen des Alltäglichen zu verschönern, das ist eine Kunst. Auch das Aschenputtel ist im Prinzessinnenkleid nie mehr so schön wie vorher."

11. November 2009 | GANZ NAH BEI DIR • Kritik • schnitt.de

Natürlich fällt so ein Film laut Carsten Happe "mit seinen Darstellern, erst recht in so reduzierter Form wie hier, doch die Besetzung paßt in den brillanten Gesamteindruck wie eine zweite Haut: Wer sich bei diesem Film nicht in Katharina Schüttler verliebt, ist – ’tschuldigung – ebenso blind wie taub, und Bastian Trost möchte man zunächst verzweifelt die Bettdecke durchschütteln, später dann insgeheim zujubeln, wie er den Neuanfang wagt und seine selbstgewählten Barrieren einreißt, immer auf den Punkt gespielt, kein Gramm Fett zu viel."

11. November 2009 | GANZ NAH BEI DIR • Kritik • perlentaucher.de

Ekkehard Knörer entdeckt ein riesiges Klischeereservoir. Den Film "könnte man getrost ignorieren, wäre er nicht Teil eines Syndroms. Von deutschen Filmen nämlich, die nichts wissen wollen über irgendeine Realität. Die aus dem Drehbuchchemiebaukasten zusammengerührt sind und dann, notdürftig zu einer halbwegs funktionierenden Geschichte ausgehärtet, an einem beliebigen Ort (ist das eigentlich Berlin oder nicht hier?) abgeworfen werden. Man vermisst den leisesten Impuls, der darauf zielte, sich mit irgendetwas an gesellschaftlicher Wirklichkeit im Ernst zu befassen."

10. November 2009 | GANZ NAH BEI DIR • Kritik • film-dienst

Die Geschichte klingt für Horst Peter Koll "so leicht und könnte jede Woche einen Primetime-Sendeplatz im privaten Fernsehen finden: eine Komödie über zwei Menschen, die hier im direkten, dort im übertragenen Sinn nicht zu sehen vermögen, garniert mit treffsicheren Dialogen und amüsanten Scherzen, zwischen die sich gut noch so mancher Werbeblock schieben ließe. Doch wie in ihrem Debüt nimmt die Regisseurin auch hier die körperlichen wie die seelischen Defizite ihrer Protagonisten ernst und verweist in manchen stillen Szenen auch auf deren Einsamkeit, ihre Suche nach Identität und Lebenssinn, nach Zuneigung und einem vertrauensvollen Gegenüber."

08. November 2009 | GANZ NAH BEI DIR • Kritik • aviva.de

Katharina Liese lobt die Darsteller. "In der Liebeskomödie brillieren Katharina Schüttler und Bastian Trost als drolliges Paar, das unterschiedlicher nicht sein könnte. Doch durch ihre signifikante und authentische Darstellung überzeugen die beiden die ZuschauerInnen und vermitteln letztlich das Gefühl, dass sich gerade dieses Paar perfekt ergänzt. Almut Gettos Liebeskomödie GANZ NAH BEI DIR (GANZ NAH BEI DIR Trailer) liefert eine hervorragend erzählte Geschichte, die durch das ausgezeichnete SchauspielerInnen-Duo zu einer herzerfrischenden Hommage an ein tolerantes Zusammenleben abgerundet wird."

08. November 2009 | GANZ NAH BEI DIR • Kritik • br-online.de

Gebhard Hölzl findet viel Lob für das kunstvolle Porträt. "Mit Katharina Schüttler als Lina kommt dann im wahrsten Sinne Farbe ins Spiel, auch dank des überzeugenden Auftritts der Schauspielerin. Als Lina fasziniert Schüttler ihren Philip und auch den Zuschauer immer wieder durch das Selbstverständnis, wie sie mit dem Blindsein umgeht. Zudem spielt sie virtuos Cello. Schauspielerkollege Bastian Trost begeistert mit minimalistischem Mienenspiel, wandelt als menschenfeindlicher Pantomime, der sich nicht traut, öffentlich aufzutreten, auf Buster Keatons Spuren. Damit sorgt er für die komödiantische Note in einem anrührenden Herzensdrama, in dem sonst das Melancholisch-Poetische, das Märchenhaft-Verträumte dominiert."

01. November 2009 | GANZ NAH BEI DIR • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns wundert sich nur. "Über die Geschichte, die für den Rest der Spieldauer in exakt der Weise abläuft, die nach 20 Minuten klar ist. Über betont manierierte, lakonisch anmutende Bilder, die in jedem Moment die großen Vorbilder verraten, deren Kopieren aber einmal mehr scheitert. Über Schauspieler, die weniger spielen als chargieren, aber was sollen sie mit einem solchen Drehbuch auch anfangen. Über eine Regisseurin, die vor einigen Jahren immerhin das schöne Debüt Fickende Fische vorgelegt hat und sich nun im vollends Banalen verliert."

01. November 2009 | GANZ NAH BEI DIR • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel lobt die Hauptdarsteller. "Ein besseres Händchen hätte die Regisseurin Almut Getto mit den beiden Protagonisten nicht haben können. Bastian Trost agiert sparsamst und damit für seine Rolle passend. Gut gemacht. Katharina Schüttler ist eine leidtragende, aber resolute und dazu noch reizende Lina. Ebenfalls gut gemacht."

30. Januar 2009 | GANZ NAH BEI DIR • Kritik • SR online

Katja Schönborns Fazit: "Der Plot ist gefällig, die Umsetzung glatt und handwerklich ohne Makel. Die Figuren sind interessant und werden mit viel Gefühl zum Leben erweckt. Und damit ist klar: GANZ NAH BEI DIR (GANZ NAH BEI DIR Trailer) ist die perfekte Kinounterhaltung für alle, die romantische Komödien lieben."

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