| Regie | Udayan Prasad |
| Kinostart | 19.11.2009 |
Robert Zimmermann sah einen "durchweg konventioneller Film, dessen Linearität geradezu altmodisch anmutet. Jedoch gewinnt der Film seine Stärke aus den präzisen Beobachtungen des minimalistischen Wechselspiels seiner Protagonisten, die er zu einem wirkungsvollen Stimmungsbild verdichtet. Dazu tragen wesentlich auch die Settings und die Kamera von Chris Menges bei, die mit eindruckvollen Bildern vom Alltag in der Sumpflandschaft, mit Alligatoren, Regen, verlassenen Häusern und merkwürdigen Menschen, eine nahezu unwirklich-lyrische Stimmung erschaffen. Dieses Stimmungsbild versetzt den Zuschauer in einen emotionalen Schwebezustand und entfaltet einen Reiz, dem man sich nicht zu entziehen vermag."
Laut Nicky Schaefer vermag die "Liebesgeschichte zwischen Brett und May nicht zu überzeugen – und auch die zwischen Martine und Gordy wirkt etwas weit hergeholt. Schliesslich verändert sich der seltsam wirkende Gordy während ihrer Reise in keiner Weise – geradezu autistisch erscheint der Jüngling, der behauptet, er sei ein Native American."
Isabel Rohr ist durchaus angetan von der Geschichte. "Auf wunderbar feinfühlige Art entfalten sich die Geschichten und Herzen der drei Suchenden. Dazu trägt auch die überwältigende Kameraarbeit bei. Das Farbenspiel harmoniert mit der melancholischen Musik und die Louisianische Landschaft wird in ihrer Poesie erfasst. Fazit: Diese Liebesgeschichte ist von äusserster Sanftheit, und die Landschaften Louisianas sind ein inspirierender Hintergrund dafür."
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