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DIE STANDESBEAMTIN

DIE STANDESBEAMTIN

Regie Micha Lewinsky
Kinostart 29.10.2009

Kritiken • DIE STANDESBEAMTIN

30. Juli 2009 | DIE STANDESBEAMTIN • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Andreas B. Krüger ist enttäuscht. "Tinka Panzer ist die einzige Figur, die man von Grund auf hassen darf. Sie trägt als Deutsche ihren Nachnamen und allerlei Klischees zu Markte und brilliert als Hauptdarstellerin in einem Hindenburg-Film. Unendlich überzeichnet, läuft die nervige Schauspielerin den anderen, säuberlich austarierten Figuren den Rang ab. ... In Sachen Romantik wartet DIE STANDESBEAMTIN (DIE STANDESBEAMTIN Trailer) mit reichlich Sonnenuntergängen auf, der Humor ist bis auf wenige Dialogfetzen selten bissig, staubbedeckter Slapstick an der Grenze zur Peinlichkeit ist die Strategie der Wahl. Hier rempelt Rahel in rasanter Fahrradfahrt Kellner an, dort überschüttet sie ihren fremdgängerischen Ehemann mit Tiramisu. Das wirkt oft bieder, selten witzig."

27. Oktober 2009 | DIE STANDESBEAMTIN • Kritik • schnitt.de

Jenny Feilgenhauer ist durchaus angetan. Der Film "bietet neben überaus amüsanten Situationen auch leise, nachdenkliche Töne. Diese verleihen dem Film eine gehörige Portion Realismus, welcher den amerikanischen Varianten häufig fehlt. Einigen Zuschauern mag es ja gefallen, den Handlungsverlauf exakt vorhersagen zu können – unerwartete, aber dennoch realistisch erscheinende Wendepunkte bereiten jedoch ein noch größeres Vergnügen. Daher kann DIE STANDESBEAMTIN (DIE STANDESBEAMTIN Trailer) den Zuschauer für sich gewinnen, ohne überzogene oder kitschige Klischees zu bedienen."

26. Oktober 2009 | DIE STANDESBEAMTIN • Kritik • epd-film

laut Birgit Roschy werden hier alte Genreformeln neu und frisch aufbereitet. "Zugegebenermaßen aber empfindet man als deutscher Zuschauer die lauschige Kleinstadtidylle (gefilmt hauptsächlich im Aargauer Städtchen Bremgarten), die aussieht wie die Umgebung einer Modelleisenbahn, so ähnlich wie Tinka. Doch gerade das aufgeräumte Lokalkolorit und der in homöopathischer Dosis schwingende Charme des verhinderten Liebespaares machen den Reiz dieser dezenten Komödie aus, in der sich nicht nur die Langsamkeit wiederentdecken lässt. Liebeserklärungen werden in Gesang ausgelagert, das Pathos des L-Wortes überhaupt wird weitgehend vermieden. Und wenn Rahel das wahre Ausmaß ihres Ehe-Elends erkennt und sich Ben annähert, erscheinen kleinere Temperamentsausbrüche als Ereignis."

20. Oktober 2009 | DIE STANDESBEAMTIN • Kritik • br-online.de

Das klingt nach Klischee und ist es streckenweise auch, wie Gebhard Hölzl feststellt. "Doch Regisseur Micha Lewinsky versteht es, seinen (vorhersehbaren) Plot zu erden, ihn in der Realität anzusiedeln. Das Mitte-30-Personal agiert natürlich, glaubwürdig, verspürt Eifersucht, besitzt Ecken und Kanten. Es sind Leute von nebenan, wenn man so will. Dazu bezieht der Regisseur die helvetische Bilderbuchlandschaft in die Handlung mit ein, nutzt sie als Kulisse, die man schöner nicht hätte bauen können. Fazit: Topf und Deckel finden auch im Land der lila Kühe und der Alphörner über Umwege kurzweilig zusammen."

20. Oktober 2009 | DIE STANDESBEAMTIN • Kritik • film-dienst

Hans Messias hat etwas mehr erwartet. "Micha Lewinsky hat mit DIE STANDESBEAMTIN (DIE STANDESBEAMTIN Trailer) eine durchaus gut gemeinte und auch gut gemachte Liebeskomödie vorgelegt, die freilich einmal mehr viel zu voraussehbar ist. Was soll schon groß passieren, wenn sich zwei sympathisch eingeführte Hauptdarsteller auf Anhieb sympathisch finden und nur einige Stromschnellen umschifft werden müssen, um das Boot in den sicheren Hafen zu bringen? Dagegen können auch die überzeugenden Hauptdarsteller nicht anspielen, allen voran die glänzende Marie Leuenberger in ihrer ersten Filmrolle, die mit ihrem kompakten Körper und der etwas zu großen Nase angenehm aus dem immergleichen Rahmen fällt, insofern sie eine überzeugende Alternative zum Klischee des Weibchens darstellt und an große Frauenfiguren erinnert, die sich durch Charme und Präsenz in die Filmgeschichte eingeschrieben haben."

02. Oktober 2009 | DIE STANDESBEAMTIN • Kritik • programmkino.de

Anne Wotschke vergibt verschiedene Lobe. "Der Schwarz-Weiß-Filmverleih hat sich entschieden, den Film nicht zu synchronisieren, sondern das für unsere Ohren liebenswert-skurille Schwyzerdütsch lediglich zu untertiteln – eine richtige Entscheidung, denn der Charme dieser sympathischen Komödie basiert sicher zu einem großen Teil auf der landestypischen Sprache, in die man sich schnell eingehört hat und bald schon ohne Untertitel auskommt. Ein weiteres Plus ist die nicht minder sympathische Hauptdarstellerin, die hier nach erfolgreichen Theaterrollen und verschiedenen Auftritten in Kurzfilmen in ihrer ersten Hauptrolle in einem Langfilm reüssiert. Ein weiteres Schmankerl ist die flotte Musik, die authentisch in die Handlung integriert wird."

02. Oktober 2009 | DIE STANDESBEAMTIN • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns kritisiert die Defizite der Handlung. Diese "ist leider derart offensichtlich, dass von den ersten Minuten an vollkommen klar ist, wie sich die Geschichte entwickeln wird. Wenn dann schließlich Ben bzw. das wiedervereinte Duo Raben Lieder singt, die an Deutlichkeit nicht zu übertreffen sind, ist auch dem letzten Zuschauer klar, wogegen sich Ben und Rahel immer weiter sträuben. Das mag das Richtige für einen Mittwochabend in der ARD sein, wenn ohnehin nur mit halber Aufmerksamkeit zugeschaut wird, fürs Kino ist das trotz der sympathischen Figuren und manch witziger Situation einfach viel zu wenig."

02. Oktober 2009 | DIE STANDESBEAMTIN • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel lobt die Darsteller. "Großes Verdienst daran kommt Marie Leuenberger zu, die die Rahel spielt. Keine große Theatralik vorführen, aber liebenswert und anziehend wirken. So ist sie, und so ist das Ganze. Eine Auszeichnung hat es dafür bereits gegeben. Auch Dominik Jann als Ben, Jennifer Mulinde-Schmid als Rahes Kollegin Judith und Beat Schlatter als ihr Chef Morger sind fabelhaft. Oriana Schrage als Tinka übertreibt dagegen ab und zu ein bisschen."

01. Oktober 2009 | DIE STANDESBEAMTIN • Kritik • filmz.de

Linksammlung zum Film.

19. März 2009 | DIE STANDESBEAMTIN • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Alexandra Stäheli lobt die Hauptdarstellerin. "Ihrem differenzierten Spiel ist es wohl hauptsächlich zu verdanken, dass die Geschichte zwischen präzis placierten Pointen, Anspielungen aufs Filmbusiness und sympathisch selbstironischen Bemerkungen gleichwohl immer glaubhaft bleibt und ihre leiseren Untertöne nicht verliert. Neben ihr strahlt Dominique Jann ... als heimgekehrter Musiker zwar knuddeliges Star-zum-Anfassen-Charisma aus, aber seine Figur bleibt zuweilen auch wie in ihren Konturen nicht ganz ausgefüllt; während Oriana Schrage wiederum als liebenswürdig-nervtötende Umtriebsnudel volle Kraft voraus steuert."

18. März 2009 | DIE STANDESBEAMTIN • Kritik • Berner Zeitung

Valentin Rabitsch sah eine sympathische Komödie. "Immer wieder wird in DIE STANDESBEAMTIN (DIE STANDESBEAMTIN Trailer) genüsslich vorgeführt, wie sich die Protagonisten verheddern, weil sie bewusst oder unbewusst ihre eigenen Gefühle verleugnen. Darin steckt viel komisches Potenzial, nur sind die Figuren dabei leider auch schnell durchschaut. Solange es mit den Pointen aber flott vorangeht, funktioniert der Film trotzdem. Und mit viel Slapstick, Runnig-Gags und Beat Schlatter als Gemeindepräsident sind manche Lacher vorprogrammiert."

18. März 2009 | DIE STANDESBEAMTIN • Kritik • Berner Zeitung

Sympathisch nennt Valentin Rabitsch die Komödie. "Solange es mit den Pointen flott vorangeht, funktioniert der Film. Und mit viel Slapstick, Runnig-Gags und Beat Schlatter als Gemeindepräsident sind manche Lacher vorprogrammiert. Trotzdem: Micha Lewinsky baut in der Story auch auf die leiseren Töne. Verlegenheit und Schüchternheit ist die Klaviatur, die er auffallend oft – und auffallend treffsicher – anschlägt. Das imprägniert nicht nur seine Figuren, sondern auch den ganzen Film mit einer sympathischen Unschuld."

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