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DER FANTASTISCHE MR. FOX

DER FANTASTISCHE MR. FOX

Regie Wes Anderson
Kinostart 13.05.2010

Kritiken • DER FANTASTISCHE MR. FOX

12. März 2010 | DER FANTASTISCHE MR. FOX • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Für Maurice Lahde passen Wes Anderson und Roald Dahl bestens zusammen: "Wie stets bedient sich der Regisseur vor allem aus dem kulturellen Fundus der späten 1960er, frühen 1970er Jahre. Dahls Roman selbst, dessen Umschlag im Vorspann gezeigt wird, entstammt dieser Zeit, und auf dem Soundtrack werden übliche Verdächtige wie die Beach Boys und die Rolling Stones wie stets mit viel Gespür für Stimmungsnuancen und – teils völlig verrückte – Mehrdeutigkeiten eingesetzt. Zugleich schmiegt sich der Film perfekt dem Dahl’schen Universum an. Der schwarze Humor und die teils unterschwellige, teils offene Grausamkeit der Vorlage – die alle Kinderbücher Dahls auszeichnet – wird nicht nur unbeschönigt übernommen, sondern manchmal, etwa beim Tod der die Bean-Farm bewachenden Ratte, sogar überboten."

23. Dezember 2010 | DER FANTASTISCHE MR. FOX • Kritik • wieistderfilm.de

"DER FANTASTISCHE MR. FOX (DER FANTASTISCHE MR. FOX Trailer) bietet rein optisch – auch durch viele kleine Details – eine wirklich nette Abwechslung im Vergleich zu den sonstigen zeitgenössischen Animationsfilmen, und die prominenten Stimmen sorgen für flotte, freche Dialoge mit einer guten Portion trockenen Humors. Dennoch ist es kein Wunder, dass der Film nahezu sämtliche Preise, für die er nominiert war, an Pixars „Oben“ abgeben musste. Wo Optik und Sound punkten, bleibt die Story relativ flach und tut sich schwer damit, ein prägnantes Ende zu finden. Eine tolle Verpackung für etwas im Kern gar nicht mal so Sehenswertes."

02. September 2010 | DER FANTASTISCHE MR. FOX • Kritik • Der fantastische Mr. Fox

Mehr Trailer zu DER FANTASTISCHE MR. FOX und mehr Bilder auf trickfilm-zeit.de

15. Mai 2010 | DER FANTASTISCHE MR. FOX • Kritik • Der Spiegel

David Kleingers sah Pelztiere zwischen Psychologie und Pop. "Bei aller augenzwinkernden Wald-und-Wiesen-Psychologie und pelzigen Popkulturbeflissenheit verliert Anderson nie jene Motive aus den Augen, die seine Filme stets vor Eitelkeit bewahrt haben. Dazu zählt auch diesmal das schwierige Verhältnis zwischen kindischen Vaterfiguren und viel zu früh gealterten Kindern. Der windige Patriach Royal Tenenbaum (The Royal Tenenbaums), der egozentrische Tiefseetaucher Steve Zizou (DIE TIEFSEETAUCHER) oder eben der flamboyante Mr. Fox: Sie alle stehen für eine überlebensgroße und entfremdete Elterngeneration, gegen die junge Außenseiter wie Ash aufbegehren."

12. Mai 2010 | DER FANTASTISCHE MR. FOX • Kritik • Berliner Zeitung

Tierisch, menschlich, witzig und klug findet Anke Westphal den Film. "Im Zentrum von DER FANTASTISCHE MR. FOX (DER FANTASTISCHE MR. FOX Trailer) steht doch Wes Andersons Lieblingsthema: eine nicht unbedingt dysfunktionale, aber doch herrlich verkorkste Familie. Darüber hinaus gelingt Wes Anderson in aller Schrulligkeit noch etwas Wichtiges: In der Verbindung von Stop-Motion, trefflich synkopiertem Erzählrhythmus - es wird beispielsweise viel gepfiffen - und Zitaten von überlieferten Formen der Populärkultur wie Western, Blue-Grass-Musik und Burl-Ives-Songs bezeugt er geradezu mühelos und spielerisch, dass Modernität die Tradition keinesfalls verschämt leugnen oder aber ironisch behandeln muss, sondern ganz souverän an sie anschließen kann."

12. Mai 2010 | DER FANTASTISCHE MR. FOX • Kritik • Die Tageszeitung

Sven von Reden sah ein komplexes Beziehungsdrama. "Die Übereinstimmungen beim Plot überdecken, wie sehr sich die Filmversion vom Buch unterscheidet. Steckt hinter Dahls Kinderbuch eine geradezu klassenkämpferische Haltung (stehlt bei den Reichen, gebt es den Armen), hat Wes Anderson es geschafft, die Geschichte komplett in seinen eigenen Kosmos zu übertragen, in dem es weniger um Ideologie als um die Neurosen der Hauptfiguren geht. Das mag man als Eskapismus kritisieren, unbestreitbar ist aber, dass in Hollywood kein anderer Regisseur derart augenfällig seine ganz persönliche Vision durchzusetzen weiß."

12. Mai 2010 | DER FANTASTISCHE MR. FOX • Kritik • texte zum film

"Der besondere Charme von DER FANTASTISCHE MR. FOX (DER FANTASTISCHE MR. FOX Trailer) besteht nicht so sehr in der ohnehin vorhersehbaren Handlung als vielmehr in den vielen kleinen Episoden am Rande, etwa mit einer Ratte als Lagerhauswächterin oder auch im sogenannten "Whackbat"-Spiel, einer Mischung aus Baseball und Cricket, in dem Mr. Fox ein großer Meister war und nun von Sohn Ash und Neffen Kristofferson nachgeahmt wird. Darüber hinaus überzeugen insbesondere die mit viel Empathie gezeichneten Figuren und das bis in die Details liebevoll gestaltete Produktionsdesign. Beste Beispiele dafür liefern die eleganten Kostüme."

12. Mai 2010 | DER FANTASTISCHE MR. FOX • Kritik • perlentaucher.de

Lukas Foerster lobt den Film. "Schwungvoll heißt hier: Da ist nicht nur Bewegung, sondern es ist da ein Vergnügen am Bewegungsüberschuss zu schmissigster Popmusik. Diebin und Dieb flitzen wie beim Parkours durch ein Gelände, in dem ihnen alles, was Widerstand bietet, zum Überwindungslust-Objekt wird. Sie robben über den Boden, schlagen Rad, flanken im gemeinsamen Hand-in-Handstand über den Zaun. Von links nach rechts, im Grunde videospiellogisch tun sie das, in einer flüssigen Seitwärtsbewegung folgt ihnen die Kamera auf dem Fuß."

10. Mai 2010 | DER FANTASTISCHE MR. FOX • Kritik • schnitt.de

Für Daniel Bickermann "steckt der wahre Kern und der eigentliche Reiz eines Wes Anderson-Films mal wieder nicht in den herzbrechenden, weltbewegenden, aber herrlich undramatisch erzählten Geschehnissen, sondern in den kleinen Albernheiten, die am Rande passieren, in den charmanten Dummheiten der Figuren, überhaupt in der lakonischen Attitüde, mit der sie diesem Wirbelsturm von einer Welt begegnen."

06. Mai 2010 | DER FANTASTISCHE MR. FOX • Kritik • merkur.de

Ulrich Kriest lobt die ganze Sache. "Der Film verströmt konsequent die Liebe, die Hingabe und den Respekt, die in seine Herstellung eingeflossen sind. Die Nagelprobe? Im Original werden die Figuren auch von all den Stars gesprochen, die mittlerweile enger oder weniger eng zur Anderson-Clique gehören: George Clooney, Owen Wilson, Roman Coppola, Adrien Brody, Meryl Streep, Bill Murray, Willem Dafoe. Die deutsche Synchronfassung ist derart liebevoll gemacht, dass sie den Charme des Originals nicht beschädigt. So einem Kunststück nähert man sich nämlich auch mit Respekt – ob man will oder nicht. Ein gelungenes Kunstwerk strahlt diese schöne Autorität aus."

02. Mai 2010 | DER FANTASTISCHE MR. FOX • Kritik • programmkino.de

David Siems ist angetan. "Trotz der konservativen Technik wirkt Wes Andersons Version von Roald Dahls Fabel alles andere als altbacken: Die Akribie und die Fantasie, die der Autor im Kopf gehabt haben muss, als er das Buch schrieb, spürt man hier in jeder Filmsekunde. Frei von der oft etwas bemüht wirkenden Pädagogik digitaler Animationsfilme kann man sich bei Wes Anderson zurücklehnen und den Lebensfragen einer Fuchsfamilie lauschen, die auf den ersten Blick etwas verkorkst, aber gerade deswegen so sympathisch wirkt, weil sie nicht nach Perfektion strebt. Sondern einfach nur nach einem gemütlichen Leben in ihrem Bau."

02. Mai 2010 | DER FANTASTISCHE MR. FOX • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel könnte "einwenden – und das geschieht bei Filmen, bei denen Tiere direkt in die Handlung einbezogen sind, immer – dass im Vordergrund nicht die tierischen Eigenarten stehen, sondern dass man lediglich die Tiere menschliches (amerikanisches) Verhalten an den Tag legen ließ. Aber wenn man auf diesen nicht ganz unberechtigten Einwand verzichtet, kann man einen teilweise entzückenden Animationsfilm goutieren, der kind- und familiengerecht erscheint."

02. Mai 2010 | DER FANTASTISCHE MR. FOX • Kritik • filmszene.de

Der Film "ist das, was er im Titel verspricht: fantastisch. Bessere Unterhaltung findet man zurzeit nirgends. In knackige 80 Minuten hat Wes Anderson soviel an lustigen Ideen, interessanten Details und variierenden Stimmungen gepackt, dass der Film einer großen Wundertüte gleich kommt. Für jeden, der Andersons Filmen etwas abgewinnen kann, ist hier etwas dabei. Am nächsten kommt man vergleichsweise noch mit Nick Parks Wallace and Gromit-Universum und dessen ebenfalls genialem Mix aus Slapstick und hintergründigem Witz.
DER FANTASTISCHE MR. FOX (DER FANTASTISCHE MR. FOX Trailer) ist trotzdem ein Film wie kein anderer, und das ist hier ausdrücklich als Kompliment und Empfehlung gemeint. Schlaue Füchse lassen sich diesen Film jedenfalls nicht entgehen."

02. Mai 2010 | DER FANTASTISCHE MR. FOX • Kritik • filmtabs.de

Günter H. Jekubzik "fragt sich angesichts des unübersehbaren Anderson-Stils mit dem aufgeschnittenen Fuchsbau anstelle des Tiefseetaucher-Unterseebootes, ob so nicht alle seine Filme Stop-Motion hätten sein sollen. Echte Schauspieler sind scheinbar nur ein Hindernis auf dem Weg zu großer Kunst - sie sind schwierig zu formen, viel schwieriger als diese äußerst sympathischen Puppen. Eine Menge Ausdruck und Seele haben Mr. Fox, seine Familie und Freunde trotzdem."

02. April 2010 | DER FANTASTISCHE MR. FOX • Kritik • mannbeisstfilm.de

Laut Asokan Nirmalarajah ist DER FANTASTISCHE MR FOX ein typischer Wes Anderson, jedoch ohne dessen Schwächen: "Der unter anderem für den Oscar als bester Animationsfilm des Jahres 2009 nominierte, starbesetzte Film ist tricktechnisch eindrucksvoll realisiert und erlaubt es, Anderson seine bekannte Geschichte von alternden Heldenfiguren auf der Suche nach den Abenteuern ihrer Jugend und von unzureichenden Söhnen auf der Suche nach der Akzeptanz ihrer übergroßen Vaterfiguren zu erzählen. Dass er sie diesmal auch unterhaltsam, amüsant und sogar bewegend erzählt, liegt wohl auch daran, dass er sich relativ eng an die Vorlage hält und sich mit seinen üblichen narrativen Schlenkern eher zurückhält."

01. April 2010 | DER FANTASTISCHE MR. FOX • Kritik • hollyglade.de

Lida Bach sieht einen ehrlichen Film für Kinder und Erwachsene Der fantastische Mr. Fox ist ein zutiefst zynischer Film, im besten Sinne. Das seltene Beispiel einer gelungenen Roald-Dahl-Verfilmung sieht die Dinge, wie sie sind, nicht wie sie sein sollten. Nicht trotz, sondern dank dieses schwarzen Humors bleibt das auch an Erwachsene gerichteten Puppentrick-Kunstwerk ein Kinderfilm; für alle Kinder, die das verlogene Heile-Welt-Bild aus Cap und Capper immer gehasst haben. Blickt Mr. Fox seiner wilden Seele in Gestalt eines gespenstischen Wolfs ins Gesicht, bezeichnet dies einen letzten Triumph der Natur im Angesicht ihrer unvermeidlichen Niederlage."

01. September 2009 | DER FANTASTISCHE MR. FOX • Kritik • moviepilot.de

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