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MIDSUMMER MADNESS

MIDSUMMER MADNESS

Regie Alexander Hahn
Kinostart 08.10.2009

Kritiken • MIDSUMMER MADNESS

08. Oktober 2009 | MIDSUMMER MADNESS • Kritik • Berliner Zeitung

Für Ralf Schenk entpuppt sich MIDSUMMER MADNESS als Werbefilm für den lettischen Tourismus. "Städte, Wälder und Landschaften entfalten, von Jerzy Palacz fotografiert, einen zauberischen Reiz. Die meisten Schauspieler, unter ihnen Tobias Moretti, Birgit Minichmayr und Detlev Buck, haben allerdings so gut wie nichts zu spielen: Nahezu jeder mögliche Charakter ist zur Charge gestutzt, vor allem die komisch gemeinten Männer knattern oft zum Gotterbarmen. Für eine "romantische Komödie", wie der Verleih MIDSUMMER MADNESS ankündigt, ist das definitiv zu wenig."

06. Oktober 2009 | MIDSUMMER MADNESS • Kritik • film-dienst 21/2009

Stefan Volk ist enttäuscht. "Die ganze Absurdität erscheint, da sie nicht aus dem Geschehen resultiert, aufgesetzt und unglaubwürdig. Man muss ein wenig zu oft an die Filme Emir Kusturicas oder an Jim Jarmuschs Night on Earth denken. Vergleiche, die der Film evoziert, die ihm aber schaden, weil er ihnen nicht standhält. Unterm Strich ist Hahn, der in Lettland seine Kindheit, in Deutschland die Jugend verbrachte und in Österreich Film studierte, trotzdem eine flotte und manchmal freche romantische Komödie gelungen, der man jedoch anmerkt, dass sie viel mehr sein wollte."

24. September 2009 | MIDSUMMER MADNESS • Kritik • Progammkino.de

"Der an Kusturica orientierte, folkloristische Spinnerreigen will keine rechte Gestalt annehmen, so wacker sich die Akteure, fast alle in ihren Ländern preisgekrönt, durch Straßenkünstler-Kostümierungen und papierne Dialoge wühlen. Sie werden von der Staubschicht aus bunter Exaltiertheit und scheppernden Sexismus einer 80er-Jahre-Komödie bedeckt. „Willkommen in Lettland“ heißt es zwinkernd am Ende. Aber das brachial-komische Culture-Clash-Potpourri taugt weniger als verlängerter Werbespot für Land und Leute denn als frei ersonnener „Jetlag-Travel-Guide“. Soviel Molwanien hat Lettland garantiert nicht verdient." schreibt Dorothee Tackmann.

01. September 2009 | MIDSUMMER MADNESS • Kritik • Österreichisches Bundesministerium

"Alkoholmissbrauch, sexuelle Anspielungen und eindeutige Szenen sowie die anzügliche Sprache machen eine Einschränkung nötig. Dazu kommt die übertrieben klischeehafte Zeichnung der Charaktere. Insgesamt ein nicht alltäglicher Film, mit dem Kinder und Jugendliche vermutlich wenig anfangen können."

06. November 2007 | MIDSUMMER MADNESS • Kritik • Der Standard

Laut Dominik Kamalzadeh ist die Produktionsidee das eigentliche Problem des Films. "Eine Reihe von durchaus verdienten österreichischen und internationalen Schauspielern (u. a. Tobias Moretti, Birgit Minichmayr, Detlev Buck, Dominique Pinon) auf verschiedene Erzählstränge aufzuteilen, um damit die internationale Rentabilität zu sichern, ist zumindest noch eine durchschaubare Strategie. Warum man für ebendiese Darsteller dann allerdings nur Figuren übrig hat, die aus sattsam bekannten Klischees zusammengesetzt sind, und warum man sie in Szenen verheizt, die die abgestandene Komik von gespielten Witzen verbreiten, das versteht man schon viel weniger."

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