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SONIC MIRROR

SONIC MIRROR

Regie Mika Kaurismäki
Kinostart 15.10.2009

Kritiken • SONIC MIRROR

14. Oktober 2009 | SONIC MIRROR • Kritik • Sonic Mirror - Kritik - critic.de Partner von film-zeit

Thorsten Funke lobt den Film. ""Es gibt nur eine Sprache auf der Welt", sagt er in dem Dokumentarfilm SONIC MIRROR (SONIC MIRROR Trailer) von Mika Kaurismäki einmal, "und das ist die Musik." Der Satz klingt wie ein Allgemeinplatz, der in jeder Dokumentation über jeden Musiker vorkommen könnte, aber hier wird er mit Leben gefüllt. Regisseur Mika Kaurismäki begleitet sein Subjekt über die ganze Welt: Von Finnland, wo Cobham mit einem Orchester spielt, und Brasilien, wo er mit Kindern aus der Nachbarschaft auf der Straße trommelt, nach New York, wo er seinem alten klavierspielenden Vater lauscht und mit der Percussion-Gruppe Okuta alte nigerianische Rhythmen ausprobiert – bis in die Schweiz, wo Cobham mit Autisten musiziert."

15. Oktober 2009 | SONIC MIRROR • Kritik • Berliner Zeitung

Laut Michaela Schlagenwerth ist das kein wirkliches Porträt. "Dazu hätte es mehr Konzertausschnitte gebraucht, vor allem aus Cobhams ganz großer Zeit mit Miles Davis & Co (die hier gar nicht auftaucht). Aber auch ein Film über Cobhams heutigen Alltag ist SONIC MIRROR (SONIC MIRROR Trailer) nicht geworden. Dazu war Mika Kaurismäki zu sehr von den sozialen Projekten fasziniert, die sie gemeinsam besucht haben. Und irgendwie wollte er nicht nur von Cobham, sondern von etwas Größerem, Weltmusikhaften erzählen. Darüber hinaus - und diesen Eindruck erweckt der Film eher unfreiwillig - ist Cobham dann eben doch der sozial engagierte Künstler, der kurz anreist und freundlich ein wenig Weltruhm verstrahlt."

15. Oktober 2009 | SONIC MIRROR • Kritik • schnitt.de

Oliver Baumgarten ist durchaus angetan. "Filmisch löst das Mika Kaurismäki auf der Bild- und Tonebene mit seinen Editoren Christian Krämer und Oli Weiss wirklich mitreißend in einer langen und fantastischen Schlußsequenz, in der sich das langsam steigernde Tanzen und Mittrommeln der Autisten mit Bildern und Musik der anderen Episoden in einem furiosen visuell-akustischen Crescendo zu vermengen beginnt, an dessen Ende alle Protagonisten im selben Raum, im selben Rhythmus zu schwingen scheinen. Musik verbindet und Kino ebenfalls – keine neue Erkenntnis, aber selten so schön bewiesen."

10. Oktober 2009 | SONIC MIRROR • Kritik • film-dienst

Rastlos nennt Ulrich Kriest die Dokumentation. Es "fällt auf, dass der Musiker Billy Cobham ... deutlich in den Hintergrund rückt und Platz schafft, um Eindrücke von der Arbeit mit gehandicapten Menschen zu sammeln. Aber auch hier erweist sich der Verzicht auf einen Off-Kommentar als Manko, weil der Film zwar beobachtet, aber seine Impressionen nicht in größere Zusammenhänge stellt. So beeindruckend die Bilder sind, wenn sie zeigen, wie authentisch die Patienten auf die Musik reagieren, so sehr gerät der Film durch seine vornehme Zurückhaltung mitunter etwas tautologisch: Rhythm is rhythm is rhythm. Anders gesagt: "Music is the healing force of the universe". Aber das wusste schon Albert Ayler. Mika Kaurismäki scheint zu viel und zugleich zu wenig Material gehabt zu haben, als er SONIC MIRROR (SONIC MIRROR Trailer) montierte."

01. Oktober 2009 | SONIC MIRROR • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns beschreibt eher den Inhalt des Films. "Mika Kaurismäki, der schon vor Jahren seine kalte finnische Heimat verließ, um sich in wärmeren Gefilden niederzulassen, begleitet Cobham in seinem neuen Film SONIC MIRROR (SONIC MIRROR Trailer) bei dessen Reisen um die Welt. Ein wenig rastlos muten die zahlreichen Projekte an, an denen Cobham beteiligt ist, wie ein nachholen verlorener Zeit."

24. September 2009 | SONIC MIRROR • Kritik • filmz.de

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