| Regie | Paul Weitz |
| Kinostart | 07.01.2010 |
Gemeinsam mit seinem besten Freund Steve besucht der 14-jährige Darren den kuriosen "Mitternachtszirkus" und trifft auf den Spinnenbeschwörer Larten Crepsley, der in Wahrheit ein echter Vampir ist. Crepsley verwandelt Darren zur Hälfte in einen untoten Blutsauger, der damit zu einem unfreiwilligen Neuzugang in der grotesken Gemeinschaft umherziehender Artisten des Sonderbaren reicht. Mit seinen neugewonnenen Vampirkräften sorgt Darren aus Versehen dafür, dass ein 200 Jahre alter Waffenstillstand gebrochen wird...
Rochus Wolff lässt ein gutes Haar an MITTERNACHTSZIRKUS - WILLKOMMEN IN DER WELT DER VAMPIRE (
): Ein Vampirfilm, der sich nicht viel ums Blutsaugen kümmert: Immerhin in dieser Hinsicht ist MITTERNACHTSZIRKUS - WILLKOMMEN IN DER WELT DER VAMPIRE (
) nach einer Romanreihe von Darren Shan eine angenehme Abwechslung.
Gebhard Hölzl langweilt sich in MITTERNACHTSZIRKUS - WILLKOMMEN IN DER WELT DER VAMPIRE (
):"Noch hat Regisseur Weitz nicht den richtigen Zugang zum derzeit im Kino höchst angesagten Stoff gefunden, liefert eine müde Untoten-Mär. Daher ist man froh, wenn es nach rund 100 langen Minuten endlich zum blutigen Finale kommt, in dem sich die Vampire einen Kampf ohne echten Sieger liefern."
Bert Rebhandl verteidigt MITTERNACHTSZIRKUS - WILLKOMMEN IN DER WELT DER VAMPIRE (
) gegen potenzielle Kritik: "Vampire leben nun einmal vom Blut anderer Menschen, und auch der Film von Paul Weitz - wie das Universum von Darren Shan - unterhalten eine Zapfleitung zum großen Schatz gut eingeführter Phantasien für all die Jugendlichen dieser Welt, die Verbote am liebsten im Kopf übertreten."
Die Note "drei" vergibt Jörg Brandes MITTERNACHTSZIRKUS - WILLKOMMEN IN DER WELT DER VAMPIRE (
): "Eine Zirkus-Vorstellung, die man mit gemischten Gefühlen verlässt."
Zoran Gojic empfiehlt MITTERNACHTSZIRKUS - WILLKOMMEN IN DER WELT DER VAMPIRE (
) nur dem "vorpubertären Zielpublikum", "das gerne Horrorfilme sehen will ohne sich fürchten zu müssen und damit vermutlich seinen Spaß haben dürfte".
Als "wirr" bezeichnet Jörg Gerle MITTERNACHTSZIRKUS - WILLKOMMEN IN DER WELT DER VAMPIRE (
): "Das inszenatorische Konzept ist, gelinde gesagt, wirr, weil der Film angesichts der vielen kleinen Geschichten aus der immensen Buchvorlage nur schwerlich den Überblick behält".
"Mehr Fantasy-Elemente denn nacktes Grauen verwandeln den „Zirkus der Freaks“ in ein aufwändig wie raffiniert inszeniertes Reich düsterer Phantasie, das Jugendlichen Themen wie erwachsen werden, Verantwortung für sein eigenes Leben übernehmen, Toleranz gegenüber dem Anderssein einmal anders erschließt."
"Die Welt von Darren Shan ist mit einer ordentlichen Portion Selbstironie ausgestattet, die vor allem durch die Figur von Crepsley zum Ausdruck kommt. Mühe bekunden beide Brüder mit den visuellen Effekten. Beide lösen das Problem durch schnelle Schnitte. Dadurch sehen die Kampfszenen meist etwas unübersichtlich aus. Aber die Vorzüge von Mitternachtszirkus - Willkommen in der Welt der Vampire (
) liegen eben in der humorvollen Betrachtung der Vampir-Welt und dem sich angenehm zuspitzenden Konflikt zwischen den Vampiren und den bedrohlichen "Vampaneze" (in der deutschen Übersetzung Vampyre genannt), eine sich von den Vampiren abgetrennte Rasse, die im Gegensatz zu den Vampiren ihre Opfer tötet."
News zum Film.
Linksammlung zum Film.