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EIN TEIL VON MIR

EIN TEIL VON MIR

Regie Christoph Röhl
Kinostart 15.10.2009

Kritiken • EIN TEIL VON MIR

03. Oktober 2009 | EIN TEIL VON MIR • Kritik • Ein Teil von mir - Kritik - critic.de Partner von film-zeit

Als sehr ambitioniertes Projekt bezeichnet Verena Gröbmayr den Film. "Es ist ein leiser Film über die komplexen Gefühlswelten junger Eltern und deren Mütter. Über die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens, des Vaterwerdens, des Mutterseins. Ein schwerer Stoff, der mit Leichtigkeit erzählt werden soll. Im Verlauf des Films lassen sich jedoch leider nur sehr wenige Momente finden, die wirklich für die große Leinwand geeignet sind. An einigen Stellen sieht man dem Film die Mühe deutlich an: Der Versuch mit Leichtigkeit zu erzählen wirkt dann schwerfällig und bemüht. Die Schauspieler stolpern dabei immer wieder über zu konstruiert wirkende Szenen und Dialoge, was in diesem stillen Film besonders negativ hervorsticht."

15. Oktober 2009 | EIN TEIL VON MIR • Kritik • Berliner Zeitung

Peter Uehling hat sich nicht ganz überzeugen lassen. Der Film "fragt nach Gefühlen, er stellt sie nicht aus - das macht er, trotz hölzerner Dialoge, so intelligent, dass er sich eigentlich nicht so spröde geben müsste: Dramatische Zuspitzungen, die der Regisseur Christoph Röhl in seinem Debüt programmatisch vermeidet, könnte diese Geschichte durchaus vertragen, ohne deswegen gleich in den Gefilden des Kitsches zu landen. Denn immerhin ist zu fragen, warum man sich diesen intim fotografierten und beleuchteten Film eigentlich auf der Leinwand ansehen soll."

15. Oktober 2009 | EIN TEIL VON MIR • Kritik • Der Tagesspiegel

Martin Machowecz lobt, dass der Film kein kein Haudrauf-Sozialdrama geworden ist "über die Horrorvorstellung verrohter junger Menschen, dass ihnen ein ungeplantes Kind Glück und Partys auf ewig ruinieren könnte. EIN TEIL VON MIR (EIN TEIL VON MIR Trailer) ist ein Film über einen jungen Kerl, der sich, langsam, seinem Kind nähert, der es quälend ewig nicht wagt, diese Liebe zuzulassen. Am Ende aber überwältigt ihn die Liebe zur Kleinen doch. Der Drehort macht den Film zum Märchen – Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt, eine Stadt zerfallen-renovierter Romantik, klein genug für zufällige Begegnungen."

14. Oktober 2009 | EIN TEIL VON MIR • Kritik • schnitt.de

Carsten Happe ist durchaus angetan. "EIN TEIL VON MIR (EIN TEIL VON MIR Trailer) umschifft dabei geschickt alle Klippen, denen "Themenfilme" dieser Art oftmals ausgesetzt sind, mit leisem Humor, genauen Beobachtungen und exzellenten, weil unverfälschten Darstellern, insbesondere den Nachwuchshoffnungen Ludwig Trepte und Karoline Teska."

10. Oktober 2009 | EIN TEIL VON MIR • Kritik • br-online.de

Einfühlsam nennt Gebhard Hölzl das Jugenddrama. "Untermalt von Hermann Skibbes melancholischer Filmmusik wird überaus feinfühlig das Innenleben der jugendlichen Hauptdarsteller nach außen gekehrt. Dabei zeigen Grimme-Preisträger Ludwig Trepte und Schauspielkollegin Karoline Treska viel Talent, stolpern allerdings zuweilen über die arg konstruierten Dialoge des Autorenteams Christoph Röhl und Philippe Longchamp. Etwas irritiert auch, dass die Monate der Schwangerschaft ohne ersichtlichen Zeitsprung vollkommen ausgespart werden und dass Vickys, von Julia Richter gespielte Mutter, nur unwesentlich älter wirkt als die eigene Tochter."

10. Oktober 2009 | EIN TEIL VON MIR • Kritik • DEFA-Stiftung / Laudatio

"Schwierige Themen leicht zu erzählen, ist eine besondere Begabung. Der Regisseur Christoph Röhl zeigt mit dem intelligenten und einfühlsamen Spielfilm EIN TEIL VON MIR (EIN TEIL VON MIR Trailer), dass er dieses Talent besitzt. Er setzt sich mit komplexen Inhalten auseinander, wie ungewollter Schwangerschaft, der Übernahme von Verantwortung und dem Erwachsenwerden. Dabei gelingt es Christoph Röhl, die wechselnden Gefühle des 16jährigen Jonas, der plötzlich erfährt, dass er Vater wird, lebensnah und unbefangen zu schildern."

10. Oktober 2009 | EIN TEIL VON MIR • Kritik • Deutschlandradio

Hannelore Heider sah einen Film über sehr junge Eltern in spe. Der Film "ist mit der atmosphärisch eingesetzten Jugendmusik und den sympathischen Hauptdarstellern offensichtlich als Identifikationsangebot für junge Zuschauer gedacht, als Mutmacher sozusagen, mit einfachen, eingängigen Bildern, die selbst das graue Halle an der Saale zu einem lebenswerten Ort machen."

10. Oktober 2009 | EIN TEIL VON MIR • Kritik • film-dienst

Julia Teichmann vergleicht den Film mit einem der Berliner Schule. "Er findet jedoch zu einem völlig anderen Ton. Während Henner Winckler in LUCY Widrigkeiten und Milieu sozialrealistisch genau zeichnet, erzählt Christoph Röhl ein romantisches Märchen, einen Jugendfilm, in dem vielleicht sogar die jungen Eltern zusammenfinden könnten – wenigstens lässt der Film diese Möglichkeit offen. Auch aus seinem Drehort Halle an der Saale, der sicher auch eine gute Wahl für einen sozialrealistischen Ansatz gewesen wäre, macht der Regisseur einen romantischen Ort zwischen alten Fassaden, Kopfsteinpflaster und grünem Flussufer – keine Spur von Plattenbauten und Schnellstraßen."

01. Oktober 2009 | EIN TEIL VON MIR • Kritik • Filmbewertungsstelle Wiesbaden

"Auf welche Weise sich die Geschichte noch zum Guten wendet, ist sympathisch und ermutigend aber auch mit einem Schuss emotionaler Glättung versetzt. Regie und Kamera gehören wie die gute Führung der Darsteller zu den positiven handwerklichen Merkmalen. Die Besetzung ist typgenau und ihr Spiel trefflich."

19. September 2009 | EIN TEIL VON MIR • Kritik • Progammkino.de

Volker Mazassek kritisiert die Rolle der jugendlichen Frühmutter: "Ihre Penetranz führt dazu, dass allzu deutlich die Begriffe Vernunft und Verantwortung über dem Film schweben. „Es geht nicht darum, dass wir beide Spaß haben“, sagt Vicky einmal. Und nicht nur an dieser Stelle hat man das Gefühl, keine halberwachsene Jugendliche vor sich zu haben, die wegen ihrer plötzlichen Mutterschaft eigentlich etwas verwirrt sein müsste, sondern eine Lebens weise Frau. Vor so viel Frauen-Stärke kapituliert Jonas, zumal auch für ihn, weil vaterlos, Verantwortung kein Fremdwort ist. Und dann gibt’s da noch die Liebe. Dezent steht sie im Hintergrund, aber ohne sie würde Vicky wohl nicht so beharrlich ihre Netze auswerfen, auch wenn ihre Figur sehr beherrscht und unemotional angelegt ist – so wie der ganze Film, der für die Kleinfamilie wirbt und nicht für Träumereien."

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