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KLASS

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Regie Ilmar Raag
Kinostart 15.10.2009

Kritiken • KLASS

15. Oktober 2009 | KLASS • Kritik • schnitt.de

Mary Keiser sah einen gelungenen "Film, auch die Fähigkeiten der jungen Schauspieler werden durch ihre Unerfahrenheit nicht beeinträchtigt. Der Film vermittelt einen guten Eindruck davon, wie sich die Gewalt gegenseitig bedingen kann und zwar ganz ohne den Einfluß von Computerspielen. Zweifel ruft nur das Ende hervor, weil man sich fragt, ob sieben Tage der Demütigung ausreichen, um einen vormals akzeptierten Schüler zum Massenmörder werden zu lassen. Der estländische Regisseur Ilmar Raag stellt in seinem No-Budget-Debut eine mögliche Situation dar, ohne eine Lösung präsentieren zu wollen. Aber er macht es einem fast unmöglich, nicht darüber nachzudenken, welche Rolle man selbst in einem solchen Drama spielen würde. Mehr ist nicht nötig."

10. Oktober 2009 | KLASS • Kritik • film-dienst

Oliver Rahayel bleibt ein "zwiespältiger Eindruck: Die Eindimensionalität des Films verschenkt sicherlich das Potenzial des Stoffs. Zugleich sind es gerade die Sprachlosigkeit und die unüberbrückbaren Verhaltensmuster, die wesentlich sind für all die unerklärlichen Dinge, die an Schulen passieren. ... Was die innere psychologische Plausibilität angeht, fordert der Film an einigen Stellen arg heraus. Beispielsweise darin, dass selbst Kaspars Freundin sich hartnäckig weigert, Mitgefühl oder wenigstens Verständnis aufzubringen und ihn schließlich im Chor mit den anderen als "Schwuchtel" beschimpft."

03. Oktober 2009 | KLASS • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel lobt nur die jungen Darsteller. Sie "werden schauspielerisch ihrer Sache durchaus gerecht. Ansonsten ist der Film thematisch eindimensional und formal absolut minimalistisch. Was nicht heißen soll, dass er zu ignorieren wäre. Denn er behandelt ein Problem, mit dem in jüngster Zeit auch unser Land schmerzliche Erfahrungen machen musste. Die Amokläufe von Erfurt, Winenden und Ansbach sind Beweise dafür."

03. September 2009 | KLASS • Kritik • progammkino.de

Michael Meyns schreibt: "Wie weit das Verständnis geht, dass der Regisseur den beiden Tätern entgegenbringt, sei dahingestellt. In erster Linie geht es KLASS fraglos darum aufzurütteln, die zunehmend verrohenden Zustände in Schulen anzuprangern und auf eindringliche, bisweilen schwer erträgliche Weise zu zeigen, wie aus ganz normalen Schülern Amokläufer werden können."

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