Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

HANGTIME

HANGTIME

Regie Wolfgang Groos
Kinostart 15.10.2009

Kritiken • HANGTIME

15. Oktober 2009 | HANGTIME • Kritik • Berliner Zeitung

Philipp Bühler ist durchaus angetan. "Den Konflikt bettet das Kino-Debüt von Regisseur Wolfgang Groos in die Konventionen des amerikanischen Sportfilms mit seiner Endspieldramaturgie, für die sich der Countdown-Sport Basketball ebenfalls eignet. Die Spielinszenierung erfolgt über harte Musik und harte Schnitte, dazu die unvermeidbaren Zeitlupen, die zwischen Glanz und Elend eigentlich alles ausdrücken können. Der Konflikt aber trägt so gut, dass sogar die Stilisierung zur Milieustudie - die Ruhrgebietsstadt Hagen als sozialer Brennpunkt - verzichtbar erscheint."

15. Oktober 2009 | HANGTIME • Kritik • schnitt.de

Tobias Lenartz hätte etwas mehr erwartet. "Einfachheit ist Stärke und zugleich Limitation von Hangtime. Der variierte Vater-Sohn-Konflikt steht allein im Zentrum. Auch bleibt Misel Maticevics Georg über weite Strecken auf seine konstant unter der Oberfläche brodelnde Wut beschränkt. Spärliche Nebenstränge, wie Vinz’ problematische Liebesgeschichte mit einer aufgeweckten Polizeianwärterin, bleiben weitestgehend unausgeleuchtet."

13. Oktober 2009 | HANGTIME • Kritik • br-online.de

Das Fazit von Zoran Gojic ist Folgendes: "Trotz einer sehenswerten Besetzung kommt HANGTIME (HANGTIME Trailer) nie so recht in Schwung. Das liegt zum einen am streckenweise unglücklichen Imitieren großer amerikanischer Vorbilder und zum anderen an der Vorhersehbarkeit der Geschichte. Dennoch ist das technisch ambitioniert umgesetzt und wäre ein mehr als passables Fernsehspiel. Aber auf der großen Leinwand verflüchtigt sich der beschworene Zauber spurlos. Kann man sich ansehen – aber müssen muss man es wirklich nicht."

10. Oktober 2009 | HANGTIME • Kritik • br-online.de

Margret Koehler sah eine facettenreiche Coming-of-Age-Geschichte im Basketballmilieu. "Regisseur Wolfgang Groos, der bei Sönke Wortmann (hier "nur" Produzent) gelernt hat, beherrscht den Sportfilm noch nicht so gut wie sein Mentor und verzettelt sich manchmal in technischen Spielereien, beweist aber einiges Talent, vor allem in der gelungenen Verknüpfung von Drama und Komödie, Milieu- und Sozialstudie. Für Letzteres bietet die Stadt Hagen in ihrer Unwirtlichkeit die passende Folie."

10. Oktober 2009 | HANGTIME • Kritik • film-dienst

Einen Hauptdarsteller mit Basketball-Erfahrung zu finden, war sicher kein leichtes Unterfangen, glaubt Julia Teichmann. "Doch dabei ist eine echte Entdeckung gelungen: Max Kidd spielt Vinz zurückgenommen und glaubwürdig; über wenige Gesten und Blicke gelingt es ihm, die Wünsche und Sehnsüchte des Heranwachsenden sichtbar zu machen. Die Besetzung macht manche allzu ausführlich bemühten Klischees (wie die armselige Wohnsituation der Brüder) und den recht simpel konstruierten Konflikt wett: Max Kidd und sein Gegenüber Misel Maticevic als Georg spielen meistens darüber hinweg. Mit der Figur des Ali, zusammen mit Vinz’ Team-Kollege Samy dessen bester Freund seit Kindertagen, haben die Autoren einen Narren ins Drehbuch geschrieben: Ali ist ein Inder, der als rappender Türke Karriere machen will. Seine Figur führt durch eine überdreht komische, völlig unabhängige Binnenhandlung als Gegengewicht zur dramatischen Entwicklung, womit offensichtlich die Zielgruppe der Jugendlichen bedient werden soll, genau so wie mit der Besetzung von Vinz’ Love Interest durch die Fernsehmoderatorin Mirjam Weichselbraun."

01. Oktober 2009 | HANGTIME • Kritik • Filmbewertungsstelle Wiesbaden

"Dramaturgisch gelingt es, die Erwartungshaltung des Publikums mit einem ansprechenden Soundtrack für die jugendliche Zielgruppe zu schüren und die Spannung auf atemberaubende Weise immer weiter zu steigern. Mit rasanten Kamerafahrten und einem sportlich rasanten Schnitt, der den großen Vorbildern des amerikanischen Sportfilms in nichts nachsteht, gelingt es eine dichte, packende Story zu erschaffen, eine Geschichte vom Überwinden der inneren Blockaden. Dabei hilft die Liebe zu einer attraktiven jungen Frau, die glaubwürdig und mit guten Dialogen inszeniert wird. Das soziale Umfeld wird detailgetreu beleuchtet und das Milieu mit viel Verständnis und feinem Humor gezeichnet. Unaufdringlich, konsequent und authentisch sind die Attribute, die diesen Film nicht nur für ein jugendliches Publikum als höchst gelungen auszeichnen."

14. September 2009 | HANGTIME • Kritik • Progammkino.de

"Stimmig und präzise ausgearbeitet," schreibt Norbert Raffelsiefen über den Film und fügt hinzu "ein gelungener Debütfilm, der das Leben auf dem Weg zum Erwachsenwerden wunderbar eingefangen hat. Wie damals bei Sebastian Schipper ist auch bei Hangtime (Hangtime Trailer) das Drehbuch, aus der Feder von Christian Zübert (Lammbock) und Heinrich Hadding, stimmig und präzise ausgearbeitet und oszilliert zwischen dramatischen und komischen Szenen, hin zum bittersüßen Happy End mit melancholischem Beigeschmack.

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,77343