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HACHIKO

HACHIKO

Regie Lasse Hallström
Kinostart 12.11.2009

Kritiken • HACHIKO

13. Oktober 2009 | HACHIKO • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Als behutsam, leise und deshalb glaubhaft bezeichnet Robert Zimmermann den Film. "Die Figuren der menschlichen Protagonisten sind typisiert, und das Spiel des Ensembles ist auf ein Minimum zurückgenommen. Parker und Cate sind ein Paar, das offenbar alle Höhen und Tiefen des Ehelebens kennt, wo Verständnis und Zuneigung glaubwürdige stille Errungenschaften sind. Wie sie treten auch die anderen Figuren sämtlich als Nebenakteure hinter den stillen Protagonisten Hachi zurück, der gleichsam als emotionales Subjekt hervortritt. Der "beste Freund des Menschen" wird hier zur Projektionsfläche für menschliche Gefühle."

12. November 2009 | HACHIKO • Kritik • Berliner Zeitung

Schrecklich rührend findet Katja Lüthge den Film. Richard Gere "verfügt über ein einnehmendes, keineswegs furchteinflößendes Äußeres, und er scheint auch über soziale Kompetenzen zu verfügen: Hier besitzt er die Größe, sich seinem schwierigen Hundekollegen widerstandslos zu ergeben, ja sich mehr noch dessen Möglichkeiten anzupassen. So wälzt sich Richard Gere glaubhaft hingebungsvoll auf dem Boden und lässt sich genüsslich abschlabbern. Den Rest emotionaler Unterbestimmtheit kompensiert melancholisches Klaviergeklimper."

12. November 2009 | HACHIKO • Kritik • Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte hat mehr erwartet. "Es gehört zu den wenigen psychologischen Feinsinnigkeiten, dass uns seine Rasse, er ist ein Akita, als recht individualistisch und eigensinnig vorgestellt wird. Meist haben sie Wichtigeres im Sinn, als Stöckchen zu apportieren. Spätestens jetzt hat der Film auch die Katzenlobby auf seiner Seite. Tatsächlich war der historische Hachiko eines der letzten dreißig reinrassigen Exemplare seiner Art. Jetzt gehört er auch noch zu einer anderen, exklusiven Gilde, jener der erfolgreichen Kinohunde: Neben Rin-tin-tin und Lassie, neben Strolch und Asta, dem lustigen Terrier aus dem "dünnen Mann", gebührt ihm ein Ehrenplatz."

05. November 2009 | HACHIKO • Kritik • film-dienst

Felicitas Kleiner ist enttäuscht. "Während die Inszenierung mit ihren beiden gleichermaßen charmant-knuddeligen Hauptdarstellern, dem putzigen Kleinstadtambiente und einer eintönig-sentimentalen Musik zu oft in wohlige Rührseligkeit abdriftet, merkt man, dass einem gerade eine richtig gute Geschichte durch die Lappen geht, die sich am Rande andeutet, aber nicht richtig entfalten kann. Eine Geschichte, in der es um eine in freundlicher Routine erstarrte Ehe geht (grandios als Parkers Ehefrau: Joan Allen), ums leise Drama des gemeinsamen Altwerdens und schließlich um den Schmerz, wenn ein vertrauter Mensch plötzlich aus dem Leben verschwindet."

03. November 2009 | HACHIKO • Kritik • schnitt.de

Laut Gerrit Booms mutet die Geschichte ziemlich langweilig. "Das ist sie auch. Und trotzdem verbirgt sich mehr in Hachiko. Das mag daran liegen, daß sich das Hollywoodsche Gesetz nicht bewahrheitet und die wenigen Schauspieler (allen voran Joan Allen als Ehefrau) absolut zu wirken vermögen. Es kann aber auch sein, daß dieser Film tatsächlich archaische Lebensträume anspricht: Treue, Durchhaltevermögen und innige Liebe. ... Regisseur Lasse Hallström ist es gelungen, statt eines simplen Tierfilms eine für den Menschen wertvolle Fabel zu inszenieren. Behutsam lotet er die Befindlichkeiten aus und schafft so einen genauen Blick auf Hoffnung, Trauer und eben Treue."

01. November 2009 | HACHIKO • Kritik • br.online

Gefühlvoll und rührend nennt Margret Köhler den Film und lobt besonders Hauptdarsteller Richard Gere und Regisseur Lasse Hallström. "Der findet zu früherer Stärke zurück, schafft es, in einem Mix aus Drama und Komödie mit der nun in Amerika angesiedelten Story, ohne falsche Sentimentalität oder zuckersüße Rührseligkeit zutiefst zu rühren. Mit Fingerspitzengefühl und Humor drückt der schwedische Filmemacher die Gefühlsknöpfe, dass die Tränen nur so kullern."

01. November 2009 | HACHIKO • Kritik • ray-magazin

Ein Schuft, wer hier keine Träne verdrückt, meint Michael Ranze. Der Regisseur Lasse Hallström "trifft hier den richtigen Ton: zurückhaltend, feinfühlig, gelassen, nie sentimental. Nie erliegt er der Versuchung, das Tier zu vermenschlichen — auch wenn die gelegentlichen Versuche, die Welt aus der Sicht Hachikos zu zeigen, etwas neckisch wirken. Richard Gere und Joan Allen verkörpern das Ehepaar mit beiläufiger Natürlichkeit — zwei, die schon einige Aufs und Abs hinter sich haben und sich blind verstehen. Parkers früher Tod wirkt darum umso grausamer."

01. November 2009 | HACHIKO • Kritik • epd-film

Die religiös überhöhte Verehrung aller beteiligten Zweibeiner für den bei Wind und Wetter auf seinem Posten wartenden Hund wirkt für Jörg Buttgereit "auf den ersten Blick etwas dick aufge­tragen. Doch sie trifft das Verhältnis der Japaner zu ihrem Lieblingshund im Kern. ... [Der Regisseur] versucht den ganz großen Tierfilmkitsch zu vermeiden, indem er die Geschichte recht erwachsen und streckenweise aus der Sicht des Hundes erzählt. Ab und an blicken wir durch die Augen von Hachiko auf einen animierend umhertollenden Richard Gere, während die subjektive Hundekamera in Bodennähe in die Schräglage gerät. "

02. September 2009 | HACHIKO • Kritik • filmstarts.de

Hollywood ist auf den Hund gekommen, meint Sascha Westphal. Der "ganz und gar unaufgeregter Erzählstil ... scheint auch eine geradezu befreiende Wirkung auf seine beiden menschlichen Stars gehabt zu haben. Richard Gere und Joan Allen wirken in ihren Rollen ganz und gar natürlich. Auf eine erstaunlich beiläufige Art gelingt es ihnen, ein Gefühl für die vielen Jahre zu vermitteln, die Cate und Parker nun schon zusammen sind. Jeder Blick und jedes Wort, jede Bewegung und jede Berührung ist ein weiteres Puzzleteil, und sie alle zusammen ergeben das Bild eines beneidenswerten Paares, dem es gelungen ist, alle die Krisen und Stürme, die Teil jeder Beziehung sind, zu überstehen."

01. September 2009 | HACHIKO • Kritik • filmz.de

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