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EIN RUSSISCHER SOMMER

EIN RUSSISCHER SOMMER

Regie Michael Hoffman
Kinostart 28.01.2010

Kritiken • EIN RUSSISCHER SOMMER

06. Januar 2010 | EIN RUSSISCHER SOMMER • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Robert Zimmermann bezeichnet die Inszenierung von Tolstois letztem Lebensjahr als Biopic."Frei von Überzeichnungen gewinnen die Figuren ihren Humor aus der anrührenden Verbissenheit, mit der sie ihren dramatischen Konflikt austragen. Das gilt auch für den als fiesen Intriganten typisierten Paul Giamatti (Chertkov) oder für den jungfräulich-naiv wirkenden James McAvoy (Bulgakov). Beide Charaktere entfalten in ihren Stereotypen vor allem humoristische Wirkung aufgrund ihrer Beständigkeit. So könnte EIN RUSSISCHER SOMMER (EIN RUSSISCHER SOMMER Trailer) allein als Lustspiel funktionieren, wären da nicht die anderen Ziele, an denen der Film recht unentschlossen vorbeidriftet."

28. Januar 2010 | EIN RUSSISCHER SOMMER • Kritik • Frankfurter Rundschau

Katja Lühtge lobt die Darsteller, allen voran Helen Mirren. "Die gedemütigte Ehefrau bedient vielmehr alle Facetten rasender Leidenschaft. So zärtlich Sofia ihrem schlafenden Mann einerseits über die Wange streicht, so furiengleich attackiert sie ihn im nächsten Moment, um dann in völliger Auflösung mit wehendem Haar erstmal ins Wasser zu gehen. Aber alles Turteln und Toben perlt an Tolstoi ab - er schleicht sich eines Nachts einfach davon und kommt nicht mehr zurück. Christopher Plummer spielt ihn als einen Mann, der weiß, dass er nicht wirklich das Richtige tut, aber doch seiner Eitelkeit erliegt."

28. Januar 2010 | EIN RUSSISCHER SOMMER • Kritik • Neues Deutschland

Gunnar Decker ist enttäuscht. "Was für ein Stoff – und was für eine banales Breitwandfilmchen, eine Seifenoper mit anderen Mitteln, ist daraus geworden! Bedenkt man, dass wir hier im Jahre 1910 sind und die Revolution von 1905 jeden Anflug von Idylle längst zerstört hatte, ärgert das Salongeplänkel um so mehr. Man sehe sich wieder einmal Elem Klimows RASPUTIN an, dann weiß man, was EIN RUSSISCHER SOMMER (EIN RUSSISCHER SOMMER Trailer) nicht besitzt: Sinn für Geschichte und Sinn für das Paradox der Kunst im Abgrund der Zeit."

27. Januar 2010 | EIN RUSSISCHER SOMMER • Kritik • Berliner Zeitung

Für Anke Westphal betreibt der Film auf sehr kluge und für alle Beteiligten gerechte Weise eine Art Ehrenrettung der Ehefrau Tolstois. EIN RUSSISCHER SOMMER (EIN RUSSISCHER SOMMER Trailer) behandelt "das Verhältnis von bürgerlicher und alternativer Existenz, Pragmatismus und Idealismus, Gefühl und Pathos, Idol und Anhängern, aber auch die Beziehung zwischen Mann und Frau, Vater und Kindern, Jugend und Alter, Kunst und Leben. Man sitzt in diesem Film und staunt nur so über das dichte Netz aus Bezügen und Zusammenhängen, das sich im Zusammenklang von Inszenierungskunst und Schauspielerleistungen ergibt."

27. Januar 2010 | EIN RUSSISCHER SOMMER • Kritik • Der Tagesspiegel

Federleichte Leidenschaft hat Christina Tilmann ausgemacht. "zum ganz großen Melodram fehlt dann auch der epische Atem. Doch genau jenes Tschechow’sche Schwanken zwischen Tragödie und allzu menschlicher Lächerlichkeit, zwischen weit und eng, groß und klein zeichnet den Film und seine Protagonisten aus. Denn der Großdichter Leo Tolstoi, im eigenen Land wie ein Heiliger verehrt, ein Philanthrop und Spätbekehrter, der die Enthaltsamkeit ebenso predigt wie den Vegetarismus, ist in der Darstellung von Christopher Plummer eben kein Heiliger, sondern höchstens ein Scheinheiliger."

20. Januar 2010 | EIN RUSSISCHER SOMMER • Kritik • film-dienst

Für Michael Ranze ist der Film vieles. "Historiendrama, Filmbiografie, Literaturverfilmung, Liebesgeschichte: Hoffman greift in seinem Drehbuch detailliert die vielschichtigen Facetten der Vorlage auf und führt sie stringent zusammen. Sein Film besticht darüber hinaus durch sorgfältiges Production Design und sanfte, in fahles Licht getauchte Landschaftsaufnahmen, die eine kontrastreiche Folie für die Gefühlsausbrüche der Protagonisten bilden."

02. November 2009 | EIN RUSSISCHER SOMMER • Kritik • programmkino.de

Laut Kalle Somnitz hat der Regisseur "nicht nur ein Biopic, sondern auch eine tragische Liebesgeschichte inszeniert, die auf ein langes erfülltes Leben zurückblickt und doch so tragisch endet. Insbesondere das Schicksal von Sofia wird von Helen Mirren dermaßen exzessiv und überzeugend in Szene gesetzt, dass man sich an ihre Oscar gekrönte Leistung in Stephen Frears THE QUEEN erinnert fühlt. Auf dem Filmfest in Rom konnte sie jedenfalls auf Anhieb die Herzen des Publikums und auch der Jury erobern und wurde als Beste Schauspielerin ausgezeichnet. Bereits zwei Tage vorher konnte Michael Hoffmann auf der Frankfurter Buchmesse den Preis für die Beste Literaturverfilmung des Jahres 2009 aus den Händen der Enkel Vladimir und Leo Tolstoi entgegennehmen."

01. November 2009 | EIN RUSSISCHER SOMMER • Kritik • Ein russischer Sommer auf moviepilot

Übersicht zum Film mit Bewertungen, Kommentaren und News.

01. November 2009 | EIN RUSSISCHER SOMMER • Kritik • filmz.de

Linksammlung zum Film.

05. April 2009 | EIN RUSSISCHER SOMMER • Kritik • Der Tagesspiegel

Christopher Plummer spielt Leo Tolstoi fürs Kino, Helen Mirren die Ehefrau Sie drehen in Sachsen-Anhalt und Brandenburg – und werben in Berlin, wie Daniela Martens feststellt.

26. April 2008 | EIN RUSSISCHER SOMMER • Kritik • Märkische Allgemeine

Uta Franke verweist auf die Kulissen für das Gut der Tolstois Film Dreharbeiten für EIN RUSSISCHER SOMMER (EIN RUSSISCHER SOMMER Trailer) mit internationaler Starbesetzung auf Schloss Stülpe.

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