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DIE KINDER DER SEIDENSTRAßE

DIE KINDER DER SEIDENSTRAßE

Regie Roger Spottiswoode
Kinostart 08.10.2009

Kritiken • DIE KINDER DER SEIDENSTRAßE

08. Oktober 2009 | DIE KINDER DER SEIDENSTRAßE • Kritik • Neues Deutschland

Caroline M. Buck ist enttäuscht. Das "Breitwand-Epos über Nanking, den Krieg, die Japaner, die chinesischen Nationalisten und das Überleben mit Hilfe eines Netzwerks unterschiedlichster Menschen, die sich über alle Rassen-, Klassen- und ideologischen Unterschiede hinweg schätzen und unterstützen, hätte ein solches Denkmal werden können. An Kameramann Zhao Xiaoding (House of Flying Daggers) hat es nicht gelegen, wenn daraus nicht recht was wurde, am chinesischen Teil der Besetzung auch nicht. Ein charismatischerer Rebellenführer als Chow Yun-Fat lässt sich kaum denken, und Michelle Yeoh gibt eine höchst elegante Opiumhändlerin ab, mit einem Herzen aus Gold und einem fatalen Faible für den barmherzigen Mister Hogg."

06. Oktober 2009 | DIE KINDER DER SEIDENSTRAßE • Kritik • film-dienst 21/2009

Kathrin Häger lobt die Landschaftsaufnahmen. "Es sind fantastische Aufnahmen, in die Kameramann Zhao Xiaodin diese Strapazen taucht. Er gehört zu einer überwiegend einheimischen Film-Crew, die mit Chow Yun-Fat und Michelle Yeoh zudem chinesische Schauspiel-Prominenz aufweisen kann – Zugeständnis oder Besetzungscoup? Zwei großartige Nebendarsteller und eine versierte Filmtechnik hat man sich auf jeden Fall "eingehandelt". Was allerdings haften bleibt, ist der Eindruck einer geschönten Geschichtsschreibung, die die Verfehlungen der chinesischen Machthaber angesichts der Massaker verblassen lässt."

04. Oktober 2009 | DIE KINDER DER SEIDENSTRAßE • Kritik • schnitt.de

Diesem Flickwerk kann Nils Bothmann "immer schwerer folgen, und somit wird das filmische Denkmal der Hauptfigur zunehmend uninteressanter, da das Skript die verschiedenen Plotstränge wahllos aufnimmt und fallenläßt. Dabei ist der Film auf technischer wie schauspielerischer Ebene durchaus gelungen, wobei Roger Spottiswoodes Inszenierung zwar nicht herausragt, aber stets passende Bilder zu bieten hat. Vor allem das Leitmotiv der malerischen Landschaft, deren Idylle meist durch am Himmel zu sehende Kampfflieger gebrochen wird, erweist sich als stilistisch geschickter Einfall. Doch was nützen derartige Lichtblicke, wenn der Film inhaltlich dermaßen austauschbar ist – auch interkulturell."

03. Oktober 2009 | DIE KINDER DER SEIDENSTRAßE • Kritik • br-online.de

Gebhard Hölzl ist durchaus angetan: "Das bewegende Kriegsdrama besitzt alles, was man sich von einem großen Kinofilm erhofft: imposante Schauplätze im chinesischen Hinterland, bedrohliche Actionsequenzen, die das Grauen des Krieges spürbar machen und großartige Schauspieler. Sowohl die professionellen Ikonen des asiatischen Films, Chow Yun-Fat und Michelle Yeoh, als auch die jugendlichen Laiendarsteller überzeugen. Dazu gesellt sich noch eine bewegende Love Story zwischen der vielseitigen Radha Mitchell und Jonathan Rhys-Meyers, der unter anderem in Woody Allens "Match Point" groß aufspielte."

24. September 2009 | DIE KINDER DER SEIDENSTRAßE • Kritik • Progammkino.de

"Das Wichtigste: Es handelt sich um eine wahre Geschichte! Wie die Japaner in den 30er Jahren in China hausten, wird erschreckend spürbar. Und was George Hogg an Humanitärem leistete ebenfalls. Das ist aller Ehren wert." schreibt Thomas Engel, allerdings kritisiert er die Hollywood-Machart: "Gleichwohl ist die Machart des Films traditionalistisch – salopp gesagt nach Art der Hollywood-„Schinken“. Auch wurden in den angedeuteten Liebesgeschichten nicht alle sentimentalen Klischees vermieden. Unter Berücksichtigung dieser stilistischen wie thematischen Einschränkungen machen Jonathan Rhys-Meyers (George Hogg), Radha Mitchell (Lee Pearson) und Chow Yun-Fat (Jack Chen) ihre Sache aber gut.

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