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SWEETGRASS

SWEETGRASS

Regie Lucien Castaing-Taylor
Ilisa Barbash
Kinostart 24.09.2009

Kritiken • SWEETGRASS

02. September 2009 | SWEETGRASS • Kritik • programmkino.de

Neben den amüsanten Schimpftiraden sind es für Michael Meyns "nicht zuletzt die atemberaubenden Bilder, die von SWEETGRASS in Erinnerung bleiben. Manchmal steht die Kamera auf dem gegenüberliegenden Hang, werden die Schafe zu winzigen Figürchen, die sich langsam den Weg durch Berg und Tal bahnen. Besonders eindrucksvoll ist das, wenn ein Hirtenhund die Herde antreibt und wie ein Magnet wirkt, der Schafe anstelle von Eisenspänen von sich weg drückt. Die Schönheit im Alltäglichen zeigt der Film, eine zu Ende gehenden Welt, unsentimental und doch zutiefst elegisch."

01. September 2009 | SWEETGRASS • Kritik • filmz.de

Linksammlung zum Film.

14. Februar 2009 | SWEETGRASS • Kritik • festivalblog.de

Für Andreas Tai ist SWEETGRASS "ein Naturerlebnis, das sich wohltuend von dramatisierten Tier-Epen wie DEEP BLUE abhebt. Durch den Verzicht auf jeglichen Off-Kommentar können die Bilder ihre ganze Wirkung entfalten. Das schafft überraschende Einsichten. Wenn z. B. 3000 Schafe über eine Straße getrieben werden, dann wird uns das Phänomen Masse so deutlich wie in PANZERKREUZER POTEMKIN."

13. Februar 2009 | SWEETGRASS • Kritik • Der Tagesspiegel

Silvia Hallensleben sah den besten Tierfilm der Berlinale. "Tiere verändern den Menschen: Der alte Schafhirte redet mit der Herde wie mit einer Schar hübscher Girls, der jüngere steigert sich in eine minutenlange Tirade von Schafsflüchen hinein und heult seiner Mutter am Handy vor, wie wundgelaufen sein Hund, wie kaputt sein Knie und was für eine Scheißplackerei das ist – ein Telefonat vor atemberaubender Gebirgskulisse. Der Film zum Schafsroman "Glennkill"."

13. Februar 2009 | SWEETGRASS • Kritik • perlentaucher.de

Lukas Foerster hat sich nicht ganz überzeugen lassen. "Auf der Tonspur kommentieren die Schäfer lakonisch-poetisch ihr mühseliges Tagwerk. Wenn sie in ihren Cowboyhüten vor der Berglandschaft stehen, dann muss der Film die Westernbilder nicht lange suchen, sie ergeben sich unmittelbar und automatisch. Man hat das dann aber doch schnell verstanden: Diese Schäfer sind die letzten Cowboys und wie die Cowboys, so werden auch die Schäfer irgendwann verschwinden. Insgesamt nicht mehr ganz so schön ist der Film, wenn er sich den Tieren, die jetzt nur noch anonyme Herde sind, ab- und den Menschen zuwendet."

10. Februar 2009 | SWEETGRASS • Kritik • Berlinale

Datenblatt zum Film.

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