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DISNEYS EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE

DISNEYS EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE

Regie Robert Zemeckis
Kinostart 05.11.2009

Kritiken • DISNEYS EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE

04. November 2009 | DISNEYS EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Robert Zimmermann findet lobende Worte. "Am Ende überzeugt der Film vor allem durch seine intensive und durchdachte Bildsprache, die auch reichlich aus Zitaten vom filmischen Realismus bis zum Expressionismus schöpft, etwa, wenn Scrooge über eine lange Freitreppe herabrollt oder vom Schatten einer dämonischen Leichenkutsche verfolgt wird. Diese Bildsprache – die wie schon Robert Zemeckis' DIE LEGENDE VON BEOWULF (DIE LEGENDE VON BEOWULF Trailer) einen gewissen Hang zur morbiden Hässlichkeit aufweist – ist es, was DISNEYS EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE (DISNEYS EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE Trailer) zu einem Ereignis macht."

05. November 2009 | DISNEYS EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE • Kritik • Die Tageszeitung

DISNEYS EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE (DISNEYS EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE Trailer) hat ein Problem mit dem Rhythmus, meint Dirk Knipphals. "Die einzelnen Bilder und Sequenzen dieser Verfilmung von Charles Dickens' "Weihnachtsgeschichte" sind beeindruckend - vielleicht etwas zu betont beeindruckend, beeindrucken-wollend, aber jedenfalls beeindruckend. Trotzdem findet Regisseur Robert Zemeckis zu keinem Fluss, keinem Flow. Manchmal verlangsamt Robert Zemeckis das Tempo zu sehr, um sich auf der schieren Wirkmächtigkeit der Bilder auszuruhen, so etwa wenn Ebenezer Scrooge vom Geist seines längst verstorbenen Kollegen (und noch größeren Geizkragens), Joseph Marley, heimgesucht und zur Lebensumkehr animiert wird. Spätestens beim zweiten der drei Weihnachtsgeister, die Scrooge die Erbärmlichkeit seines Lebens aufzeigen, würde man gern ein wenig vorspulen."

05. November 2009 | DISNEYS EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE • Kritik • Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte ist etwas zwiegespalten, genauso wie der Film selbst. "Robert Zemeckis' Film ist auf eine ausgesprochen zwiespältige Art großartig, die an Walt Disney selbst erinnert. Einerseits ist da eine Liebe zum Biedermeier und der technischen Illusion, die heute ausgesprochen altbacken wirkt. Nach dem Vorbild von Disneys PINOCCHIO taucht die Kamera - und man muss das unbedingt in einem 3D-Kino sehen - in eine Zuckerbäckerstadt ein, die nicht das Mindeste mit dem London von Dickens zu tun hat. Die Kamera fliegt dabei derart haarscharf um Schornsteine und durch schmale Öffnungen, als hätte MARY POPPINS sie persönlich geführt. Dann aber gibt es in diesem Film auch einen erstaunlichen Sinn für märchenhaften Horror, wie er nur mit einem weiteren unvergesslichen Disney-Moment zu vergleichen ist, der Flucht von SCHNEEWITTCHEN durch den finsteren Wald."

05. November 2009 | DISNEYS EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE • Kritik • Neue Züricher Zeitung

"Robert Zemeckis beschert seinem Publikum rasende Kamera-Sturzflüge und einen schwindelerregenden 3-D-Bildertaumel, der durchaus mitzureissen vermag. Auch für allerlei Schauereffekte ist gesorgt, die den Film stellenweise ziemlich gruselig und somit für kleinere Kinder ungeeignet machen. Doch bei derart seelenlosem Hightech-Spuk verflüchtigt sich der Geist des Weihnachtsmärchens."

05. November 2009 | DISNEYS EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE • Kritik • Die Presse

Für Barbara Petsch ist es mit der Romantik im Kinderzimmer vorbei. "Harter und immer härterer Stoff muss her – und immer früher. Bald wird man Fantasy für Babys drehen. Gleich zu Beginn liegt Marley im Sarg. Missmutig kratzt Scrooge mit langen Krallenfingern Trinkgeld für den Sargträger aus seinem Beutel. Dann reißt er dem Leichnam die zwei Münzen weg, die seine toten Augen verdecken. Eltern kleinerer Kinder sollten überlegen, ob sie ihrem Nachwuchs diese brachiale Version zumuten wollen – auch wenn es Komisches gibt. Zum Beispiel den herrlich lebhaften Jim Carrey, der Scrooge und andere Figuren spielt."

05. November 2009 | DISNEYS EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE • Kritik • Berliner Zeitung

Das neue Verfahren ist laut Carmen Böker zwar gut, aber allein reicht es nicht aus. "Jim Carrey zum Beispiel spielt dank dieses Verfahrens nicht nur den zur Hungerharke gebogenen Scrooge, sondern auch sämtliche Weihnachtsgeister, die mal wie eine Kerze mit dickem Gesicht, mal wie eine Mischung aus Barbarossa und Poseidon, mal wie ein böser Batman aussehen. Dass das technisch geht, ist in der Tat beeindruckend, wie auch die halsbrecherischen Vogelflüge über Dächer, Kirchtürme und Schornsteine hinweg. Aber zu rühren vermag einen dieses zum Setting umgerechnete Schicksal kein bisschen mehr. Früher war eben doch mehr Lametta."

05. November 2009 | DISNEYS EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE • Kritik • Der Spiegel

Flache Story in 3D, titelt Daniel Sander. "Der unbändige Willen zu spektakulärer Technik tut der Geschichte nicht immer gut. Ständige wilde Kamerafahrten wollen aus dem 3D-Effekt Nutzen schlagen, ohne das es in der Handlung immer besonders wild zugeht. Ganze Szenen werden darauf verwendet, mal eine Nase oder einen Finger aus der Leinwand hervorstechen zu lassen, ohne dass sonst etwas Nennenswertes passiert. Was im Gegenzug bedeutet, dass Robert Zemeckis eher eilig durch die Handlung prescht."

01. November 2009 | DISNEYS EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE • Kritik • Die Presse

Der 3-D-Disney-Animationsfilm reißt den Betrachter ins Geschehen. Special Effects sind das Wichtigste, wie Barbara Petsch findet. "Wenn schon Dickens mit drastischen Effekten nicht sparte, der neue Film geht weiter: Er benutzt ausführlich den Lieblingskniff zeitgenössischen Kids-Entertainments: die rasende Bewegung. Während Scrooge im Buch versucht, das Licht, das einer der Geister verströmt, mit einem Auslöscher für Kerzen zu tilgen – das Licht breitet sich natürlich ungerührt aus –, befreit sich der helle Schein in der jetzigen Kinoversion mit solcher Macht, dass Scrooge gleich ins Weltall fliegt."

01. September 2009 | DISNEYS EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE • Kritik • moviepilot.de

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