Inhalt • DISNEYS EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE
Wie jeden Tag zeigt sich Ebenezer Scrooge (Jim Carrey) auch am Heiligen Abend als Geizhals und Misanthrop, ob er nun seinen getreuen Buchhalter (Gary Oldman) anblafft oder seinen gut gelaunten Neffen (Colin Firth). Wenig später begegnet er dem Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Joseph Marley, der im Jenseits den Preis für seine Herzlosigkeit bezahlt. Marley, der Scrooge ein ähnliches Schicksal ersparen möchte, erzählt ihm, dass er von drei Geistern Besuch bekommen wird. Und in der Tat: Die Geister der vergangenen, gegenwärtigen und künftigen Weihnacht entführen den alten Scrooge auf eine Reise, die ihm letztendlich die Augen öffnet. Dabei wird er mit Wahrheiten konfrontiert, die er am liebsten verleugnen möchte, doch er muss sein Herz öffnen und seinen jahrelangen Groll ablegen, bevor es zu spät ist.
Crew • DISNEYS EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE
Regie: Robert Zemeckis
Darsteller: Jim Carrey, Colin Firth, Gary Oldman, Bob Hoskins, Robin Wright Penn ...
Verleih/Copyright: Walt Disney
Kritik • DISNEYS EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE • 05. November 2009 • Berliner Zeitung
Das neue Verfahren ist laut Carmen Böker zwar gut, aber allein reicht es nicht aus. "Jim Carrey zum Beispiel spielt dank dieses Verfahrens nicht nur den zur Hungerharke gebogenen Scrooge, sondern auch sämtliche Weihnachtsgeister, die mal wie eine Kerze mit dickem Gesicht, mal wie eine Mischung aus Barbarossa und Poseidon, mal wie ein böser Batman aussehen. Dass das technisch geht, ist in der Tat beeindruckend, wie auch die halsbrecherischen Vogelflüge über Dächer, Kirchtürme und Schornsteine hinweg. Aber zu rühren vermag einen dieses zum Setting umgerechnete Schicksal kein bisschen mehr. Früher war eben doch mehr Lametta."