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JERRY COTTON

JERRY COTTON

Regie Cyrill Boss
Philipp Stennert
Kinostart 04.03.2010

Kritiken • JERRY COTTON

11. März 2010 | JERRY COTTON • Kritik • Berliner Zeitung

Die Geschichte klingt laut Michael Köhler "eigentlich sehr vielversprechend, reizt auf der Leinwand aber erstaunlich schnell zum Gähnen. An den liebevollen Ausstattungsdetails und der Besetzung liegt es nicht: Christian Tramitz leiht dem hellwachen FBI-Ermittler sein durch nichts aus der todernsten Fassung zu bringendes Gesicht, Christian Ulmen schlüpft als sein grünschnäbeliger Assistent in verschiedene Kostüme und probiert die allerdings etwas zu großen Schuhe von Peter Sellers an, und auch sonst tritt beinahe alles auf, was in deutschen Filmkomödien oder dem Sitcom-Fernsehen Rang und Namen hat. Einzig ein gutes Drehbuch fehlt."

11. März 2010 | JERRY COTTON • Kritik • Der Tagesspiegel

Bodo Mrozek lobt die Darsteller. "Hervorragend besetzt mit einem zerknittert dreinschauenden Christian Tramitz, zwar nicht vor der Skyline des Berliner Märkischen Viertels, sondern an Originalschauplätzen. Dafür muss er etwa in einem Nachtclub in der Bronx dem nackten Grauen in die Augen schauen: Heino Ferch droht mit der Todeskralle. Und auch Christian Ulmen ist keine echte Hilfe: Er gibt den Sidekick Phil Decker als vertrottelten Gutmenschen. Christiane Paul als Ex-Partnerin dagegen hätte das Zeug, Fall und Film zu retten."

11. März 2010 | JERRY COTTON • Kritik • Der Spiegel

Wenn Flachwitz cool sein will, titelt Andreas Banaski. "Nun war der Original-Cotton - der hier nicht parodiert, sondern dem liebevoll action-komödiantisch gedacht werden soll - in Wort (Groschenheftreihe) und Bild (acht minder talentierte Verfilmungen von 1965 bis 1969) selbst im Trashkontext der Sechziger nur zweit- bis drittrangig. Immerhin besaß er aber den Anstand, sich nicht über seine kindliche und kindgebliebene Kundschaft erheben zu wollen. Peinlich dagegen, wie in völliger Verkennung der Realitäten die Macher des neuen, derb gestrickten JERRY COTTON (JERRY COTTON Trailer) durch inflationäre Beanspruchung des Wortes "cool" im Pressematerial ihrem Produkt auf die Schulter klopfen."

10. März 2010 | JERRY COTTON • Kritik • br-online.de

Viele Stars - wenig Humor hat Marius Zekri ausgemacht. "Eine großartige Darstellertruppe macht noch keinen guten Film und eine Hommage an die Hauptfigur aus einem Groschenheft ist nicht automatisch Kunst. Zwar geben sich die Macher alle Mühe den trashigen Charme des Originals zu karikieren, aber leider ist genau das zu viel des guten. Jeder Darsteller dreht hier – ungebremst von den Regisseuren – voll auf, ohne Rücksicht auf die anderen Schauspieler oder gar auf die Story zu nehmen. Das Ergebnis: Zum einen, ein ganzes Bündel Egotrips, jeder spielt die Rolle, die er immer schon mal spielen wollte. Und zum anderen: ein Kalauerpotpourri das ungefähr den gleichen Humorgehalt hat, wie der Haushaltsplan der Bundesregierung."

10. März 2010 | JERRY COTTON • Kritik • cineast.ch

Altbacken nennt Nicky Schaefer JERRY COTTON (JERRY COTTON Trailer). "Für eine Nebenrolle wurde gar Penélope Cruz’ Schwester Mónica Cruz verpflichtet – sie ist selbstverfreilich als feurige Spanierin zu sehen. Hier zeigt sich, wie sehr der Film – allem Klamauk, aller Modernisierung zum Trotz – geistig immer noch in den Fünfzigerjahren angesiedelt ist – Christian Ulmen ist gar mehrere Male als durchgeknallter Japaner zu sehen. Das ist etwa so witzig wie Robin Williams in OLD DOGS (OLD DOGS Trailer) – nämlich gar nicht. Das alles atmet geradezu den Mief von Amos & Andy."

10. März 2010 | JERRY COTTON • Kritik • cineman.ch

Handwerklich ist das auch ziemlich gut gelungen, meint Marius Gartmann. "Der Look ist cool und auch die Knalleffekte müssen sich nicht verstecken. Das Problem liegt woanders. Christian Tramitz ist dem Zuschauer einfach zu fest als Blödelkollege von Michael Herbig alias Bully bekannt, was seine Akzeptanz als Actionheld entscheidend hemmt. Christian Ulmen macht seine Sache routiniert gut, kann aber auch keine Akzente setzen und das Engagement von Mónica Cruz traf getrost als PR-Gag verstanden werden, wird sie doch ganz auf ihre Äusserlichkeiten reduziert."

10. März 2010 | JERRY COTTON • Kritik • br-online.de

Margret Köhler mag den politisch inkorrekten, scharfen Witz. "Wenn die beiden gegensätzlichen Figuren nach einigen Hindernissen gemeinsam den bösen Buben, der sich als kühle Lady entpuppt, am New Yorker Hafen zur Strecke bringen, sprühen die Dialoge nur so vor tiefschwarzem Witz, die Herren der Schöpfung dürfen noch hemmungslos rauchen, Whisky süffeln, sexistische Sprüche vom Stapel lassen und sich als "Fan von Strumpfhaltern" outen, während die Damen ihnen knallhart die rote Karte zeigen (als Ass oder Herzkönig) und männliche Testosteronschübe geschickt für sich nutzen. Alles so richtig schön politisch unkorrekt."

05. März 2010 | JERRY COTTON • Kritik • film-dienst

Das Überziehen der Figuren ins Aberwitzige fällt laut Jörg Gerle dezent aus. "Christian Tramitz ergeht sich weniger in Slapstickkapriolen als in Situationskomik, und der brillante Christian Ulmen als Partner Decker ist eher verschmitzt durch Understatement als durch Brachialhumor. Auch der Rest des genussvoll aufspielenden Ensembles (allen voran Christiane Paul als eiskalte femme fatale) trägt dazu bei, dass die Geschichte unterhält. Hilfreich ist dabei die stimmige Arbeit von Kostümbildnerin Janne Birck und Maskenbildner Georg Korpás sowie der Score, der die unnachahmliche Originalmusik eigenständig in die Moderne transportiert. Markenzeichen bleibt dennoch Peter Thomas’ Trademark: der Jerry-Cotton-Marsch, den viele beschwingt nachpfeifen werden."

04. März 2010 | JERRY COTTON • Kritik • outnow.ch

"JERRY COTTON (JERRY COTTON Trailer) ist deutsches Actionkino im Hollywood-Format. Hochstehende Bilder, ein passender Cast und ein fetziger Soundtrack umklammern die rasante Krimigeschichte, die trotz des humorvollen Touchs nie in ein undefiniertes Geblödel abrutscht. Für Cotton-Fans und solche, die es werden wollen - Christian Tramitz macht auch ohne Michael Herbig so richtig Spass!"

01. März 2010 | JERRY COTTON • Kritik • Jerry Cotton

Überblick zum Film auf moviepilot.de

02. Februar 2010 | JERRY COTTON • Kritik • programmkino.de

Für Michael Meyns steht in der Neuverfilmung von JERRY COTTON (JERRY COTTON Trailer) der Klamauk im Vordergrund. "Wirklich ernst nimmt der Film seine Geschichte allerdings nicht. Die verwickelte Konstruktion wird eher pflichtschuldig abgehakt und dient in erster Linie der Möglichkeit, sich über alles und jeden lustig zu machen. Bisweilen funktioniert das gut, wenn etwa jeder FBI-Agent aus einer Tasse mit dem Aufdruck "FBI" trinkt; oft aber ist das nicht mehr als alberner Klamauk."

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