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VERBLENDUNG

VERBLENDUNG

Regie Niels Arden Oplev
Kinostart 01.10.2009

Kritiken • VERBLENDUNG

09. September 2009 | VERBLENDUNG • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Robert Zimmermann hat sich nicht ganz überzeugen lassen. "Dass VERBLENDUNG (VERBLENDUNG Trailer) dennoch größtenteils spannend bleibt, liegt vor allem an den hervorragenden schauspielerischen Leistungen des Protagonisten-Duos: Michael Nyqvist verkörpert Blomkvist als idealistischen Wahrheitssucher, dem Tiefschläge und eigene Fehler nicht unbekannt sind. Noomi Rapace als Lisbeth Salander kreiert eine Figur von faszinierender Komplexität, die Stärke und Zerbrechlichkeit, erlittenes Leid und gerechte Wut in einer Person vereint."

01. Oktober 2009 | VERBLENDUNG • Kritik • Der Spiegel

Christoph Dallach sah vor allem sauberes Handwerk. "Ansonsten ist VERBLENDUNG (VERBLENDUNG Trailer) frei von Überraschungen. Solide und akkurat hat Niels Arden Oplev die Buchvorlage abgefilmt. Natürlich nicht Seite für Seite, einige Nebenstränge des umfangreichen Romans wurden weggelassen, sonst wäre das Werk, das bereits 152 Minuten beansprucht, noch sehr viel länger geraten. Es bleibt aber die Frage, was man von Literaturverfilmungen erwartet: Kopie oder Interpretation?"

01. Oktober 2009 | VERBLENDUNG • Kritik • ray-magazin 10/2009

Andreas Ungerböck beleuchtet ausführlich die Hintergründe.

30. September 2009 | VERBLENDUNG • Kritik • Der Westen

Ein Film über Männer, die Frauen hassen sah Arnold Hohmann. Er spürte "beim Sehen, und das geschieht nicht gerade oft, wie das Buch den Leser förmlich hineingezogen haben muss in diese weitverzweigte Familiengeschichte mit ihren monströsen Enthüllungen ... Seien wir froh, dass es noch Lisbeth Salander mit ihrer Borderline-Veranlagung und ihren Rätseln gibt. Ungemein plastisch und lebensnah gestaltet Noomi Rapace diese Rolle, eine zupackende Hackerin ebenso wie ein scheues Reh, wenn es um menschliche Kontakte geht. Allein für die Schöpfung dieser Figur verzeiht man Larsson, diesem auch privat unermüdlichen Kämpfer gegen Rechts, dass seine Fantasie gelegentlich arg üppige Blüten treibt."

29. September 2009 | VERBLENDUNG • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Daniela Sannwald funktioniert die Verfilmung, besonders die Hauptfiguren sind stimmig. "Die einen mögen Michael Nyqvist (als Blomkvist für nicht stark oder vielleicht auch nicht sexy genug halten, und die anderen hätten Lena Endre (als Blomkvists Chefin Erika Berger) gern in einer größeren Rolle gesehen. Noomi Rapace aber, eine Idealbesetzung, gibt den von den Lesern imaginierten Lisbeth Salander ein gültiges Gesicht. Die durchtrainierte Dreißigjährige unterstreicht ihre Wortkargheit durch harte, abrupte Bewegungen, als steckte sie in einer Rüstung, und noch in ihren grausamen Rachefeldzügen verhält sie sich kalt und kontrolliert. VERBLENDUNG (VERBLENDUNG Trailer) ist also etwas für Larsson-Fans genauso wie für Neueinsteiger, die den Film als gelungenen Thriller genießen dürften."

28. September 2009 | VERBLENDUNG • Kritik • Berliner Zeitung

Philip Bühler ist von der ästhetischen Umsetzung durch Regisseur Niels Arden Oplev überrascht. "Von jenem Prolog an fühlt man sich in eine amerikanische Serie des CSI-Genres versetzt, mit forensischer Detailverliebtheit werden dessen Manierismen kopiert. Jedes Beweisfoto erscheint im Schlaglicht der Nahaufnahme, jede Google-Recherche ist begleitet vom dunkel dräuenden Soundtrack. Larssons Buch mag die sozialdemokratische Variante eines Thrillers sein, die Verfilmung schielt mit halbem Auge nach Hollywood."

20. September 2009 | VERBLENDUNG • Kritik • film-dienst 20/2009

Esther Buss ist etwas enttäuscht. "Die zum Vorschein kommenden Abgründe der Familie Vanger sind zwar erschreckend tief, letztlich aber hat der finstere Film wenig Überraschendes zu bieten. Einzig die Figur der ambivalenten Lisbeth Salander bricht aus der Krimiroutine aus. Sie ist nirgendwo zu Hause, nirgendwo angekommen, sozial gestört, autistisch. Boden unter den Füßen gewinnt sie nur, wenn sie an ihren Computer angeschlossen ist – eine widerständige Figur mit cyborghaften Zügen."

16. September 2009 | VERBLENDUNG • Kritik • schnitt.de

Martin Thomson bezeichnet VERBLENDUNG (VERBLENDUNG Trailer) als Hybrid. "Zumindest wurden hier ein paar Stolperfallen ausgehoben, um den Zuschauer nicht sogleich dem seichten Gewässer seiner wohligen Gewißheit zu überantworten, daß sich Verbrechen mit ein paar freundlichen Runden am "Cludeo"-Spielbrett aufklären lassen. Verbrechen gehen aus tieferliegenden Wurzeln hervor, sie entstammen komplexen Verästelungen und ziehen erschütternde Konsequenzen für deren Hinterbliebene nach sich. Alles Dinge, wie sie vom standardisierten Kriminalfilm nur allzugerne zugunsten eines vertrackten Plots übergangen werden, obwohl der Film noir und der Neo noir hinlänglich bewiesen haben, daß mit einem psychologischen Feinschliff der Figuren noch lange nicht die Spannung abgeschabt ist, die aus einer mehrbödigen Dramaturgie hervorgeht."

02. September 2009 | VERBLENDUNG • Kritik • br-online.de

Margret Koehler "möchte keine der beängstigend intensiven 152 Minuten dieses alptraumhaften und düsteren Thrillers missen, ein veritabler Höllenritt durch niedrige Instinkte - radikal, grausam, faszinierend. Freuen darf man sich jetzt schon auf "Verdammnis" und "Vergebung", Teil 2 und 3 der Trilogie, die 2010 ins Kino kommen, allerdings leider nicht unter der Regie von Niels Arden Oplev. Bleibt zu hoffen, dass sein Nachfolger an diese fulminante Verfilmung herankommt und die Latte nicht reißt."

02. September 2009 | VERBLENDUNG • Kritik • programmkino.de

Luitgard Koch ist begeistert. "Larsons ausnahmslos brisante, äußerst gewalttätige und moralische Thriller, ganz im Geist des engagierten Krimischriftstellerduos Per Wahlöö und Maj Sjöwall, siedeln zum Großteil im politischen Milieu an. Diesem Themenkreis entzieht sich auch die spannende Verfilmung nicht. Die unglaublich dichte Story wartet mit sozialkritischen, gesellschaftspolitischen und psychologischen Hintergrund auf, ohne langatmig zu wirken."

02. September 2009 | VERBLENDUNG • Kritik • programmkino.de

Interessant und spannend findet Thomas Engel den Film. "Eine verzwickte, jedoch interessante Familiengeschichte, eine minutiöse, oft durch Fehlschläge gekennzeichnete Suche nach der Realität, eine subtile Charakterzeichnung und ausgezeichnetes Spiel der beiden extrem unterschiedlichen Protagonisten Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist, eine Romanhandlung ohne Ende, eine routinierte Regie, insgesamt ein sehr brauchbarer Thriller, der allerdings gegen Schluss auch in eine Räuberpistole abrutscht."

01. September 2009 | VERBLENDUNG • Kritik • filmz.de

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