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SURROGATES - MEIN ZWEITES ICH

SURROGATES - MEIN ZWEITES ICH

Regie Jonathan Mostow
Kinostart 21.01.2010

Kritiken • SURROGATES - MEIN ZWEITES ICH

27. November 2009 | SURROGATES - MEIN ZWEITES ICH • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Rochus Wolff hat sich nicht von SURROGATES - MEIN ZWEITES ICH (SURROGATES - MEIN ZWEITES ICH Trailer) überzeugen lassen. "Das Potenzial des Films, das immer wieder in einzelnen Szenen hervorblitzt, aber nie genutzt wird, ist so sein eigentliches Problem. Sei es Kritik an kapitalistischen Vermarktungsmechanismen oder an den Möglichkeiten des Überwachungsstaates: Mehr Komplexität hätte dem Film vor allem deshalb gut getan, weil man mit den Sorgen und Zweifeln einer komplexer denkenden Hauptfigur auch vielschichtiger mitfiebern könnte."

21. Januar 2010 | SURROGATES - MEIN ZWEITES ICH • Kritik • Berliner Zeitung

Etwas zu bequem macht es sich der Film, meint Peter Uehling. "Die schwierigere Aufgabe, ein vernünftiges Verhältnis zur Technik zu entwerfen, da sich die Maschinen ohnehin nicht wieder abschaffen lassen, hat sich allerdings auch der Comic nicht gestellt - auch hier läuft alles auf eine hartes Entweder-Oder hinaus. Im Film allerdings ist der Schluss überaus rührend: Als ob das Medium selbst davon träumt, sich von seiner Schuld daran zu erlösen, das Leben schöner, bunter und aufregender dargestellt zu haben, als es in Wirklichkeit ist."

21. Januar 2010 | SURROGATES - MEIN ZWEITES ICH • Kritik • Frankfurter Rundschau

Nachdenken bewirkt in diesem Film bei Michael Kohler nur (Lach-)Falten, "doch haben die Drehbuchautoren diese und viele andere unstimmige Details vielleicht sogar bewusst in die Geschichte eingebaut. Auf den ersten Blick ist SURROGATES - MEIN ZWEITES ICH (SURROGATES - MEIN ZWEITES ICH Trailer) so etwas wie der spielverderberische Gegenentwurf zu James Camerons AVATAR (AVATAR Trailer), dabei haben beide Filme mehr gemeinsam, als sie trennt. Auch Jonathan Mostow setzt auf lupenreine Action, auch bei ihm ist der Avatar eine willkommene Zuflucht vor der Realität, sein gebrochener Held wird ebenfalls zum Überläufer, und letztlich propagieren beide Filme die Rückkehr zur Natur."

21. Januar 2010 | SURROGATES - MEIN ZWEITES ICH • Kritik • telepolis.de

Stefan Höltgen schaut unter anderem auf den Hauptdarsteller. "Die Wahl von Bruce Willis, dem Archetypus des scheiternden Helden, für die Darstellung Toms war auch in dieser Hinsicht ein kluger Zug der Produktion, denn seine Figur ist genau zwischen diese Generationen gestellt. Er konstruiert sich in Form seines Surrogates als jung, mit Kopfhaaren und ohne Makel - in seinem Operator-Sessel sitzt hingegen ein glatzköpfiger, behäbig wirkender und von Narben gezeichneter Mann "Im besten Alter". Der Generationskonflikt offenbart sich also sogar in seiner Spaltung und wir sind eingeladen, uns mit beiden abwechselnd zu identifizieren. Angenehm ist das nicht - aber es wirft Fragen auf, die der Film klug genug ist, nicht auszuformulieren."

21. Januar 2010 | SURROGATES - MEIN ZWEITES ICH • Kritik • schnitt.de

Nils Bothmann hat sich nicht beeindrucken lassen. "Zu bahnbrechendem Kino fehlt es dann an innovativen Ideen abseits der Prämisse, doch unterhaltsam ist Surrogates allemal, nicht zuletzt, da Mostow eine Absage an die modern-hektische Actionästhetik erteilt und die Verfolgungsjagden des Films im Stil der 1990er inszeniert: Einstellungen innerhalb einer Actionszene dauern mehrere Sekunden, die Schauwerte bestehen aus tatsächlich abgefilmten Bewegungen, die der Schnitt zwar unterstützt, aber nicht erst generiert."

20. Januar 2010 | SURROGATES - MEIN ZWEITES ICH • Kritik • perlentaucher.de

Dumm ist SURROGATES - MEIN ZWEITES ICH (SURROGATES - MEIN ZWEITES ICH Trailer) für Ekkehard Knörer. "Der erste Anblick des Helden Tom Greer ist erschreckend: Der Typ sieht schon irgendwie aus wie Bruce Willis. Nur jung und mit glatter Haut und mit Blondschopf. Der Schreck, der einem bei diesem Anblick in die Glieder fährt, ist einer der wenigen wirklich guten Momente des Films. Was einen verstört, ist nämlich die klassische Unheimlichkeit des als Fremdes wiederkehrenden Vertrauten. Der Effekt verfliegt, sobald unter dem perfekten Überzug das technische Innere der Cyberkörper sichtbar wird. Weil der Film, wie gesagt, dumm ist, insistiert er auf dieser Differenz, in deren (un)möglicher Aufhebung schon seit Philip K. Dick das eigentlich Interessante des Themenkomplexes "Authentizität in den Träumen elektrischer Schafe" lag.2

17. Januar 2010 | SURROGATES - MEIN ZWEITES ICH • Kritik • film-dienst

Mike Beilfuß ist enttäuscht. "Die 'Surrogates' gehen von links nach rechts, von rechts nach links. Mal etwas staksig und mit glasigen Augen, damit der Zuschauer merkt, dass er es hier mit Robotern zu tun hat, dann wieder täuschend echt, um zu zeigen, wie perfekt diese Technik funktioniert. Ebenso durchschaubar werden die realen Personen dargestellt. Da tritt die perfekte Hülle an den echten Menschen heran und schaut bedauernd auf das vor ihr liegende Häufchen Elend. Doch die Anteilnahme für die authentischen Personen bleibt lediglich die formelhafte Attitüde eines vermeintlich hintersinnigen Actionfilms mit moralisch aufgeblasener Botschaft."

16. Januar 2010 | SURROGATES - MEIN ZWEITES ICH • Kritik • br-online.de

Wohltuend zügig wird die Geschichte – mal schlau, mal absurd – für Daniel Ronel "durchgezogen, jedoch: es sind zu viele Fragezeichen, die sich auftürmen. Wozu müssen die 'Surrogates' eigentlich essen und Geld verdienen? Können Menschen den lieben langen Tag einfach im Bett liegen, während ihre humanoiden Doppelgänger draußen das Leben leben? Und wieso enden raffinierte Ansätze immer in den üblichen Karacho- und Ballerszenen? Wenn wir ehrlich sind: Es ist uns egal. Denn in Punkto Second-Life-Existenz wird all unsere Aufmerksamkeit ja gerade vom bahnbrechenden "Avatar"-Abenteuer beansprucht."

15. Januar 2010 | SURROGATES - MEIN ZWEITES ICH • Kritik • br-online.de

Als böse Gegenwartsallegorie bezeichnet Harald Steinwender den Film. "Thematisch geht die Comic-Verfilmung auf Nummer Sicher. Die Drehbuchautoren bedienen sich bei modernen Klassikern wie BLADE RUNNER, TERMINATOR und TWELVE MONKEYS. Selbst Bruce Willis' Figur ist ein Kompositum seiner vertrauten Leinwandimages. Wie einst in "Stirb langsam" gibt der Star den menschlichen Helden in einer gefühlskalten Hypermoderne. Als lebender Anachronismus torkelt Greer durch die von Androiden bevölkerten Straßen, und doch kann gerade dieser "letzte Pfadfinder" es mit den Gefahren der Hightech-Welt aufnehmen. Der altmodisch gewordene Körper ist trotz aller Fehler der Hybris perfekter Technisierung überlegen."

16. Dezember 2009 | SURROGATES - MEIN ZWEITES ICH • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Science-Fiction-Thriller SURROGATES - MEIN ZWEITES ICH (SURROGATES - MEIN ZWEITES ICH Trailer) funktioniert als Film und als Comic, wie Moritz Honert und Lars von Törne finden. Der Film "ist durchgestylt, visuell wie dramaturgisch bestechend, aber lässt trotz seiner glatten Oberfläche viel Raum für die Entwicklung von interessanten Charakteren und für eine komplexe Handlung. Vielleicht ist das Doppel von Film und Buch hier auch deswegen gelungen, weil sich die Schöpfer des Comics völlig aus der Verfilmung herausgehalten haben."

02. Oktober 2009 | SURROGATES - MEIN ZWEITES ICH • Kritik • Der Tagesspiegel

Moritz Honert sah eine beeindruckende Parabel auf die schöne neue Digitalwelt und schaut auf die literarische Vorlage. "Etwas arg romantisch geraten ist nur die gegen Ende doch arg naive Echt-gleich-gut-und-künstlich-gleich-böse-Dichotomie. Da wäre ein bisschen weniger Schwarz-weiß schön gewesen. Genauso wie etwas mehr Liebe zum Detail bei der Übersetzung der Prosa-Passagen. Die wirken gelegentlich ein wenig sperrig. Nichts desto trotz: ein Werk von beeindruckender Dichte und erzählerischer Wucht."

01. September 2009 | SURROGATES - MEIN ZWEITES ICH • Kritik • moviepilot.de

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