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IN MEINEM HIMMEL

IN MEINEM HIMMEL

Regie Peter Jackson
Kinostart 18.02.2010

Kritiken • IN MEINEM HIMMEL

09. Februar 2010 | IN MEINEM HIMMEL • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Birte Lüdeking wünscht sich in die Hölle, sollte der Himmel wirklich so sein wie in IN MEINEM HIMMEL (IN MEINEM HIMMEL Trailer). "Gegen Ende folgt eine weitere missstimmige Parallelmontage, die vielmehr bizarr, statt bewegend ist: Susie kehrt noch einmal auf die Erde zurück, indem sie in den Körper eines anderen Mädchens fährt, um sich den verpassten ersten Kuss von ihrem Schulschwarm abzuholen. Als wäre diese dem Buch entliehene Liebesszene nicht schon grotesk genug, präsentiert Peter Jackson zudem den Mörder, wie er zeitgleich Susies zerstückelte, in einem Safe aufbewahrte Leiche verschwinden lässt. Nachdem Überresteentsorgung und übersinnliche Romantik gemeinsam vollzogen sind, kann die Protagonistin dann endlich in den sonnigen CGI-Himmel einziehen. So sieht Kindsmord als Wohlfühlkino aus."

30. April 2011 | IN MEINEM HIMMEL • Kritik • negativ-film.de

Imaginative Kraft entfaltet IN MEINEM HIMMEL (IN MEINEM HIMMEL Trailer) laut Lida Bach, "wenn er den süßen Masochismus enthüllt, in den Gedenken sich wandeln kann. Die Toten löschen keine Kerzen aus, hauchen keine Küsse und hinterlassen keine Liebesbriefe. Zeigt der Fantasyfilm, wie Susi dergleichen tut, dann um daran zu erinnern, dass es Wunschvorstellungen der Lebenden sind. Die Toten wissen nicht, dass sie tot sind. Die Lebenden müssen lernen, ihre eigene Todesgewissheit zu akzeptieren."

19. Februar 2010 | IN MEINEM HIMMEL • Kritik • Die Tageszeitung

Birgit Glombitza ist enttäuscht. "Wenn Mark Wahlberg wieder einmal mit läppischem Dackelblick zur Privatandacht eines Buddelschiffs schreitet, öffnet der Film seine osmotischen Wirklichkeitsschleusen und lässt die Tote mit den Hinterbliebenen Kontakt aufnehmen. Es kommt mit viele Geschaue, Gespüre und Gefühle zu einer haarsträubend intuitiven Täterüberführung. Und am Ende ist IN MEINEM HIMMEL (IN MEINEM HIMMEL Trailer) eine ziemlich alberne Wahrsagerkugel. Wer hineinschaut, kann sehen, wie Magie entsteht, vor allem aber wie sie zerfällt."

18. Februar 2010 | IN MEINEM HIMMEL • Kritik • Berliner Zeitung

Katja Lüthge sah einen bildgewaltigen, wunderbar melancholischen Film. "So schön Peter Jackson Trolle und Orks inszenieren kann, seine wahre Leidenschaft gilt ganz offensichtlich (jungen) Frauenfiguren. Der sehr irdischen Großmutter steht die ganz und gar zauberhafte Susie gegenüber. Verliebten wir uns seinerzeit bei Peter Jacksons Heavenly Creatures in die mysteriöse jugendliche Kate Winslet, wirft sich IN MEINEM HIMMEL (IN MEINEM HIMMEL Trailer) alles zu Recht der jungen Saoirse Ronan und ihren leuchtend blauen Augen zu Füßen. Sie strahlt in beiden Welten, als eigensinniger Teenager in den Rückblenden und als Suchende im Zwischenreich."

18. Februar 2010 | IN MEINEM HIMMEL • Kritik • Der Spiegel

Bilderwirrwarr im Zirkus-Look sah Christian Buß. Der Regisseur tobt sich "aus, als habe er die Choreografie für die neue Roncalli-Spielzeit entwickelt: Wehende Kornfelder werden zu brandenden Meeren, aus gefrorenen Seen erwachsen rote Rosen, aus düsteren Wäldern schießen lila Berge hervor, und irgendwann schwimmen da sogar überlebensgroß die Buddelschiffe des Vaters auf einladend wogenden Wellen. Tragisch, wie Peter Jackson, der sich doch über 135 Minuten so selbstquälerisch um den rechten Ton bemühte, am Ende erschöpft in einen pietätlosen digitalen Budenzauber abgleitet."

18. Februar 2010 | IN MEINEM HIMMEL • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Sarah Elena Schwerzmann schaut auf die Darsteller. "Von Peter Jackson zwar nur als komischer Kontrapunkt geplant, macht Oscarpreisträgerin Susan Sarandon, mit Zigarette im Mundwinkel und Whiskyglas, diese Grossmutter ganz unerwartet zu einer der Schlüsselfiguren in dem Familiendrama. Eine hervorragende Leistung erbringt vor allem die fünfzehnjährige Schauspielerin Saoirse Ronan, die Susie Salmon verkörpert und die mit ihrem naiven und emotiven Spiel überzeugt. Auch die auf sehr subtile Art verstörende Darstellung von Stanley Tucci als Susies Mörder macht IN MEINEM HIMMEL (IN MEINEM HIMMEL Trailer) äusserst sehenswert."

06. Februar 2010 | IN MEINEM HIMMEL • Kritik • outnow.ch

" IN MEINEM HIMMEL (IN MEINEM HIMMEL Trailer) ist ein Film, der viele Filme in sich vereint. Emotionales Drama, Familientragödie, Fantasyfilm, Thriller - eine eigentlich spannende Kombination, die im Film aber nur bedingt passt. Das Emotionale bleibt zu kalt, die Fantasyebene zu traumhaft-surreal, die Thrillerelemente werden durch Sentimentalität durchbrochen. Schade, denn Ansatz und Schauspieler hätten eigentlich gepasst. Gute Ideen, tolle Bilder, eine packende und bewegende Geschichte, und doch fehlt dem Endprodukt das gewisse Etwas. Peter Jackson hat einen Film geschaffen, der die Zuschauer - wie Susie in der Zwischenwelt - irgendwie in der Schwebe hält. Einen Kinobesuch sind die fantastischen Bilder aber allemal wert."

02. Februar 2010 | IN MEINEM HIMMEL • Kritik • filmsprung.ch

"Filmisch ist die Inszenierung zwar technisch nahezu perfekt, aber trotzdem nicht immer über alle Zweifel erhaben. Viel Dynamik wird dem Film durch eine rastlose Kamera verliehen. Die Szenen in der bunten Zwischenwelt sind je nach Empfindung berührend schön oder einfach nur weit jenseits von Kitsch. Die Reise ist gleichsam beklemmend wie tröstend. Die Beurteilung hängt vermutlich auch mit den eigenen Vorstellungen von einer Welt nach dem Tod zusammen – aber auch mit den ästhetischen Ansprüchen an visuelle Effekte."

02. Februar 2010 | IN MEINEM HIMMEL • Kritik • programmkino.de

Während die irdischen Sequenzen von ihren hervorragenden Schauspielern getragen werden, kann Peter Jackson in der himmlischen Welt so recht aus der Trickkiste seines Fantasy-Faibles schöpfen, wie Kalle Somnitz festhält. "Er legt diese Zwischenwelt als eine Traumwelt von Susie an, die er mit visuellen Metaphern und magischen Symbolen anfüllt. Dabei verändert sich diese Welt von traurig und finster bis zu verheißungsvoll und idyllisch, je nach dem, ob Susie gerade glücklich oder traurig ist. So reflektiert Jackson ihre Emotionen nonverbal und gibt dem Film, der Krimi, Gruselgeschichte und Familiendrama kunstvoll vereint, eine spirituelle, phantastische Note, die dem Zuschauer ein versöhnliches, ja sogar hoffnungsvolles Ende beschert. Damit setzt er gleich zu Beginn des neuen Jahres einen qualitativen Glanzpunkt, an dem die Oscars wohl kaum vorbeikommen."

02. Februar 2010 | IN MEINEM HIMMEL • Kritik • schnitt.de

Jakob Stählin beklagt, dass der Streifen IN MEINEM HIMMEL weitestgehend leere Emotionen in Werbeästhetik verkauft. "Nimmt man den Film szenisch auseinander, so ergibt sich eine Kette an treffsicher komponierten Elementen, die umgehend vermögen, Stimmung zu erzeugen, denn handwerklich ist IN MEINEM HIMMEL (IN MEINEM HIMMEL Trailer) , sieht man von den überbordenden Effekten ab, gelungen. Sein Grundton ähnelt jedoch dem eines Esoterikseminars, und so verwundert es kaum, daß gen Ende des Films, als der Vorhang fällt, Susies Stimme aus gleißendem Weiß heraus skandiert: »Ich wünsche Ihnen ein langes und glückliches Leben.«"

02. Februar 2010 | IN MEINEM HIMMEL • Kritik • film-dienst.de

Rüdiger Suchsland fragt, wie andere Rezensenten auch, ob IN MEINEM HIMMEL (IN MEINEM HIMMEL Trailer) nur Stuss ist oder als Vorlage für einen Zombiefilm taugt. "Wobei IN MEINEM HIMMEL (IN MEINEM HIMMEL Trailer) keinesfalls ein Zombiefilm ist, eher ein Mystery-Thriller. Es gibt in dem Film Momente, die eines Alfred Hitchcock würdig sind, und andere, bei denen man sich unwillkürlich fragt, welche Drogen die Macher konsumiert hatten. Dass der Film die gewohnte Wahrnehmung von Wirklichkeit hinter sich lässt, ist dabei nicht das Problem: Die Vorstellung, dass die Toten nicht ganz tot sind und vom Himmel oder irgendeinem Zwischenreich auf die Lebenden herab blicken und dabei noch etwas denken und empfinden können, ist zumindest für spirituell nicht völlig abstinente Menschen nicht neu und allemal gut genug, um sich für knapp zwei Filmstunden darauf einzulassen – erst recht, wenn man es ansonsten auf der Leinwand mit Elben und Avataren zu tun hat."

02. Februar 2010 | IN MEINEM HIMMEL • Kritik • artechock.de

Die Frage nach Gerechtigkeit ist für Laura Bader zentral in IN MEINEM HIMMEL (IN MEINEM HIMMEL Trailer). "Der Film visualisiert Emotionen: Hass, Wut, Machtlosigkeit, Verzweiflung, Liebe und Vergebung. Der Zuschauer leidet mit den Salmons, teilt Susies kindliche Wut auf den Mörder, weil sie seinetwegen nie ihren ersten Kuss erleben wird, und schaudert ob der brutalen Ereignisse, die deswegen so bewegen, weil sie real sind und tatsächlich passieren. Kalt lässt dieser Film niemanden. Die beunruhigende Frage, welche die Geschichte schließlich aufwirft: Wie kann man es verkraften, wenn der brutale Mörder der eigenen Tochter, der Enkelin, der Schwester, der eigenen Person wahrscheinlich ungeschoren davon kommt?"

01. Februar 2010 | IN MEINEM HIMMEL • Kritik • artechock

Laura Bader ist durchaus angetan. "An visuellen Effekten konnte sich Peter Jackson bei der Gestaltung von Susies "Dazwischen" austoben. Diese Welt reflektiert die Gefühle und Erinnerungen des Mädchens, eine kindliche Traumwelt, in der Fantasie und Realität verschwimmen. Ansonsten besticht der Film eher durch seine schlichte Aufmachung. Die gruseligsten Momente, etwa die Szene auf dem Feld, wo Susie ihr Leben verliert, sind an sich bereits derart grauenerregend, dass jede weitere Ausschmückung übertrieben wäre."

01. Februar 2010 | IN MEINEM HIMMEL • Kritik • Filmbewertungsstelle

"Auf allen drei Ebenen muss die Protagonistin Saoirse Ronan in völlig verschiedenen Entwicklungsstufen spielen. Einmal als sensibler Teenager, dann als gehetztes Opfer und schließlich als ein Wesen, das im Jenseits ihrem früheren Zustand noch nachhängt und lernen muss, loszulassen. Durch den ständigen Wechsel zwischen diesen Ebenen wirkt der Film teilweise jedoch etwas zu fragmentarisch und uneinheitlich. Die Wechsel sind dann abrupt und es scheinen drei Filme nebeneinander abzulaufen. So ist dies ein Werk, bei dem einzelne Elemente meisterlich ausgeführt sind, das sich aber nicht nahtlos zu einer Einheit zusammenfügt."

01. Februar 2010 | IN MEINEM HIMMEL • Kritik • ray-magazin

Für Jörg Schiffauer reiht sich Peter Jacksons Vision des Himmels "durchaus in seine Vorstellung von Harmonie und Schönheit ein, wie sie sich auch in seinen bisherigen Arbeiten manifestierte. Da blühen dann die Wiesen und Felder, über die bunte Vogelschwärme ziehen, in besonders intensiven Farben, dazu formt die eigene Vorstellungskraft der Protagonistin noch ihre neue Zwischenwelt. Das mag man, isoliert betrachtet, als kitschig abtun, im Gesamtkontext von IN MEINEM HIMMEL (IN MEINEM HIMMEL Trailer) macht Peter Jacksons Konzeption jedoch durchaus Sinn und erscheint keineswegs als pittoreske Banalität."

20. Januar 2010 | IN MEINEM HIMMEL • Kritik • dasmanifest.com

Björn Lahrmann sah eine erzkonservative Adaption von Alice Sebolds erfolgreichem Roman THE LOVELY BONES. "Wo die Nachwelt ihr Heil in der Verkleinerung sucht – neben Dad ist auch Mr. Harvey passionierter Miniaturbauer –, übt sich der Himmel also in sinnbetäubender Totalmaximierung: von Dimensionen, Farben, Gefühlen, Effekten, bis sogar der kontrapunktische Score von Ambientgott Brian Eno seine liebe Mühe hat, den Kitsch in Schach zu halten. So kommen physische und digitale Welt, auch dramaturgisch, nie zueinander. Ein Jammer, geht darin doch die schönste Ironie von allen verloren: Während Susies Photoshop-Paradies in klassischer 35mm-Opulenz badet, filmt Jackson den Killer und seine handgemachten Puppenstuben in rheumatisch zitterndem DV. Das ist dann wohl Lektion Nr. 4: Digital ist böser. Aber die heben wir uns lieber für nächste Stunde auf."

29. November 2009 | IN MEINEM HIMMEL • Kritik • Der Tagesspiegel

Katja Reimann war bei der Vorstellung von IN MEINEM HIMMEL (IN MEINEM HIMMEL Trailer) in Berlin dabei. Peter Jackson war extra angereist.

01. November 2009 | IN MEINEM HIMMEL • Kritik • In meinem Himmel auf moviepilot

Übersicht zum Film mit Bewertungen, Kommentaren und News.

01. September 2009 | IN MEINEM HIMMEL • Kritik • filmz.de

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