Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

UP IN THE AIR

UP IN THE AIR

Regie Jason Reitman
Kinostart 04.02.2010

Kritiken • UP IN THE AIR

02. Februar 2010 | UP IN THE AIR • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Sascha Keilholz ist begeistert. "Zunächst wäre da ein Plot, der immer haarscharf an der RomCom vorbeistreift, ehe er ein verhältnismäßig überraschendes Ende findet. Dann gibt es eine kleine Spielerei mit Mockumentary-Elementen und Bilder, die sich bemühen, nicht allzu sehr im 35-Millimeter-Glanz zu erscheinen, dabei immer wieder die etwas andere Location suchen. So wie die Büros, Flughäfen und Hotels hier dezidiert einen Tick naturalistischer als in größeren Produktionen wirken und sich gleichzeitig stets bemühen, nicht zu reinen Spielräumen zu verkommen, sind auch die gewählten Handlungsorte fernab der sonst gern gesehenen Metropolen."

04. Februar 2010 | UP IN THE AIR • Kritik • Frankfurter Rundschau

Peter Körte lobt Regisseur Jason Reitman. Er "hat sich die Agilität seines Protagonisten zu eigen gemacht, so flüssig gleitet der Film dahin; er interpunktiert die Abschnitte mit jener inzwischen offenbar unvermeidlichen Google-Earth-Optik amerikanischer Städte, in denen Ryan seine Aufträge erfüllt, und dieser fließende Stil überlagert lange Zeit auch Reitmans merkwürdige Erzählökonomie. ... Doch so etwas wie eine Geschichte kommt dabei nur mühsam in Gang, ein Plot, welcher den Protagonisten in seiner Routine aufstörte, weshalb Jason Reitman auch vor dem seltenen Problem steht, eine gut geölte und versiert bediente Maschinerie ins Stocken zu bringen."

04. Februar 2010 | UP IN THE AIR • Kritik • Die Tageszeitung

Es genügt laut Andreas Busche dem Regisseur, "die Familie als positives Gegenmodell zu positionieren. Spielte THANK YOU FOR SMOKING noch mit der Schizophrenie seiner Figur, sich in dem Widerspruch "Job/Familie" einzurichten, wird die Familie in UP IN THE AIR (UP IN THE AIR Trailer) zum erstrebenswerten Anderen stilisiert. Dass diese Rechnung für diejenigen aber, die Bingham in die Arbeitslosigkeit schickt, nicht funktioniert, das Wohlergehen der Familie vielmehr von eben diesem Job abhängt, übersieht der Film leichtfertig."

04. Februar 2010 | UP IN THE AIR • Kritik • Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte lobt den Hauptdarsteller. "George Clooney spielt mit seinem Ryan Bingham eine metaphorische Figur, er verkörpert weit mehr als ein erfundenes Individuum in einer erdachten Geschichte. Gott sei dank sieht man ihm das nicht an. Er ist die verkörperte Gnadenlosigkeit des Gewaltkapitalismus, doch selbst den Tod haben sich unsere Vorfahren als einen höflichen Gesellen vorgestellt, der erst einmal anklopft, bevor er mit eisigem Windzug die Tür öffnet. Nur, dass dieser kalte Wind merkwürdigerweise bei Mr. Bingham ausbleibt. Was George Clooney in diese Rolle einbringt, ist, was er besser als jeder andere beherrscht: den alles verzeihenden Charme natürlicher Selbstsicherheit."

04. Februar 2010 | UP IN THE AIR • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Susanne Ostwald hat sich nicht ganz überzeugen lassen. "Jason Reitman thematisiert das menschliche Drama an sich, eingepackt in eine Geschichte, die in der Welt maximierter Mobilität und dadurch zusammenbrechender Sozialstrukturen spielt. Der aktuelle Hintergrund der Finanzkrise, durch die allein in den USA Millionen Menschen ihre Arbeit verloren haben, bietet zum modernen Nomadendasein einen spiegelbildlichen Hintergrund und fungiert als Katalysator für den Gesinnungswandel, der beim zynischen Entlassungsvollstrecker Bingham eintritt. Doch hier liegt auch das Problem des Films."

04. Februar 2010 | UP IN THE AIR • Kritik • Die Zeit

Hinreißend, geistreich wie komisch nennt Ijoma Mangold die Komödie. "UP IN THE AIR (UP IN THE AIR Trailer) ist Kapitalismuskritik als Screwball-Comedy. Jason Reitman braucht nicht mehr als die Requisiten der Geschäftsreise, um von jenem Leben zu erzählen, das sich hinter einem Gaga-Begriff wie "Statusmeilen" verbirgt."

03. Februar 2010 | UP IN THE AIR • Kritik • Der Tagesanzeiger

Florian Keller sah eine "hintergründige Satire, die pünktlich zur Wirtschaftskrise den Lebensstil und das Statusdenken der professionellen Frequent Flyers aufs Korn nehme. Dabei ist UP IN THE AIR (UP IN THE AIR Trailer) vor allem ein flott geschriebener, manchmal sarkastischer, aber stets gut gepolsterter Wohlfühlfilm, der die alte Mär von der Krise als Chance aufwärmt und das als Gesellschaftskritik verkauft. Über eine Instantversion der Konsumkritik aus FIGHT CLUB kommt Jason Reitman jedenfalls nicht hinaus."

03. Februar 2010 | UP IN THE AIR • Kritik • Der Spiegel

Martin Wolf sah "kein Sozialdrama, sondern in erster Linie eine gallige Komödie. Regisseur Jason Reitman, gerade mal 32 Jahre alt, beweist, dass eine Jugend in Hollywood nicht zwangsläufig ins Verderben führen muss, selbst wenn man an Filmsets aufwächst. ... Man braucht Mut, um solch einen Typen zum Helden eines Hollywood-Films zu machen, Mut und Glück beim Timing. Als der Regisseur Jason Reitman mit der Arbeit am Drehbuch begann (als Vorlage diente ein Roman von Walter Kirn), boomte in den USA noch die Wirtschaft."

03. Februar 2010 | UP IN THE AIR • Kritik • Der Freitag

Barbara Schweizerhof hätte mehr erwartet. "Es wird viel geredet in diesem Film, aber die meiste Zeit scheinen die Figuren nicht wirklich an das zu glauben, was sie sagen. Auf mehrfache Weise lässt UP IN THE AIR (UP IN THE AIR Trailer) den Zuschauer so in der Luft hängen – wie um ihn selbst erfahren zu lassen, dass das eigentlich auch ein ganz angenehmes Gefühl sein kann."

02. Februar 2010 | UP IN THE AIR • Kritik • Berliner Zeitung

In UP IN THE AIR (UP IN THE AIR Trailer) geht es oft genug um Leben und Tod. Dass Anke Westphal so viel lachen kann in diesem Film, ist das eigentlich Irritierende. "Jason Reitman führt alle seine Figuren, nicht nur Ryan und Natalie, auf das zurück, was bleibt, wenn die Masken fallen: ihren menschlichen, kreatürlichen Kern. Wir sind fragil, bedürftig, sogar abhängig, sagt Jason Reitman mit seinem Film. Und wer das vergisst oder leugnet, gibt etwas Wertvolles auf: Wahrheit. Die bewegendsten Szenen dieses Films sind jene, in denen George Clooney als Ryan immer wieder Leuten gegenübersitzt, die gerade ihre Kündigung erhalten haben."

02. Februar 2010 | UP IN THE AIR • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala sah eine todernste Komödie zum Totlachen. Der Film "alles andere als der platt kapitalismuskritische Film zur großen Krise. Nicht nur, weil Jason Reitman schon vor acht Jahren begann, durchaus einschneidend an der gleichnamigen, 2001 erschienenen Romanvorlage von Walter Kirn herumzubosseln. Und auch keineswegs, weil gleich zu Beginn – nahezu dokumentarisch – real existierende Gekündigte herzzerreißend ihre teils noch frischen Rauswurfgespräche vor der Kamera memorieren. Der Regisseur interessiert sich vielmehr – und stets imponierend präzise – vor allem für Milieus."

02. Februar 2010 | UP IN THE AIR • Kritik • Der Standard

Dominik Kamalzadeh lobt den Regisseur: "Die Bekehrung verfolgt Jason Reitman glücklicherweise nicht bis zu einem Ende, das die Widersprüche des Films in Sentimentalität auflösen würde. Das richtige Leben, was auch immer das genau ist: In UP IN THE AIR (UP IN THE AIR Trailer) bleibt es eine Schimäre, die ein wenig an die Papptafel eines Paars erinnert, die Bingham in seinem Gepäck mitführt."

17. Januar 2010 | UP IN THE AIR • Kritik • Die Presse

Jutta Sommerbauer schaut auf die Vorlage von UP IN THE AIR (UP IN THE AIR Trailer) mit George Clooney. "Unsanfte Landung. Während man sich in Kirns teils langatmigem und sprachlich allzu aufgesetzt-kunstfertigem Buch einen doch etwas drögen Geschäftsmann vorstellt, darf George Clooney in Jason Reitmans Verfilmung unzählige Male seinen Nespresso-Blick aufsetzen, verträumt mit Alex durchs Bild tanzen und – am Schluss – unsanft auf dem Boden der Realität landen. Denn das echte Leben ist nun mal weniger geschmeidig als die Airworld."

01. Januar 2010 | UP IN THE AIR • Kritik • programmkino.de

Luitgard Koch lobt den Hauptdarsteller. "Vor allem jedoch durch das Charisma und die nuancierte Darstellung des graumelierten Hollywood Charmeurs George Clooney verkommt die Figur von Ray Bingham in keiner Minute zur Karikatur. Mit seinen komplexer werdenden Rollen auf der Leinwand und seinem politischen Engagement jenseits der Filmkameras erinnert das 48jährige Multitalent mittlerweile an Warren Beatty in seinen besten Zeiten. Für die Szenen mit entlassenen Arbeiter drehte Jason hauptsächlich mit Personen, die tatsächlich vor kurzem Job und Existenz verloren. Dieses semidokumentarische Material verleiht dem Film in Zeiten von Wirtschaftskrise und Massenarbeitslosigkeit zusätzlich beklemmende Aktualität."

01. Januar 2010 | UP IN THE AIR • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel ist von UP IN THE AIR (UP IN THE AIR Trailer) begeistert. "Ryan Bingham ist die Verkörperung der hektischen, nicht zur Ruhe kommenden, unbewusst lebenden, maschinengesteuerten, heimatlosen, gefühlsarmen, bindungsunfähigen Existenz. Unglücklicherweise haftet etwas davon nahezu allen heutigen Menschen an. Deshalb wirkt der Film wie ein Spiegelbild. Spiegelbild auch deshalb, weil manche der Entlassungsszenen aus realen Fällen authentisch in den Film aufgenommen wurden. Diese Schicksale lassen den Zuschauer nicht unberührt."

17. Dezember 2009 | UP IN THE AIR • Kritik • filmsprung.ch

"Es wäre ziemlich einfach, diese Geschichte als simple Parodie zu erzählen. Doch durch das Charisma von George Clooney und das vielschichtige Drehbuch von Jason Reitman und Sheldon Turner verkommt die Figur von Ray Bingham nie zur Karikatur. Durch die drei Hauptfiguren bilden vielmehr ein Gespann, das durch die gegenseitigen Reibungen zu fruchtbaren Einsichten findet. Die schauspielerischen Qualitäten von George Clooney und Vera Farmiga sind hinlänglich bekannt. Eine eigentliche Entdeckung ist die junge Anna Kendrick, die aber schon in NEW MOON - BISS ZUR MITTAGSSTUNDE (NEW MOON - BISS ZUR MITTAGSSTUNDE Trailer) als beherzte Freundin von Bella als einziger wirklich positiver Aspekt aufgefallen ist."

21. September 2009 | UP IN THE AIR • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Jan Schulz-Ojala könnte UP IN THE AIR (UP IN THE AIR Trailer) "der ultimative Bordkinofilm sein – schließlich porträtiert er einen jener Geschäftsleute, die über den Wolken längst viel inniger zu Hause sind als anderswo. Nur tut er das, bei allem Tempo, aller Situationskomik und allem brillanten Dialogwitz, wohl einen Tick zu schmerzhaft und genau, um sich für die Vordersitzlehne zu eignen."

12. September 2009 | UP IN THE AIR • Kritik • thestar.com

Wie Peter Howell meint, befindet sich George Clooney mit seiner Rolle im Einklang. Der Charakter scheint seiner eigenen Realität sehr nah: Ein Mann, der den erstklassigen Lifestyle genießt, aber im wirklichen Leben, in der eigenen Realität kämpfen muss, um dem einen Sinn zu geben.

12. September 2009 | UP IN THE AIR • Kritik • Chicago Tribüne

Michael Philipps spekuliert über mögliche Oscar-Chancen für den Film.

12. September 2009 | UP IN THE AIR • Kritik • abc-news

Stephen Farber lobt Regisseur Jason Reitman und besonders den Hauptdarsteller. Prahlerei eine der stärksten Leistungen George Clooneys. Der Film ist ein Anwärter für eine todsichere Auszeichnung und wird ein stattliche Publikum anziehen, auch wenn einige Zuschauer vielleicht abgeschreckt werden durch das kompromisslose Finale.

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,94743