Inhalt • TANNÖD
Abgelegen im blauschwarzen Tannenwald liegt er, der Mordhof. Hier wurde die gesamte Familie Danner brutal mit der Spitzhacke erschlagen, auch die Kinder und die neue Magd. Niemand im Dorf hat von der grausamen Tat etwas mitbekommen. Wundern tut es aber keinen, war doch der alte Danner (Vitus Zeplichal) ein alter Tyrann und Geizhals, der es sich mit jedem in der Umgebung verscherzt hatte. Seine frömmelnde Frau (Lisa Kreuzer) sprach mit niemandem, und die Kinder seiner Tochter Barbara (Brigitte Hobmeier) sollen auch von ihm gewesen sein.
Kritik • TANNÖD • 05. November 2009 • critic.de
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TANNÖD (
) ist aufgebaut wie ein gewöhnliches Whodunnit, schreibt Michael Kienzl. "Auch wenn es um weniger subtile Effekte geht, bedient sich Bettina Oberli typischer Stilmittel des Horrorfilms. Gleich mehrmals sieht man die Protagonistin durch ein unheimliches Bauernhaus mit knarzenden Dielen streifen, während im Hintergrund ein Schatten vorbeihuscht, der sich im nächsten Augenblick schon als harmlos erweist. Trotzdem versucht der Film krampfhaft mehr zu sein als ein reiner Genrebeitrag. Wenn Bettina Oberli in RASHOMON-Manier die Rückblenden der Dorfbewohner gegeneinander ausspielt und immer wieder auf die Bigotterie und inzestuösen Beziehungen verweist, setzt sie Erwartungen für eine sozialkritische Ebene, zu der es nie kommt."