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66/67 - FAIRPLAY WAR GESTERN

66/67 - FAIRPLAY WAR GESTERN

Regie Jan Christoph Glaser
Carsten Ludwig
Kinostart 19.11.2009

Kritiken • 66/67 - FAIRPLAY WAR GESTERN

14. November 2009 | 66/67 - FAIRPLAY WAR GESTERN • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Der Film hat Nino Klingler überzeugt, nicht nur durch seine Darsteller, sondern auch durch eine stimmige Optik. "Sehr undeutsch sieht das aus, ein körniges Bild, entsättigte Farben und diffuse Schatten. Die Kamera von Ngo The Chau ist mobil, ohne übertrieben wackelig zu sein, stets auf der Suche nach den Gesichtern der Figuren. Die Farbdramaturgie folgt dem zeitgenössischen amerikanischen Kino, Hautfarben werden ergänzt durch gedeckte Komplementärtöne in Blau, Grün und Grau. 66/67 - FAIRPLAY WAR GESTERN (66/67 - FAIRPLAY WAR GESTERN Trailer) rückt seine Helden in den Mittelpunkt sowohl der Inszenierung als auch der Erzählung. Und so gelingt Carsten Ludwig und Jan Christoph Glaser trotz einiger Schnitzer ein spannendes, gut gemachtes Porträt von Männern um die dreißig, gestrandet im Leben und voller Angst vor den eigenen Wünschen."

19. November 2009 | 66/67 - FAIRPLAY WAR GESTERN • Kritik • schnitt.de

Der Film tut nur so, als ginge es ihm um Fußball, stellt Oliver Baumgarten fest. "In Wirklichkeit zeichnet der Film ein ungewöhnliches Porträt einiger Kleinstadtexistenzen, die der gesellschaftliche Druck und die Angst vorm Leben zu komplettem Stillstand führt. Die Figuren klammern sich an die Idee ihrer bröckelnden Gemeinschaft nur, um sich überhaupt irgendwo festhalten zu können und nicht als Spielball der Umstände orientierungslos umherzumäandern."

19. November 2009 | 66/67 - FAIRPLAY WAR GESTERN • Kritik • Neues Deutschland

Martin Hatzius sah einen "bedrückenden Film. In seinen brutalsten Szenen lässt er keinen Zweifel daran, dass seine Protagonisten über Leichen gehen, wenn ihnen der Hass in Fäuste und Füße kriecht. Ein Film, der das Phänomen Hooligans weder glorifiziert, noch kriminalisiert, läuft Gefahr, in einer allzu simplen Psychologisierung zu enden. Diese Klippe haben Carsten Ludwig und Jan Christoph Glaser umschifft. Die beklemmende Tristesse der Bilder wird dem Gegenstand gerecht. Die Rollen sind gut besetzt, nur Christian Ahlers lässt seinen Looser Christian unfreiwillig zur Karikatur geraten."

16. November 2009 | 66/67 - FAIRPLAY WAR GESTERN • Kritik • film-dienst

Stefan Volk ist durchaus angetan. "Mit elektrisierendem Sound und coolen Sprüchen vermittelt der Film ein Gefühl für die Faszination, die eine Hooliganbande auf ihre Mitglieder ausüben kann. Der dramaturgisch überzeugend aufgebaute Ensemblefilm zeigt aber auch, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Illusionen von Kameradschaft und Fairplay an der nie stillhaltenden Realität zerrieben werden. Die erste Lüge besteht ohnehin bereits darin, dass sich diese Männer, die lieber gegen Leiber als gegen Bälle treten, überhaupt als Fußballfans bezeichnen."

15. November 2009 | 66/67 - FAIRPLAY WAR GESTERN • Kritik • br-online.de

Die Typologie stimmt, der Film hätte ein Generationenporträt werden können, schreibt Margret Koehler. "Aber dazu geraten die Handlung zu holprig, die Dialoge zu hölzern und die Figurenzeichnung zu oberflächlich, trotz redlicher Bemühung der Schauspieler. Es fehlt vor allem ein Sympathieträger oder eine wirklich in sich zerrissene Leidensfigur, um den Zuschauer mit auf die innere Reise zu nehmen. Aggressives Verhalten und tumbe Prügeleien werden durch Wiederholung nicht spannender, es fehlt an Ursachenforschung für grassierende Zukunftsangst und Perspektivlosigkeit. Vereinzelte Ansätze, die Entwicklung der Figuren in einen sozialen Kontext zu setzen, misslingen."

02. November 2009 | 66/67 - FAIRPLAY WAR GESTERN • Kritik • programmkino.de

Vordergründig geht es zwar um Hooligans, um organisierte Schlägereien anlässlich eines Fußballspiels, doch eine wirkliche Analyse der Ursachen und Wirkungen des Hooligantums findet nicht statt, kritisiert Michael Meyns. "Oft verzettelt sich der Film in seinen vielen Schauplätzen und Figuren, reißt hier noch ein Thema an, gibt da einer Figur plötzlich eine vorher nie angedeutete Dimension. Dazu agieren die jungen Schauspieler nicht immer überzeugend, wirkt ihre zur Schau gestellte Härte bisweilen forciert und unglaubwürdig."

11. September 2009 | 66/67 - FAIRPLAY WAR GESTERN • Kritik • filmz.de

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