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AVATAR

AVATAR

Regie James Cameron
Kinostart 17.12.2009

Kritiken • AVATAR

11. Dezember 2009 | AVATAR • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Felix Frieler ist etwas enttäuscht. "Das Kino ist seit je her ein Ort für technische Innovationen. Leider ist James Camerons Film nun aber kaum mehr als das. Er zeigt zwar den State of the art des dreidimensionalen Kinos, aber sein AVATAR (AVATAR Trailer) befindet sich noch in einer frühen Phase der Innovation. James Cameron baut seinen Film um eine Technologie herum und nicht umgekehrt. Wenngleich das 3-D-Kino zurzeit fast die einzige Hoffnung der Filmindustrie ist, wieder mehr Besucher in die Lichtspielhäuser zu locken – grundlegende Mechanismen von Film wird es auf Dauer nicht aushebeln können. Auch in Zukunft wird das Kino mehr bieten müssen, als sich lediglich selbst auszustellen."

16. Dezember 2009 | AVATAR • Kritik • Die Tageszeitung

Georg Seesslen sah eine kühne Mischung: Fantasy und Western, Wunderwerk und B-Movie, moralisches Statement und visueller Trip. "Im schlechteren Fall sieht das aus wie ein cineastisches Pop-up-Buch: Räumlich gestaffelte 2-D-Bilder (die paradoxerweise die Zweidimensionalität der Bildelemente nur umso deutlicher machen). Im normalen Fall: Effekte der "Coming At You"-Art. Ganz mag auch James Cameron nicht darauf verzichten. Im besten Fall aber, und davon gibt es in James Camerons Film reichlich, bekommt Räumlichkeit eine eigene Poesie. Am schönsten ist das nicht so sehr bei den spektakulären Dingen, sondern beim Kleinen, bei Wassertropfen, beim Funkenflug, bei der Bewegung kleiner, zarter Medusen durch die giftig-schöne Atmosphäre von Pandora."

16. Dezember 2009 | AVATAR • Kritik • Frankfurter Rundschau

Dieser Film ist ein richtiges Weihnachtsgeschenk, wie wir schon lange keins mehr hatten, schreibt Daniel Kothenschulte. "Die Virtualität des Kinos ist die ideale Bühne für diese befreienden Vorstellungen, der Kinosessel der ideale Betrachterstandpunkt. Die Erfindung des Kinos am Ende des 19. Jahrhunderts fällt zusammen mit der Massenverbreitung der Stereo-Fotografie. Nicht von ungefähr bringt James Cameron nun beides zusammen. Seine romantische Fabel steht mit einem Bein im 19., mit dem zweiten im 21. Jahrhundert. Diese Einladung, auf Drachen zu reiten und auf ihnen in Bildwelten zu schweben wie von Caspar David Friedrich sollte man nicht ausschlagen, jedenfalls nicht zu Weihnachten."

16. Dezember 2009 | AVATAR • Kritik • Der Standard

So rauschhaft der Film von der Überwindung physischer Grenzen erzählt, so altbacken bleibt seine Fabel vom Kampf der Welten, kritisiert Dominik Kamalzadeh. "Aufgrund der großformatigen Inszenierung einer Schlacht unter Ungleichen wirkt dann auch James Camerons ökologiefreundliche Ausrichtung des Films gleich noch naiver. Mit schwerem Geschütz fressen sich die Eindringlinge ihren Weg zu den Heiligtümern der Na'vi, die mit Pfeil und Bogen gegen Stahl scheinbar nichts ausrichten können. Das Schlachtengewitter ist das deutlichste Zugeständnis an einen Markt, der einem Blockbuster in der Größe von 250 Millionen Dollar eben auch Action-Schauwerte abverlangt. Zwingender werden sie aber in auffrisierter Form nicht."

15. Dezember 2009 | AVATAR • Kritik • Der Spiegel

In AVATAR (AVATAR Trailer) wimmelt es laut Christian Stöcker von edlen Wilden, bösen Kapitalisten und betörender Natur. Der Film "ist optisch so beeindruckend wie kitschig. James Camerons Computerkönner haben fliegende Felslandschaften, phantastische Tierarten und einen verzauberten, unterseeisch anmutenden Urwald geschaffen, komplett mit schwebenden Leuchtlebewesen und fluoreszierendem Moos. Weniger gelungen sind die Na'vi selbst: Ihre Gesichtszüge wirken immer ein bisschen wie gelähmt, sie haben die gleiche Botox-Mimik wie alternde Hollywoodstars. Das wiederum passt zur Tiefe der Charakterzeichnung: Menschen und Alien-Indianer sind in diesem Film samt und sonders Pappkameraden ohne jede Tiefe."

15. Dezember 2009 | AVATAR • Kritik • Die Presse

Der Film ist ein technischer Triumph mit absehbarem Verlauf, meint Christoph Huber. Die Stärke von James Cameron ist es, "seine Geschichten zu orchestrieren – er ist ein Virtuose im fließenden Wechsel zwischen Schauwerten und Handlung, zwischen Actionszenen und Charakterentwicklung. Auch AVATAR (AVATAR Trailer) schreitet da zügig voran, manchmal fast zu zügig – einige wesentliche Aspekte werden nur angerissen, sogar einige entscheidende Details bleiben unerklärt, wahrscheinlich fiel einiges Material der Schere zum Opfer, um die Laufzeit einzugrenzen, dabei dauert der Film noch immer stolze Zweieindreiviertelstunden. Verwirrung droht dem Publikum dennoch nicht: Abgesehen von der äußeren Ausführung bedient sich die absehbare Geschichte wenig originell bei bewährten Mythen."

15. Dezember 2009 | AVATAR • Kritik • sennhauser.ch

"James Camerons AVATAR (AVATAR Trailer) ist spektakulär, unterhaltsam, clever und bahnbrechend in technischer Hinsicht. Der Film hat sogar, gemessen am sonst üblichen infantilen Blockbuster-Niveau, eine halbwegs intelligent erzählte Geschichte. Bloss kommt sie uns in der Schweiz und in Deutschland überraschend bekannt vor (und ich bin sicher weder der einzige noch der erste, dem die Parallelen aufgefallen sind): Die Geschichte des Jake Sully, der im Körper eines Avatars die Na’vi auskundschaften soll und sich dabei in die schöne Häuptlingstochter verliebt, ist die von Old Shatterhand in Winnetou I."

15. Dezember 2009 | AVATAR • Kritik • filmsprung.ch

Alle "Elemente deuten auf eine vielschichtige Handlung hin. Doch die Geschichte unterscheidet sich kaum von anderen Erzählungen über das Aufeinandertreffen von Zivilisationen und erinnert durch die James Cameron-übliche Ballerei am Ende sogar ein wenig an Starship Troopers. Bezüglich Struktur imitiert Drehbuchautor lediglich die durchschnittliche Abfolge von Szenen in ähnlichen Filmen, bis hin zum abschliessenden Kampf zwischen dem Anführer der Guten gegen den Bösewicht. Wer den wohl gewinnt? Die Zeichnung der Figuren ist ebenso oberflächlich, und ihre Taten und Reaktionen sind jederzeit vorhersehbar."

14. Dezember 2009 | AVATAR • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala ist begeistert: grandioses Bild für grandioses Bild, totale Simulation. "Man könnte James Cameron, dem Schöpfer dieser besseren aller möglichen Welten, vorwerfen, dass er es mit seiner Gottähnlichkeit etwas weit treibt. Tatsächlich predigt er seine Ökobotschaft sehr deutlich – und tendiert auch ästhetisch, etwa bei den Versammlungen der Navi rund um ihren "Baum der Seelen", mitunter zum Eso-Schmonzes. Aber auch das trifft es nicht. Denn es sind die Navi, auf die die menschliche Exklusivität der Seele übergegangen scheint – zuallererst auf Neytiri, unter den intergalaktischen Figuren die erste würdige Nachfolgerin von E.T.."

11. Dezember 2009 | AVATAR • Kritik • Die Zeit

Als LSD-Version der Genesis bezeichnet Katja Niccodemus AVATAR (AVATAR Trailer). "Dass James Camerons Science-Fiction AVATAR (AVATAR Trailer) ein wirklich visionärer Film geworden ist, liegt daran, dass sein Macher zu einer raren Hollywood-Spezies gehört: der des megalomanischen Autorenfilmers. Bei diesem Film gehen die Augen des Betrachters von Anfang an ein wenig weiter auf angesichts einer Science-Fiction-Welt, in der sich hyperbrillante, mit beiläufiger Eleganz inszenierte 3-D-Bilder und eine exzessiv überbordende, detailbesessen ausgemalte Fantasiewelt verbinden."

09. Dezember 2009 | AVATAR • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal war bei der Pressekonferenz zu AVATAR (AVATAR Trailer), wo Filmemacher James Cameron Hof hielt. "Aber ein wenig nervöse ist der König der Welt dann doch. Er bangt und fragt sich, ob sein neuer Film denn auch Frauen gefallen wird. Das ist eine nicht unbegründete Angst: immerhin wird mächtig viel geschossen in AVATAR (AVATAR Trailer). Dafür wird aber auch mächtig viel gefühlt und umarmt."

09. Dezember 2009 | AVATAR • Kritik • Der Tagesspiegel

Sigourney Weaver und Zoe Saldana werden in dem Film zu Fantasiewesen, wie Andreas Conrad schreibt. "Teilweise durften sie zwar auch schlicht im eigenen Körper agieren, in dem sie gestern auf dem Podium saßen, ebenso wie ihr Kollege Stephen Lang und Produzent Jon Landau. Aber weit häufiger wurden sie zu einem Avatar verwandelt – das ist in der Fantasiewelt von James Camerons Film ein Kunstlebewesen der Zukunft, ein von einem Menschen ferngesteuerter Körper, der in der für menschliche Lebewesen tödlichen Atmosphäre Pandoras zu überleben vermag – dank einer Mischung aus der DNA des Menschen und derjenigen der Ureinwohner."

01. November 2009 | AVATAR • Kritik • moviepilot.de

Übersicht zum Film mit Bewertungen, Kommentaren und News.

01. September 2009 | AVATAR • Kritik • filmz.de

Linksammlung zum Film.

24. August 2009 | AVATAR • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal findet die Sache weder "gut noch schlecht; vielmehr ist es so, dass das Kino seine eigene Wirklichkeit erfindet. Interessant wird die Sache dadurch, dass AVATAR (AVATAR Trailer) schon jetzt als "Film des Jahrzehnts" gehandelt wird - was auch damit zu tun haben könnte, dass James Cameron in den mehr als zehn Jahren nach TITANIC (TITANIC Trailer) keinen richtigen Film mehr gedreht hat. ... James Camerons Filmgeschöpfe sind ebenso schön wie beunruhigend, denn sie entgrenzen unseren Begriff davon, wie wir sein könnten, auf umfassende Art."

22. August 2009 | AVATAR • Kritik • Die Presse

Die ersten 15 Minuten lassen eher revolutionäres Kopfweh erwarten, prophezeit Ewald Bechtloff. "Vor allem die technische Neuerung, nämlich die nächste Generation des 3D-Kinos, enttäuscht. Sie ist nämlich aus Sicht des Zusehers (und um den geht es schließlich) praktisch wie die bisherigen 3D-Filme, nur vollständiger. ... Ein Fantasy-Film mit einwandfrei schönen Bildern einer faszinierenden fremden Welt überfordert das Auge. Vor allem in den Action-Szenen, von denen es schon in dem Preview genug gibt, überschlagen sich die verschiedenen Tiefen des Films."

22. August 2009 | AVATAR • Kritik • filmsprung.ch

"AVATAR (AVATAR Trailer) sieht durch die künstliche Ästhetik ein wenig wie ein Computerspiel aus. Die Farben sind für meinen Geschmack viel zu brillant. Die Bewegungen der Avatare sehen beinahe immer noch so unnatürlich aus wie Aki Ross in FINAL FANTASY. So richtig anfreunden konnte ich mich also noch nicht. Und ob die dominanten 3D-Effekte über zwei Stunden auszuhalten sind, ist noch eine ganze andere Frage. Eine Prognose wage ich jetzt schon abzugeben: AVATAR (AVATAR Trailer) wird das Einpielergebnis von TITANIC (TITANIC Trailer) nicht übertreffen."

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