Inhalt • AVATAR
Vor Jahren wurde Jake Sully (Sam Worthington) schwer verwundet und ist seitdem von der Hüfte abwärts gelähmt. Als ihm für ein Projekt das Angebot unterbreitet wird, zum weit entfernten Pandora zu reisen, willigt er schnell ein, um seinem für ihn sinnlos gewordenen Leben zu entkommen. Denn dort erwarten ihn unvorstellbar schöne und farbenreiche Landschaften aus üppigen Regenwäldern mit fantastischen Pflanzen und Tieren - manche wunderschön, andere furchterregend. Doch Pandora ist nicht unbewohnt: Die Na'vis sind die Ureinwohner des Planeten und leben im Einklang mit der Natur, die sie umgibt.
Kritik • AVATAR • 14. Dezember 2009 • Der Tagesspiegel
Jan Schulz-Ojala ist begeistert: grandioses Bild für grandioses Bild, totale Simulation. "Man könnte James Cameron, dem Schöpfer dieser besseren aller möglichen Welten, vorwerfen, dass er es mit seiner Gottähnlichkeit etwas weit treibt. Tatsächlich predigt er seine Ökobotschaft sehr deutlich – und tendiert auch ästhetisch, etwa bei den Versammlungen der Navi rund um ihren "Baum der Seelen", mitunter zum Eso-Schmonzes. Aber auch das trifft es nicht. Denn es sind die Navi, auf die die menschliche Exklusivität der Seele übergegangen scheint – zuallererst auf Neytiri, unter den intergalaktischen Figuren die erste würdige Nachfolgerin von E.T.."