Inhalt • DIE PÄPSTIN
Im Jahr 814 nach Christi ist Johanna (Johanna Wokalek) zu einem Leben als Frau verdammt. Ihr Lebensweg scheint vorbestimmt: arbeiten, Kinder kriegen und früh sterben. Doch Johanna lehnt sich auf, gegen den strengen Vater, gegen die Regeln der Kirche, für ihre Überzeugung und ihren Glauben. Denn sie spürt, dass ihre Bestimmung eine andere ist, dass Gott ihr einen anderen Weg weist. Doch der Preis dafür ist hoch.
Kritik • DIE PÄPSTIN • 20. Oktober 2009 • Der Tagesspiegel
Jan Schulz-Ojala hat markerschütternder Betulichkeit ausgemacht. "Johanna Wokalek, die Hauptdarstellerin. Kein Zufall – so zurückhaltend ist ihr Spiel, als wäre sie lieber Neben-Akteurin geblieben. Die Lovestory mit Gerold: ohne jeden Eroberungszauber. Ihr Aufstieg in der klerikalen Hierarchie: immer bloß dienend. Und auch auf den Papstthron gerät sie wie eine Figurantin: husch, husch, die deutsche Waldfee. Überhaupt scheint es, als arbeite auch der Regisseur das feministische Pflichtprogramm bloß ab, um sich umso lustvoller dem Männer-Politintrigenstadl hinzugeben."