Inhalt • DIE PÄPSTIN
Im Jahr 814 nach Christi ist Johanna (Johanna Wokalek) zu einem Leben als Frau verdammt. Ihr Lebensweg scheint vorbestimmt: arbeiten, Kinder kriegen und früh sterben. Doch Johanna lehnt sich auf, gegen den strengen Vater, gegen die Regeln der Kirche, für ihre Überzeugung und ihren Glauben. Denn sie spürt, dass ihre Bestimmung eine andere ist, dass Gott ihr einen anderen Weg weist. Doch der Preis dafür ist hoch.
Alexandra Stäheli entdeckt die Handschrift der Constantin: "üppige Historiendramen, in glänzenden Bildern und mit einem seltsamen Zwang zur Halbgenauigkeit auf die Leinwand gebracht. Musste im DAS PARFÜM beinahe jede Farbe vor unbändiger Sinnlichkeit duften, so wälzt sich das Production- Design nun im dunklen Mittelalter und in viel authentischem Dreck: Zentimeterdick wuchert da der Schmutz unter den Fingernägeln der einfachen Leute, nur die Zähne wollte Wortmann "unbehandelt" lassen, damit uns die Figuren dennoch sympathisch bleiben."