| Regie | Brad Silberling |
| Kinostart | 01.10.2009 |
Trotz Verfremdung wurde Ekkehard Knörer beim Zusehen niemals ganz anders. "Komische Kontraste, wohin man sieht. Und hört - denn der Soundtrack, auf dem sich ein offenbar komplett durchgeknalltes Orchester besinnungslos durch alle einschlägigen Pathosformeln spielt, ist eine Schau für sich. Und doch ist das alles nicht einfach die handelsübliche Parodie, die aus der Übertreibung des sofort als üblich Erkannten ihre meist völlig vorhersehbaren Effekte zieht. Eher muss man auf den Wortsinn zurück. "Parodie" (griech. "Gegenlied") bezieht sich klassisch auf den Heldengesang (griech. "Rhapsodie"; eigentlich: das aus Episoden zusammengenähte Lied), indem sie ihn unterbricht. Das Ernste wird so, in seiner Unterbrechung, mit derselben Geschichte in anderer Tonart konfrontiert."
Was hätte aus dem Stoff mit ein bisschen mehr Niveau werden können, fragt sich Mike Beilfuß. Ein Manko ist, "dass die Trennlinie zwischen Kinderfilm und Abenteuerspaß für Erwachsene nicht eindeutig gezogen wird. Der Film changiert zwischen leichter Situationskomik, Fäkal-Humor und einigen ironischen Anspielungen und Verweisen, ohne am Ende eine eigene Form zu finden. Was bleibt, ist eine halbgare, flache Komödie, in der sich die Protagonisten in mehr als einer Hinsicht verrennen. Nur zu selten spült das komödiantische Talent von Will Ferrell einen zumindest halbwegs gelungenen Gag an die Oberfläche."
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