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SHORT CUT TO HOLLYWOOD

SHORT CUT TO HOLLYWOOD

Regie Jan Henrik Stahlberg
Marcus Mittermeier
Kinostart 24.09.2009

Kritiken • SHORT CUT TO HOLLYWOOD

03. März 2009 | SHORT CUT TO HOLLYWOOD • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Eine frivole Nummernrevue nennt Sascha Keilholz den Film und fügt hinzu: "Immerhin versucht hier mal eine deutsche Produktion, sich in den Gewässern eines BORAT (2006) zu tummeln. Um diesem Clash of Civilizations nahe zu kommen, fehlt SHORT CUT TO HOLLYWOOD (SHORT CUT TO HOLLYWOOD Trailer) aber auch die ernsthafte Auseinandersetzung mit der fremden Kultur. So muss man den Film weitestgehend als eine Mediensatire begreifen, oder, besser noch, als frivole Nummernrevue. Was mancherorts vielleicht beleidigend klingen würde, mag hier unzweideutig als Kompliment verstanden werden, denn Short Cut to Hollywood funktioniert über weite Strecken deshalb so gut, weil er sich selbst nicht zu ernst nimmt und in allererster Linie den Beteiligten selbst Spaß macht."

24. September 2009 | SHORT CUT TO HOLLYWOOD • Kritik • Die Tageszeitung

Dietmar Kammerer hat sich nicht überzeugen lassen. "So dümpelt der Film vor sich hin, ohne bissig zu werden oder eine zündende Idee zu entwickeln. Hinter dem Zynismus, den die Story geradezu marktschreierisch vor sich herträgt, steckt Bequemlichkeit. Die Billigformate des Trash-TV sollen auf billige Weise kritisiert werden. Der von Jan Henrik Stahlberg mit viel Inbrunst vorgetragene Titelsong des Films bleibt von SHORT CUT TO HOLLYWOOD (SHORT CUT TO HOLLYWOOD Trailer) noch am längsten im Gedächtnis. Leider ersetzt Enthusiasmus kein filmisches Konzept."

24. September 2009 | SHORT CUT TO HOLLYWOOD • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Frank Noack erweist sich der Film "als erschreckend weltfremd. Jan Henrik Stahlberg will uns weismachen, die doofen Amis würden sich für die Selbstverstümmelung eines wehleidigen deutschen Amateursängers interessieren. Immerhin die erste Verstümmelung ist filmisch gut umgesetzt – die Kamera erfasst jedes Detail im Raum, nur nicht die Operation selbst. Da spürt man die Kunst der Andeutung. Auch das Talent der Darsteller ist unübersehbar. Nur warum um alles in der Welt müssen sie auch noch schreiben und Regie führen? Aber vielleicht sollte man als Außenstehender gar nicht so viel über den Sinn des Unternehmens grübeln. SHORT CUT TO HOLLYWOOD (SHORT CUT TO HOLLYWOOD Trailer) ist ein Film für den engsten Freundeskreis. "

24. September 2009 | SHORT CUT TO HOLLYWOOD • Kritik • Der Spiegel

Bieder nennt Christian Buß den Film. "Was auch daran liegt, dass Marcus Mittermeier und Jan Henrik Stahlberg, die sonst ihr Geld mit nicht immer rühmlicher öffentlich-rechtlicher Fernsehware verdienen, ihrem Stoff mit distanziertem Abscheu entgegentreten und es deshalb nicht wirklich verstehen in SHORT CUT TO HOLLYWOOD (SHORT CUT TO HOLLYWOOD Trailer) ein funktionierendes Spiel aus Medienmanipulation und Filmfiktion in Gang zu bringen. Gerechter Ekel ersetzt nun mal nicht die genaue Analyse."

20. September 2009 | SHORT CUT TO HOLLYWOOD • Kritik • film-dienst 20/2009

Stefan Volk ist enttäuscht. "Anstatt die Doppelmoral mancher Medien offen zu legen, die gerade über das am liebsten berichten, was sie öffentlich geißeln, erfindet der Film eine unrealistische Medienwelt, die aus ihrer diabolischen Blutlust erst gar keinen Hehl macht. Vielleicht sollte man SHORT CUT TO HOLLYWOOD (SHORT CUT TO HOLLYWOOD Trailer) deshalb erst gar nicht als Mediensatire zu deuten versuchen; vielleicht ist dieses freche, brachiale B-Musical nichts anderes als ein surrealer Trip, eine ruppige Verballhornung der allgegenwärtigen Geschmacklosigkeiten unserer modernen Medienwelt. Irritierend, provozierend, unausgereift, gewagt und im lauen Strom blutleerer Kinoperfektion doch wieder durchaus erfrischend."

11. September 2009 | SHORT CUT TO HOLLYWOOD • Kritik • Der Standard

"Das ganze Ausmaß der Inszenierung inklusive der Webseite einer Kleinstadt namens Bluewater, Telefonnummern der zuständigen Polizei und Feuerwehr (die mit amerikanischen "Mitspielern" Stahlbergs besetzt waren) und eines falschen Medien-Informanten wurde erst Stunden später deutlich. Nicht nur die Website des TV-Senders war gefälscht, auch der Webauftritt des Ortes Bluewater stimmte nicht. Dort angegebene Telefonnummern von Polizei und Feuerwehr waren ebenfalls falsch. Auf telefonische Anfragen hatten die Mitspieler als Sprecher von Polizei und Feuerwehr bestätigt, dass es einen Vorfall gegeben habe, und später, dass drei Deutsche festgenommen worden seien."

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