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SURVIVAL OF THE DEAD

SURVIVAL OF THE DEAD

Regie George A. Romero
Kinostart 06.05.2010
Genre Horrorfilm

Kritiken • SURVIVAL OF THE DEAD

05. Mai 2010 | SURVIVAL OF THE DEAD • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Thorsten Funke findet "die allzu eindeutige Bekenntnisse doch eher störend. Die Frage, ob SURVIVAL OF THE DEAD (SURVIVAL OF THE DEAD Trailer) denn nun richtig spannend sei und genug platzende Köpfe und quillendes Gedärm enthalte, ist deshalb müßig. Der Film ist so spannend, wie der x-te Teil einer handwerklich beeindruckenden, altbekannten Serie sein kann, deren Anfänge bis in die 1960er Jahre zurückgehen. Das reicht schon fast, um selbst zu einem totgesagten, gleichwohl quicklebendigen Genre zu werden."

06. Mai 2010 | SURVIVAL OF THE DEAD • Kritik • Die Tageszeitung

Für Christoph Huber ist SURVIVAL OF THE DEAD (SURVIVAL OF THE DEAD Trailer) eine große Parabel: "Es sagt viel über die Welt und ihre Filme, dass anderthalb Stunden souveränes populäres Unterhaltungskino heute so unmodisch wirken können: Von einem Großteil der Genre-Fans und der Rezensenten ist Survival of the Dead (Survival of the Dead Trailer) seit seiner Premiere in Venedig vor allem als zu wenig originell kritisiert worden. Dabei ist genau das der Punkt: Es geht bei Romero nie um pseudoerfinderischen Schnickschnack, sondern um das Spiegelbild der "normalen Zeit"."

06. Mai 2010 | SURVIVAL OF THE DEAD • Kritik • Telepolis

Für Stefan Höltgen bietet SURVIVAL OF THE DEAD (SURVIVAL OF THE DEAD Trailer) nur Altbekanntes: "Es scheint also, als könne der Zombiefilm vorerst keine Ruhe finden, als würde er selbst in Form einer performativen Verdopplung seiner Erzählung als Wiederkehr des Immergleichen die Filmgeschichte nicht verlassen können. Mit der Wiederbelebung altbekannter Motive und Erzählmuster ist darin tatsächlich eine Analogie zu den Untoten zu finden."

06. Mai 2010 | SURVIVAL OF THE DEAD • Kritik • Spiegel Online

David Kleingers sieht die Entwicklung in Romeros Werk: "Sie begann einst mit der Anklage von Rassismus und Krieg (Night of the Living Dead). Es folgten die Konsumkritik (Dawn of the Dead), das Versagen des militärisch-industriellen Komplexes (Day of the Dead) und der spätkapitalistische Klassenkampf (Land of the Dead). Schließlich führte sie in die mediale Selbstbespiegelung einer sich selbst verschlingenden Gesellschaft (Diary of the Dead). Und nun mündet dieser Reigen in eine paradox-poetische Erkenntnis: Auch die Toten wollen leben."

05. Mai 2010 | SURVIVAL OF THE DEAD • Kritik • perlentaucher.de

Für Thomas Groh ist SURIVAL OF THE DEAD zu billig produziert: "Explosionen finden nur auf der Tonspur statt, fast alle Blut- und Splattereffekte sind mies ins Bild gepixelt, die übrigen Schauwerte befinden sich in etwa auf mittlerem Fernsehfilmniveau, die Inszenierung folgt den Effizienzgeboten tiefpreisiger Filmproduktionen. Das schmerzt schon deshalb, weil mit The Crazies (The Crazies Trailer) demnächst aus dem Herzen Hollywoods ein Remake eines Romero-Klassikers ins Kino kommt, in dem schon manche Einstellung mehr Geld verschlungen haben dürfte als Survival of the Dead (Survival of the Dead Trailer) insgesamt.

04. Mai 2010 | SURVIVAL OF THE DEAD • Kritik • schnitt.de

Laut Dietrich Brüggemann sieht der Film wie ein mißratener Western aus. "Es ist fatal für einen Horrorfilm: Man hat an keiner Stelle Angst. George A. Romeros gemächlich torkelnde Untote wirken inzwischen nur noch wie etwas seltsame, aber eigentlich harmlose Tanten und Onkels, die man einmal jährlich beim Familientreffen sieht. Furchterregend wäre, genau wie bei den Tanten und Onkels, ihr massenweises Auftreten, aber das hat man diesmal weggelassen."

26. April 2010 | SURVIVAL OF THE DEAD • Kritik • Film-Dienst

Für Ulrich Kriest funktioniert der Film vor allem als Parabel auf menschliches Miteinander: Dass SURVIVAL OF THE DEAD (SURVIVAL OF THE DEAD Trailer) trotzdem als Actionfilm nicht recht vom Platz kommt und eher als eine Abfolge von Gruppensituationen erscheint, hat sicher auch etwas mit den „Production values“ zu tun. Unübersehbar ist allerdings der grimmige Humor, mit dem Romero einmal mehr seine Gore-Momente inszeniert, daneben gibt es Gothic, Kameraden-Sentimentalitäten und ein paar Momente böser Medienkritik wie Zombie-Witze im Radio."

10. April 2010 | SURVIVAL OF THE DEAD • Kritik • Das Manifest

Im Rahmen von George A. Romeros Gesamtprojekt mag laut Björn Lahrmann SURVIVAL OF THE DEAD (SURVIVAL OF THE DEAD Trailer) "die bislang unerheblichste Etüde darstellen; dennoch schimmert seine strikte Weigerung, sich in Zentrumsnähe zu Hollywood – seinen Konventionen, seinem Kapital, seinen Stars – niederzulassen, jederzeit auf angenehme Weise durch. (In Western-Termini gesprochen, ähnelt sein Arbeitsethos damit weniger Howard Hawks als Budd Boetticher.) Ein verlässlicher, störrisch unzeitgemäßer Genre-Sonderling, auf dem das Gewicht des eigenen Erbes unglücklich lastet. Wäre das Prädikat "souveräner Maverick" kein Widerspruch in sich: George A. Romero hätte es nach wie vor verdient."

01. März 2010 | SURVIVAL OF THE DEAD • Kritik • Survival of the Dead

Überblick zum Film auf moviepilot.de

10. September 2009 | SURVIVAL OF THE DEAD • Kritik • Die Tageszeitung

Laut Cristina Nord "zögern die Überlebenden, sich die Untoten per Kopfschuss vom Leib zu halten. Stattdessen versuchen sie, die Zombies in ihre Welt zu integrieren. ... Vom zeitdiagnostischen Furor, der Romeros Debüt DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN (1968) kennzeichnete, ist ein milder Überdruss am Amerika der Bibeltreuen und Hinterwäldler geblieben. In einer Szene macht ein Trupp von Rednecks sich eine Freude daraus, afroamerikanische Zombies zu pfählen. George A. Romero, Freund der Poetic Justice, lässt sie nicht ungeschoren davonkommen."

10. September 2009 | SURVIVAL OF THE DEAD • Kritik • Die Presse

Dass der Film im Venedig-Wettbewerb läuft, findet Christoph Huber völlig richtig. "Kein anderer Film hier ist so dringlich in seinem Humanismus und so engagiert in seiner Gesellschaftskritik. Mit der Einbindung von Western- und Kriegsfilmelementen erinnert SURVIVAL OF THE DEAD (SURVIVAL OF THE DEAD Trailer) gar an das klassische Kino des großen Hollywood-Regisseurs John Ford, das hier den Umständen entsprechend zugespitzt ist. ... Die letzten Menschen sind eher bereit, sich gegenseitig umzubringen, als den anderen recht zu geben. Vielleicht bis in alle Ewigkeit: Im ehrfurchtgebietenden Schlussbild lässt George A. Romero die längst selbst zu Zombies gewordenen Streithähne zum Duell antreten, vor einem riesigen Mond: eine Art Götterdämmerung in einer gottlosen Welt."

09. September 2009 | SURVIVAL OF THE DEAD • Kritik • Der Spiegel

Wie ein Western ist der Film für Wolfgang Höbel inszeniert.

09. September 2009 | SURVIVAL OF THE DEAD • Kritik • film-dienst

Angesichts des Films fragte sich Felicita Kleiner "allerdings, wie der Horror-Altmeister seinem seit 1968 immer wieder beackerten Zombie-Sujet noch neue Facetten abgewinnen wollte, die nicht ähnlich angegammelt sind wie das Fleisch der Lebenden Toten. Tatsächlich liefert sein neuer Film nicht viel, was über vorherige Arbeiten hinaus ginge. Wenn man denn überhaupt nach einem Subtext suchen will und sich nicht einfach der rasanten Geisterbahn sowie der zwischen Suspense, Schock und Gore wechselnden Dramaturgie und Einschlägen von absurdem, schwarzem Humor überlassen will, läuft alles einmal mehr auf eine Kritik am "American Way of Life" hinaus, die allerdings weniger aktuell als eher archaisch-zeitlos daherkommt."

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