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WIE DAS LEBEN SO SPIELT

WIE DAS LEBEN SO SPIELT

Regie Judd Apatow
Kinostart 17.09.2009

Kritiken • WIE DAS LEBEN SO SPIELT

15. September 2009 | WIE DAS LEBEN SO SPIELT • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Frédéric Jaeger ist etwas enttäuscht. "Als autobiographisch angehauchte Dramedy, mit der Beleuchtung der Kulissen des amerikanischen Showgeschäfts und einer Vielzahl exponierter Cameo-Auftritte, etwa des sich selbst parodierenden Marshall Mathers a.k.a. Eminem, weist der Film etliche Parallelen zur kurzweiligen HBO-Serie "Entourage" (seit 2004) auf, die Mark Wahlbergs Leben als Jungstar nachempfunden ist. Vielleicht wären für WIE DAS LEBEN SO SPIELT (WIE DAS LEBEN SO SPIELT Trailer) einige Folgen im 30-Minuten-Format genau das Richtige gewesen. Den persönlichen und beruflichen Höhen und Tiefen zweier Komiker wie Seth Rogen und Adam Sandler sähe man durchaus gerne häufiger zu."

17. September 2009 | WIE DAS LEBEN SO SPIELT • Kritik • Stuttgarter Zeitung

Bernd Haasis findet die ganze Sache ausgesprochen komisch. "Dass viele Stars in dem Streifen auftreten - Eminem gibt selbstironisch eine cholerische Szene in einem Lokal -, spricht dafür, dass Judd Apatow nahe an der Wahrheit ist. Die Welt ist schlecht, das Geschäft schmutzig."

16. September 2009 | WIE DAS LEBEN SO SPIELT • Kritik • Der Westen

Ernste Töne hat Uwe Mies wahrgenommen. "Es ist problematisch, wenn gleich beide Protagonisten eines Films einen unerquicklichen Charakter besitzen und dann auch noch von Adam Sandler und Seth Rogen gespielt werden. Adam Sandlers mimisches Talent ist bekanntlich limitiert, Seth Rogen hat erst gar keines; sein Erfolg gründet allein auf dreistem Speck-Look und anzüglichen Sprüchen. Für einen zweieinhalbstündigen Film, der statt Tiefe nur Weinerlichkeit bietet, ergibt sich daraus eine strapaziöse Geduldsprobe, der man sich nicht aussetzen muss."

15. September 2009 | WIE DAS LEBEN SO SPIELT • Kritik • br-online.de

Für Gebhard Hölzl zeigt der Film, dass Spaß auch eine höchst schwierige Angelegenheit sein kann. "Die Umständlichkeit, der Wortreichtum, die Vielzahl der erzählerischen Exkurse ermüden. Die zahlreichen Gastauftritte – etwa vom Rapper Eminem – hätte es nicht gebraucht, die zu Anfang eingefügten (Original-)Telefonstreiche des jungen Adam Sandler (einst Judd Apatows WG-Genosse) auch nicht. In der Reduktion liegt bekanntlich die Stärke eines guten Witzes. Zu viele Details, wie hier, sind überflüssig. Aber dann ist Humor ja bekanntlich wieder eine ernste Angelegenheit. Das hat sich Judd Apatow zu Herzen genommen."

15. September 2009 | WIE DAS LEBEN SO SPIELT • Kritik • film-dienst 19/2009

Eine tödliche Krankheit ist so ziemlich der abgenudeltste Drehbucheinfall, kritisiert Esther Buss. "Als der Arzt Simmons überraschend mitteilt, dass seine Krankheit geheilt ist, müsste der Film eigentlich zu Ende sein. Doch dramaturgisch ist bis dahin so wenig passiert, dass eine zweite Handlung beginnt, in der auf recht sentimentale Art das Idyll der Familie propagiert wird. Auf diese Weise gerät der Film zum heillosen, unentschiedenen und viel zu langen Durcheinander von verschiedenen Erzählsträngen, Insider-Gags, Pseudo-Dramen und den üblichen Vulgaritäten. Wenn "judd it up" heißt, den Zuschauer mit Witzen zu erschöpfen, wird dieses Verb bald wieder ausgestorben sein."

14. September 2009 | WIE DAS LEBEN SO SPIELT • Kritik • br-online.de

Es gibt einiges zu entdecken in diesem sehr persönlichen Film, meint Zoran Gojic. "Aber die unentschlossene Inszenierung und unzählige Handlungsstränge machen es einem nicht leicht aufmerksam zu bleiben. Es ist wie eine Wüsten-Expedition – man rettet sich von Oase zu Oase. Adam Sandler als menschenfeindlicher Griesgram liefert eine unerwartet berückende Vorstellung. Sehenswert ist auch der überdrehte Gastauftritt von Eric Bana, der mit sichtbarer Lust einen Macho mit buddhistischen Einsichten und schwerem australischen Akzent (nur in der Originalfassung zu genießen) gibt. Eine nicht ganz geglückte Tragikomödie, die man sich ansehen kann, aber nicht muss."

02. September 2009 | WIE DAS LEBEN SO SPIELT • Kritik • ray-magazin 09/2009

Holger Römers ist angetan: Er sah eine ungewohnt subtile Komödie abseits des gängigen Brachialhumors. "Die Darstellung von Komikern als egoistische Narzissten, die sich dauernd auf Video selbst bewundern, erscheint aufschlussreich, weil die autobiografischen Bezüge so deutlich sind: Die Videobilder, die einen jungen Sandler bei Telefonstreichen zeigen, hat Judd Apatow gedreht, als beide sich vor Jahren eine Wohnung teilten. Jene WG war offenbar das Vorbild für die Wohngemeinschaft, in der hier Ira und zwei aufstrebende Kollegen leben. Und Laura und ihre Kinder werden von niemand anderem als Judd Apatows Ehefrau Leslie Mann und ihren Kindern verkörpert."

02. September 2009 | WIE DAS LEBEN SO SPIELT • Kritik • epd-film 09/2009

Das ist gar keine Komödie, meint Barbara Schweizerhof. "Womit wir bei den "Peniswitzen" wären, die hier in Überzahl erzählt werden und ganz offenbar das Lieblingsgenre aller Komiker sind. Es fällt nicht schwer, daraus zu schließen, dass der Antrieb, komisch zu sein, einfach mit Minderwertigkeitskomplexen zu tun hat. Wenn man dann sieht, wie Simmons seine alte Flamme mit einer selbstironischen Zote verführt, begreift man aber, dass im Reich der Komik nichts einfach zu erklären ist. Komisch, nicht?"

01. September 2009 | WIE DAS LEBEN SO SPIELT • Kritik • filmz.de

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