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LIEBE UND ANDERE VERBRECHEN

LIEBE UND ANDERE VERBRECHEN

Regie Stefan Arsenijevic
Kinostart 17.09.2009

Kritiken • LIEBE UND ANDERE VERBRECHEN

08. September 2009 | LIEBE UND ANDERE VERBRECHEN • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Birte Lüdeking hat sich nicht ganz überzeugen lassen. "Als Kontrast zum rauen wirtschaftlichen Klima im postsozialistischen Nachkriegsserbien und zum ständigen Schneefall betont der Regisseur die Solidarität und menschliche Wärme seiner Figuren. Damit unterscheidet sich seine bittersüße Milieustudie deutlich von der sozialen Kälte und dem Gesellschaftspessimismus des serbischen Dramas KLOPKA - DIE FALLE (KLOPKA - DIE FALLE Trailer) (2006), in dem Stefan Arsenijevic’ Hauptdarstellerin Anica Dobra als Witwe eines rücksichtslosen Geschäftsmanns auftritt. Die Gangster in LIEBE UND ANDERE VERBRECHEN (LIEBE UND ANDERE VERBRECHEN Trailer) tragen ihr Herz auf dem rechten Fleck, träumen von der Liebe und zetteln wegen eines vergifteten Haustieres schon mal einen Bandenkrieg an."

17. September 2009 | LIEBE UND ANDERE VERBRECHEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Kurz fasst Nadine Lange zusammen: "Sehr präzise und mit einem liebevollen Blick auf seine Figuren schildert Regisseur Stefan Arsenijevic in seinem Debütspielfim einen Mikrokosmos, in dem sich viele aktuelle Probleme Serbiens spiegeln: Perspektivlosigkeit, Abwanderung, Verbrechen und die Aggression des Kapitalismus."

17. September 2009 | LIEBE UND ANDERE VERBRECHEN • Kritik • Berliner Zeitung

Die Helden sind müde, meint Philipp Bühler. "Der Krieg, mit seinen Verbrechen und seinen Folgen, bildet den kaum sichtbaren Hintergrund für diesen Film, der weniger Stillstand zeigt als Veränderung. LIEBE UND ANDERE VERBRECHEN (LIEBE UND ANDERE VERBRECHEN Trailer) hat nicht die mörderische Stringenz von Srdan Goluboviçs KLOPKA - DIE FALLE (KLOPKA - DIE FALLE Trailer), wo Anica Dobra ebenfalls eine Rolle spielte. Auch zur moralischen Unruhe etwa der rumänischen Nouvelle Vague fehlt ein Stück. Und dennoch ist Stefan Arsenijevics Spielfilmdebüt ein weiterer eindrucksvoller Beleg dafür, dass im serbischen Kino der soziale Realismus eingekehrt ist.

15. September 2009 | LIEBE UND ANDERE VERBRECHEN • Kritik • schnitt.de

Hier nimmt laut Tamar Noort jemand Abschied vom gestern. "Mit jeder Begegnung Anicas an ihrem letzten Tag erzählt Stefan Arsenijevic eine andere Geschichte der Flucht – und in seiner liebevollen Zeichnung der Figuren singt er ein Loblied auf die Kraft der Imagination. Sie treten auf der Stelle und träumen sich hinfort. Anicas Welt hingegen spielt sich außerhalb der Imagination ab. Ihre Gegenwart ist tatsächlich im Wandel – auch wenn das bedeutet, die Heimat verlassen zu müssen."

01. September 2009 | LIEBE UND ANDERE VERBRECHEN • Kritik • filmz.de

Linksammlung zum Film.

19. März 2009 | LIEBE UND ANDERE VERBRECHEN • Kritik • sennhauser.ch

Der Film ist eine romantische Tragikomödie ohne Inkonsequenzen und Konzessionen. Ein harter Brocken, der weich im Magen liegt, oder auch genau umgekehrt, meint Michael Sennhauser. "Die Gegenüberstellung von brutalem Kleingangstertum und einer familiären Fürsorglichkeit zwischen den Figuren wirkt so deprimierend wie anheimelnd. Man glaubt selbst Milutin zu verstehen, wenn er gegen Ende seufzt, immer hätte er geglaubt, dass es einmal besser werde, aber nie werde es wirklich besser. Da klingt zwar auch ein wenig die britische Macho-Gangster-Romantik eines Guy Ritchie an, aber Stefan Arsenijevic überlässt die seinen Figuren, der Film macht unmmisstverständlich klar, dass das Wesentliche im “trotzdem” liegt."

10. Februar 2009 | LIEBE UND ANDERE VERBRECHEN • Kritik • Berlinale

Datenblatt des Films.

10. Februar 2009 | LIEBE UND ANDERE VERBRECHEN • Kritik • e-politik.de

Julia Kreutziger lobt den Film. "Mit ruhigen und ausdrucksstark inszenierten Bildern führt Stefan Arsenijevic den Zuschauer einen Tag lang durch den Alltag der weich und liebevoll dargestellten Charaktere aus der Nachbarschaft. Dabei glänzt der Film durch Witz und Charme, so dass die Hoffnungslosigkeit der Menschen vor lauter Schmunzeln und Entzücken in Vergessenheit zu geraten scheint. Doch Anica steht bis zum Schluss für den Aufbruch in eine neue Welt und bessere Zeiten, die in der Plattenbausiedlung von Belgrad noch nicht begonnen haben."

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