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ASHES OF TIME: REDUX

ASHES OF TIME: REDUX

Regie Wong Kar-Wai
Kinostart 17.09.2009

Kritiken • ASHES OF TIME: REDUX

10. September 2009 | ASHES OF TIME: REDUX • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Gekämpft wird noch weniger als vorher, entdeckt Maurice Lahde. "Was dem jungen Filmemacher seinerzeit vielleicht am meisten an ASHES OF TIME interessiert hat, das Rauschhafte, Exzessive, Kämpferische, genügt dem Regisseur von In The Mood for Love (2000) und 2046 (2004) als Andeutung, als melancholische Erinnerung. ASHES OF TIME wird dem Jahrzehnt der Genre-Hybride, dem er als vorzügliches Beispiel entstammt, entrissen und in das Werk eines Autorenfilmers überführt, den Genre allenfalls noch als metaphorisches Einsprengsel interessiert. Von Altersweisheit wollen wir aber noch nicht sprechen. Sondern auch diesen Cut nur als aktuell gültige Arbeitfassung verstehen – und uns auf die 2018er Fassung von ASHES OF TIME freuen."

17. September 2009 | ASHES OF TIME: REDUX • Kritik • Berliner Zeitung

Bert Rebhandl ist begeistert. "Vor der Kamera von Christopher Doyle entfaltete sich ein Labyrinth aus allmählich verwehenden Erinnerungen und trügerischen Begegnungen. Es waren die großen Stars des Hongkong-Kinos, die damals bei der Hütte von Ou-yang Feng auftauchten: Brigitte Lin, beide Tony Leungs, Maggie Cheung. ASHES OF TIME begeisterte und verwirrte in ersten Festivalvorführungen das Publikum, danach verschwand der Film mehr oder weniger spurlos, und Wong Kar-Wai wurde mit Filmen wie In the Mood for Love ein Weltstar des internationalen Autorenkinos."

17. September 2009 | ASHES OF TIME: REDUX • Kritik • Die Tageszeitung

Seltsam findet Anke Leweke den Film. "Auch wenn Wong Kar-Wai wie gewohnt mit Wiederholungen arbeitet, scheint das einzelne Bild hier nicht mehr die Zeit aufhalten, die Gefühle festhalten zu wollen. Die nachträglichen Kolorierungen führen zur Überstilisierung, herbstlich goldgelb leuchtet dieser Film und lässt am Ende wunderschön kitschig Pfirsichbäume erblühen. Auch wenn sie ihren Schmerz noch im Gepäck hat, begibt sich Wong Kar-Wais gestörte Seele dann auf Wanderschaft."

17. September 2009 | ASHES OF TIME: REDUX • Kritik • Frankfurter Rundschau

Wie Phönix aus der Asche steigt der Film empor, findet Daniel Kothenschulte. "Wong Kar-wai hat ihn allerdings vor allem am Anfang und Ende umgeschnitten, um das Verständnis zu erleichtern. Dabei leuchten die Farben durch Nachkolorierung irrealer und vielleicht auch schöner als zuvor, aber gemeinsam mit der neuen Filmmusik wirkt er aus seiner Entstehungszeit entrückt. Statt des unbefangenen, elektronischen Pop-Soundtracks, der so typisch ist für die Blütezeit des Hongkong-Kinos, spielt nun Yo-Yo Ma ein gediegenes Cello."

15. September 2009 | ASHES OF TIME: REDUX • Kritik • film-dienst 19/2009

Jörg Gerle ist von der Version begeistert. "Im Zuge der Restaurierung wurde dieser "Artefakt" ein wenig reduziert, erzeugt aber noch immer einen spröden Überzug über die eidotterfarbene Landschaft aus flirrender Sonne und staubiger Wüste. ASHES OF TIME: REDUX (ASHES OF TIME: REDUX Trailer) enthält jetzt auch einige Computereffekte und wurde minimal umgeschnitten. Die wichtigste Änderung der neuen Version bezieht sich indes auf die runderneuerte Tonspur mit einem zusätzlichen Score von Wu-Tong und Cello-Soli von Yo-Yo Ma, die der Szenerie eine noch größere Empathie verleihen. Der Film bleibt gerade auch in seiner Überarbeitung ein Meilenstein des Hongkong-Kinos und fasziniert nachhaltig als zeitloses Meisterwerk."

02. September 2009 | ASHES OF TIME: REDUX • Kritik • programmkino.de

Der Film führt die These, dass gute Regisseure immer den gleichen Film drehen auf die Spitze, meint Michael Meyns. "Nicht nur sind alle seine Filme Variationen dieser Themen; jeder einzelne Film ist in seiner episodisch strukturierten Handlung, die immer auf zahlreiche Figuren verteilt ist, eine Sammlung von Mikrovariationen dieses Motivs. Unterstützt wird dieser Eindruck dadurch, dass Wong Kar-Wai auch hier mit Schauspielern arbeitet, die zumeist regelmäßig, oft als kaum unterscheidbare Charaktere in seinen Filmen auftauchen: Allen voran Tony Leung und Maggie Cheung die inzwischen fünf bzw. sechs Mal mit Wong Kar-Wai gearbeitet haben."

01. September 2009 | ASHES OF TIME: REDUX • Kritik • filmz.de

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